Wir wünschen Ihnen eine gute U.nterhaltung bei den jetzt insgesamt 222 Tagesordnungspunkten! Täglich topaktuelle Weltnachrichten rund um die Poesie finden sich außerdem in der LYRIKZEITUNG (Link führt direkt zu den dortigen G&GN-Tickern), die von dem vielleicht wichtigsten deutschen Lyrikkenner & -liebhaber herausgegeben wird, dem Doktore Gratz aus Greifswald! Wer die Tagesschau im Fernsehen nicht mag, wer Tageszeitungen wegen der Überzahl an Schreckensmeldungen nicht erträgt, ja wer sich überhaupt eher für POSITIEFE Nachrichten interessiert, für den ist diese Online-Zeitung unverzichtbar: Es ist schier unglaublich, wieviele Nachrichten aus dem göttlichen Reich der schöngeistigen Worte tagtäglich auf der Erde direkt im Monitor landen!!! Darüberhinaus empfehlen wir natürlich das zweite Internetorgan, das für Leser von klassischer UND zeitgenössischer Dichtung unverzichtbar ist: die LYRIKMAIL (Link führt direkt zu den dortigen toysianischen Beiträgen), die fast jeden Morgen in der Emailbox von über 15-tausend Abonnenten landet!
Since summer 2009 you can becOMe a friend of DE TOYS AT MYSPACE if you got an own profile there, too - or just visit his POEMiE-BLOG and watch the extended versions of his MOBILE-CLIPS in the vlog!!! Moreover he founded two myspace-groups to join: a research-group for fans of ALAN WATTS and about HOLeISM as neurophilosophy for the 23rd century right NOW. And last but not least his band moved also at same time to myspace (since their "No Big Bang" concert), so you can watch/listen to the concert clips now in high quality at the DR2-profile: Das Rilke Radikal. For the VIDEO ART of Tom de Toys in general (poetryclips, meditations, documentations) switch to the G&GN-channel on YouTube and becOMe our friend there as well!
"Widerstand gegen die organisierte Masse kann nur der leisten, der in seiner Individualität ebenso organisiert ist wie die Masse."
Carl Gustav Jung: 'GEGENWART UND ZUKUNFT' (1957)
"...Du nennst ihn asozial, wenn er lieber mit seinen Gedanken allein ist, als in deinen leeren, geschwätzigen 'Gesellschaften'. Du nennst ihn verrückt, wenn er sein Geld auf wissenschaftliche Forschung ausgiebt, statt es wie du in Aktien anzulegen. (...) Du kannst nicht glauben, daß irgendwer, mit dem du an einem Tische aßest oder in einem Hause wohntest, eine große Leistung vollbringen kann. Deshalb waren alle großen Menschen einsam. (...) Du glaubst es erst, wenn es in der Zeitung steht, denn deinen eigenen Augen und Sinnen traust du nicht."
Wilhelm Reich: 'REDE AN DEN KLEINEN MANN' (1946)
"In dem Freiluftgefängnis, zu dem die Welt wird, kommt es schon gar nicht mehr darauf an, was wovon abhängt, so sehr ist alles eins."
Theodor W. Adorno: 'KULTURKRITIK UND GESELLSCHAFT' (1949/1951)
"Die Funktion eines Schriftstellers besteht darin, eine Katze eben eine Katze zu nennen. Wenn die Wörter krank sind, dann ist es unsere Aufgabe, sie zu heilen. Statt dessen leben viele von dieser Krankheit. Die moderne Literatur ist vielfach ein Krebs der Wörter. (...) Unsere erste Schriftsteller-Pflicht ist also: die Würde der Sprache wiederherzustellen. Wir denken doch in Wörtern. Wir müßten Gecken sein, wenn wir glaubten, wir versteckten unsagbare Schönheiten, die auszudrücken das Wort nicht würdig sei. Außerdem mißtraue ich allem Nicht-Mitteilbaren, es ist die Quelle jeder Gewalt."
Jean-Paul Sartre: 'WAS IST LITERATUR?' (1958)
"Je größer der Wissenschaftler ist, je tiefer ist er von seiner Unkenntnis der Wirklichkeit beeindruckt und desto mehr erkennt er, daß seine Gesetze und Bezeichnungen, seine Beschreibungen und Erklärungen nur Erzeugnisse seines eigenen Geistes sind. (...) Und das erregende Geheimnis des 'was' es ist, das wir bezeichnen und messen, muß uns schließlich 'um den Verstand bringen', bis das Denken nicht mehr im Kreise geht und eigene Wege verfolgt, sondern gewahr wird, daß in diesem Augenblick zu s e i n das wahre Wunder ist."
Alan W. Watts: 'WEISHEIT DES UNGESICHERTEN LEBENS' (The Wisdom of Insecurity) (1951)
1990 fand Tom de Toys in Köln zu seinem neuen TRANSREALISTISCHEN Stil des "Integralen Impressionismuß" dank der Locherfahrung am 5.5.1989. Nach genau zwanzig Jahren zeigt er nun erstmals eine Auswahl seiner kleinformatigen Skizzen, Zeichnungen und Vorstudien rund um diese sogenannte "kontaktive" (=transdualistisch: jenseits abstrakter & konkreter Idealismen) Landschaftsmalerei in der Neuköllner Galerie MUSENSTUBE. Außerdem wird De Toys eine brandneue großformatige Arbeit (traditionell auf einem originalen Bettlaken) extra für diese Jubiläumsausstellung fertigstellen...
"Uns allen, vor allem uns Deutschen, ist von Kindheit auf mit jedem Wort unserer Lehrer und unserer großen Dichter eine platonisch-idealistische Grundeinstellung so radikal eingebleut worden, daß sie uns selbstverständlich ist. (...) Auch heute noch blickt der Realist nur nach außen und ist sich nicht bewußt, ein Spiegel zu sein. Auch heute noch blickt der Idealist nur in den Spiegel und kehrt der realen Außenwelt den Rücken zu. Die Blickrichtung beider verhindert sie zu sehen, daß der Spiegel eine nicht spiegelnde Rückseite hat, eine Seite, die ihn in eine Reihe mit den realen Dingen stellt, die er spiegelt: Der physiologische Apparat, dessen Leistung im Erkennen der wirklichen Welt besteht, ist nicht weniger wirklich als sie."
Konrad Lorenz: "DIE RÜCKSEITE DES SPIEGELS" (1973)
Die gesamte EQ-Filiale des Beitrags für den Wettbewerb "Digitale Literatur" (von T-Online & DTV-Verlag ausgerichtet) wurde Anfang 2009 ohne unser Wissen abgeschaltet!!! Es befindet sich dort nur noch Werbung von Drittanbietern, die MIT UNS REIN GARNIX ZU TUN HABEN! Achtung: Der Link in der G&GN-Archiv-Inhaltsangabe ist somit veraltet, wie so manches im Archiv. Leider ist unser Webmaster Wulle verschollen und kein G&GN-Mitarbeiter hat den Zugang zum Tresor... DAHER: rekonstruieren wir nun nach und nach die Quantenlyrik (mitsamt Animation, jetzt sogar noch schöner!) auf der fast gleichlautenden NEUEN DOMAIN MIT BINDE-STRICH!!! Dort finden Sie nun auch ALLE EQ-MANIFESTE gebündelt sowie bisher als GEHEIMDOKUMENTE eingestufte private Briefe, die als methodische Erläuterung dienen aber auch von den ganz menschlichen Ängsten des Erfinders bezüglich des möglichen Mißbrauchs zeugen - außerdem viele weiterführende Links zu Hintergrundinformationen, die ständig erweitert werden...
Daher gibt es nun auf mehreren Domains spezielle Forschungsberichte zu unserem punktlosen Schwerpunkt: Die Arbeit an der 1111 Gedichte umfassenden 4-bändigen Gesamtwerkausgabe LOCHiSMUß LEiCHTGEMACHT geht voran, angestrebter Herausgabetermin ist nun der Mai 2010. Parallel dazu entsteht ein "Very Best OFF POEMiE" Querschnitt mit 33 ausgewählten Gedichten unter dem Titel RESTLOS ÜBERWELTiGT! und sämtliche Aktionsfotos von Lochismuß-Perhappenings sind nun auch abrufbar. Außerdem gibt es eine MatriXXL-Jubiläumsgalerie mit einem lochistischen Fotokunst-Experiment - viel Spaß beim Selbstdurchlöchern!
De Toys, 5.12.2009:
"ERWEITERTER SEELENBEGRIFF OHNE SYSTEM (Extended Expression of Systemless Soul)"
~~~ i ~ am ~ circling ~ around ~ my ~ empty ~ center ~ of ~ gravity ~~~ ich ~ kreise ~ um ~ meine ~ leere ~ mitte ~~~
PROGRESSIVE BACKGROUND DIAGRAM ABOUT HOLeISM
Der Jülicher 10.NAHBELL-Preisträger KARL-JOHANNES VOGT (geboren 29.10.1919) feiert 90.Geburtstag! Wir gratulieren ihm mit der Produktion eines Poetryclips für "4 OBLIGATE GEDICHTE - DIE ALTEN BETREFFEND" aus seiner G&GN-Publikation "DAS FLUGZEUG ÜBER MIR WECKT KEINE SEHNSUCHT" (Berlin im Herbst 2009, 5 Euro):
Weitere Poetryclips unter: POETryToGo.de
13 Ausgewählte Beispiele für Direkte Fotografie (Mobilfotos) & Direkte Dichtung (Neuropoesie) entnommen aus der Gesamtwerkausgabe "LOCHiSMUß LEiCHTGEMACHT" (1000 Gedichte aus 22 Jahren), die 2009 erscheint. Bereits seit 2007 erhältlich ist die sogenannte "Probepackung" mit 111 Beispielen aus den Jahren 1986–2006 als ISBN-freie COPYLEFTFREE-Edition im spiralgebundenen DinA4-Format (WEITERKOPIERBAR). In der 2.erweiterten Auflage (2008) wurde nachträglich das letzte 10.Lochgebet "TiEFENdAdA-BEiCHTE" aufgenommen sowie das einzige Sonett "SONNE IST ÜBER ALL" korrigiert: aus "leben" wurde in der 15.Zeile "wunder"... Eine umfassende Auswahl der weit über 100 (teils vergriffenen) Publikationen des Herrn Döh (ab 1989) sowie andere Hausautoren (wie z.B. Neurophilosoph M.Klische alias C.Beringar) finden sich außerdem in den alten institutsinternen G&GN-Vertriebslisten als "TRANSZENTRISCHES ORGAN".
Seit dem Konkurs des G&GN-Instituts hat eine Umstrukturierung in der Öffentlichkeitsarbeit stattgefunden: Da sämtliche nicht-ehrenamtlichen Mitarbeiter entlassen werden mußten, ist Herr De Toys gezwungen, seine Presse für Ekstatische Events selbst aufzubereiten.
Die Resonanz auf unseren "G&GNotruf" incl. der Bitte um Unterstützung (durch Geld- und Sachspenden) war leider derart ungenügend, daß wir gezwungen sind, einige visionäre KonsequenZEN zu ziehen. Zum Jahresende 2004 müssen darum wahrscheinlich sämtliche intermedialen Abteilungen mangels finanzieller und technischer Mittel aufgelöst und alle Mitarbeiter entlassen werden, die in den Bereichen Information & Kommunikation tätig waren (wie z.B. Pressechef Samuel Lépo). Das Institut für Ganz & GarNix konZENtriert sich dann zukünftig nur noch auf seine internen Forschungszweige (besonders die drei: E.S., E.Q., NM) und ist dementsprechend ab Januar 2005 über KEINE BISHERIGE EMAILBOX MEHR erreichbar. Das virtuelle Archiv im wulle-Netzwerk bleibt zwar (bis zur F.riedlichen B.usch I.nvasion) weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich (ACHTUNG NOTEINSTIEG: alle Durchwahlen OHNE "www", also nur: http://wulle.de/GGN/...), aber die laufenden Projekte der aktiven MITarbeiter (wie z.B. Performer De Toys) können ab 2005 nur noch OFFline empfangen werden. Im Klartext heißt das: diese Terminseite hier mit über fünfhundert Hyperlinks zu diversen interdisziplinären Verbündeten mutiert dann zwangsweise zu einer reinen Skandalchronik der wichtigsten Ereignisse für unsere Institutsgeschichte von 1990 bis 2005 und die Kontaktaufnahme mit uns ist nur noch DIREKT VORORT eventös möglich, worüber wir uns sehr freuen würden - sprechen Sie unsere Filialleiter spontan in der U-Bahn oder auf der Bühne an, die Situation entscheidet darüber, was machbar ist!
Wer durch diese Zeilen hier erst ahnt, wie schwierig unsere momentane Lage ausschaut, und sich in letzter Minute (oder auch später!!!) entscheidet, uns helfen zu wollen, den Konkurs wenigstens reibungslos zu bewältigen sowie unsere FREIE FORSCHUNG in eine bessere Zukunft zu retten, dem sei jetzt schon gedankt für die Mühe und folgendes Angebot gemacht: Regelmäßige Geldspender können zukünftig in unseren hauseigenen GEDRUCKTEN Publikationen & Pressemitteilungen namentlich oder mit einem werbenden Hinweis auf eine beliebige Domain erwähnt werden, sofern sie keine rechtsradikalen, religiösen, rassistischen, pornografischen und parteilichen Inhalte vertreten, und zwar bei einem monatlichen Spendenbetrag zwischen 10-100 Euro als "EXISTENZFÖRDERER", von 100-1000 Euro als "EXTASEFÖRDERER" und ab 1000 Euro aufwärts als "ERWEITERUNGSSPONSOR". Im Verwendungszweck der Banküberweisungen ist unbedingt jedes Mal (sofern erwünscht) der zu erwähnende NAME bzw. die DOMAIN sowie eine individuelle, aber bitte verbindliche Mindestlaufzeit (nicht unter 1 Jahr!) der Spendentätigkeit anzugeben, damit wir das Engagement registrieren & kalkulieren können. Wer uns lieber streng vertraulich, privat und geheim unterstütZEN möchte, möge bitte im Verwendungszweck "ANONYM & DISKRET" eintragen.
Allen Newsletter-Abonnenten, visionären Fans und spirituellen Freunden sei nochmals herzlich gedankt für das verantwortliche Verwerten unserer subVERSiven (skeptisch bis skandalösen) Arbeitsergebnisse, die jahrelang ohne staatliche Subventionen innovativ und unbestechlich gegenüber jeder Vereinnahmung durch ignorante Ideologien dieser egomanen Desinteresse-Gesellschaft allen Anfeindungen und Gegenargumenten standhielten und sich in einer radikal-posiTIEFen (statt redundant-positivistischen) "transtopischen" Kultur eines imaginären 23.Jahrhunderts bewähren.
Mit letzten hochachtungsvollen Grüßen, gez. S.L. i.A.v. Sebastian Nutzlos (1.Vorsitzender) c/o Berlin, den 16.Oktober 2004
BANKVERBiNDUNG: Kontoinhaber --> G&GN-Verlag
Kontonummer --> 56262825 / BLZ --> 10050000 (Berliner Sparkasse)
Leider kennen wir die allgemeinen Bedingungen für SPENDENQUITTUNGEN zur Absetzung von der Steuer nicht. Bitte treten Sie ggf. diesbzgl. mit uns in Kontakt, um rechtliche Möglichkeiten zu Ihren Gunsten auszuschöpfen - vielen Dank!!!
Wer lieber die einzelnen Forschungsberichte der G&GN-Mitarbeiter lesen möchte anstatt durch die HIER DRUNTER befindliche Szene-Skandalchronik (Aufbau seit 1.7.03, 500.Jubiläumslink: 23.9.04, Video-Ergänzungen: 8.1.2010) zu surfen, der findet im wulle-Netzwerk das G&GN-Archiv für "Direkte Dichtung" mit einer Vielzahl an neuropoelitischen Basistexten sowie den Verzweigungen zu weiteren G&GN-Filialen. Wer allerdings wissen will, wo sich Herr De Toys transvirtuell rumtreibt, der switche bitte zu den wirklich aktuellen LIVE-TERMINEN auf www.DeToys.de
ACHTUNG BAUSTELLE: Im Falle von Umbaumaßnahmen (passiert hin und wieder!) ist das G&GN-Institutsarchiv entweder GESCHLOSSEN oder durch einen NOTEINGANG zu erreichen - bitte fragen Sie notfalls Herrn De Toyß persönlich nach der richtigen Tür, falls dieser Kellereinstieg ebenfalls verriegelt sein sollte!
Das G&GN-Hauptstadtbüro wurde "damals" pünktlich zur Jahrtausendwende (Zyniker, Achtung: Anmerkungen zur kalendarischen Christomanie folgen weiter unten!) im schönsten Berliner Bezirk eingerichtet! Seitdem zuerst Mitte, dann der Prenzlberg und schließlich sogar Friedrichshain immer schicker werden (Xberg zieht langsam nach, wirkt aber resistenter), setzt seit 2005 ein verstärkter Schub nach Südosten ein, wo zahlreiche FREIE KÜNSTLER und NEUE CLUBS Asyl suchen: Neukölln, heimlicher Avantgardekiez Berlins - für die einen EXIL, für die anderen INNERSTE EMIGRATION... Hier wohnen nicht nur die meisten Sozialhilfe-Empfänger (statistisch jeder Zweite!) sondern auch massig schöpferisch Tätige, die den Glauben an die MACHT DER LIEBE ZUR KUNST trotz Armut (oder trotz Reichtum) nicht verlieren. Wer heute in Neukölln lebt, fliegt morgen telektropathisch um die Welt!
NACHTRAG für unerschrockene Gemüter: Der Kapitalismuß "steuert" dieselben Limousinen wie der Kommunismuß!!! Kapiert?
Vielen ist noch immer unbekannt, daß Tom de Toys erst durch seine FRÜHE (zuerst surreale, dann abstrakte, dabei immer form- und farbenprächtige magisch-kryptische) MALEREI 1986 die LYRIK (anfangs kitschig-prätenziös surreal, dann depressiv bis religiös) für sich entdeckte, quasi als ERGÄNZUNG zu visuell nicht-darstellbaren "paranormalen" Ebenen der Existenz. Erst durch die quantenmechanische Lochismuß-Erfahrung am 5.5.1989 entwickelte er seinen jetzigen sparsamen, ganzheitlichen Landschaftsstil im Sinne eines TRANSDUALISTISCHEN "Mystischen Materialismus", der keiner Lyrik mehr bedarf, geriet damit allerdings genau in den ungünstigen antispirituellen Trend zur Figürlichkeit und allgemeinen Gegenständlichkeit der 90er-Jahre, so daß sein Ansatz erst nach über einem Jahrzehnt (nach der "Kölner Periode") in Berlin ein bißchen mehr Glück hatte: Von 2002 bis 2004 wurde er durch die Internet-Galerie "submittare" vertreten, deren Galeristin Anne Wilson aber aus persönlichen Gründen keinen Erfolg verbuchen konnte. Seine dortige kleine Online-Ausstellung neuer sowie alter Werke (mit diversen Hauptstadtgebäuden als Motive, immer incl. löchrigem Sonnenuntergang) wurde nun ins G&GN-Archiv übernommen, ebenfalls die digitale Erstveröffentlichung seines aktualisierten "Neokontaktiven Manifestes", mit dessen Urversion er 1989 seinen Integralen Impressionismuß theoretisch begründete, sowie zwei typische Essays voll mit Neologismen, skurrilen Vergleichen und satirisch anmutender Dadasophie. Übrigens: Als Folge seiner neuen Malerei suchte er jahrelang auch nach einer neuen "transreligiösen" Poetologie, die dann dank E.S.-Theorie in der Quantenlyrik mündete, quasi als verbale ENTSPRECHUNG zur visuellen Löchrigkeit...
ACHTUNG: Seit dem 13.9.2004 finden Sie Herrn Döh auch in sechs Sparten...
1) "Direkte Dichtung" (Poemie)
2) "Direkte Fotografie" (Bänke & Gullis)
3) "Perhappening" (Loch-Ritual & Live-Lyrik)4) "Objektlyrik+Installyrik" (Lochkoffer & Brandbuch)
5) "Integraler Impressionismuß" (Transreale Malerei)
6) Projekte mit KNKollegen (Interdisziplinäre Aktionen & Publikate)
...des interdisziplinären Fine Arts Network New Cologne, das die Neuköllner Galerie (Kunst- und Aktionsraum) SCHILLERPALAIS (in der Schillerpromenade 4) allmählich aufbaut! Eine der wenigen hochkarätigen Kulturlocations im schönsten Berliner Bezirk - wo noch die Autoreifen an der Ampel quietschen, sich Jugendbanden hollywoodreife Schlägereien am hellichten Tage liefern und man im Pyjama (statt coolem Szenelook) zum Bäcker gehen kann, ohne sich vor Paparazzis zu fürchten...
VON BEUYS ZU TOYS UND ZURÜCK! Der eine tat's nicht ohne Rosen (auf Jupps Schreibtisch stand immer eine frische rote), der andre nicht ohne Kultur. Jupp war den grünen Parteifreunden zu visionär und damit angeblich nicht "tagespolitisch tauglich" (G&GN meint dazu: das greenpeacemäßige Anketten an Bäume übt zwar DIREKTEN DRUCK auf destruktiv-egomane Kapitalisten aus, aber Wälder beuysianisch auszufegen bewirkt eben eine SANFTE, SUBTIL NACHHALTIGE Veränderung des Geistes anstatt nur auf symptomatische Oberflächenstrukturen zu reagieren), Toms Visionen hingegen wurden zwar anfangs von der neuen Partei dankend verwertet (man wählte ihn zunächst einmal "rein formal-juristisch" zum Berliner Landesvorsitzenden unter seiner allgemein bestätigten Bedingung, den provisorischen Urvorstand insgesamt noch nicht auf die einzelnen Amtsfunktionen festzunageln, da es sich bei fast allen "nur" um ambitionierte Laien handelte), weil sogar manch eine Tageszeitung darauf ansprang (besonders eine freie Journalistin mit Herz & Seele im Stile der "Neuen Lässigkeit" restlos begeistert war), aber als er den ersten "Straßenkampf" zur Unterstützer-Unterschriften-Sammlung für die Senatswahlen im September 2006 nach nur 3 Monaten seit Gründung als verfrüht degradierte, weil ihm das personelle Fundament nicht breitgefächert genug und damit NOCHT NICHT REPRÄSENTATIV für die Umsetzung der Programmatik erschien, da hagelte es moralischen Zorn vonseiten ganz übereifriger Stimmenjäger. Tom legte daraufhin mit seiner letzten 7.Rede den Posten als Spitzenkandidat nieder und verabschiedete sich ganz aus der "Grauen Männer"-Politik, um sich wieder der spirituellen Körperarbeit (URENGEL-Therapie) zu widmen.
Die beiden handschriftlichen G&GN-ABC-Faksimiles von De Toys zur Darstellung der 3 Eckpfeiler des Instituts für Ganz & GarNix (Spiritualität, Politik und Kunst) zeigen den Zusammenhang zwischen den 3 Hauptarbeitsbereichen (Neuroastronomie, Neuropoelitik und Neuromagnetismus) der Forschungseinrichtung als Jülicher TRANSREALISTIK des 23.Jahrhunderts ausgehend vom LOCHiSMUß als transdualistische Lebensphilosophie zur absolut-konkretistischen Überwindung einer bloß symbolisch-metaphysischen "Transparenz der immanenten Transzendenz" (vgl. Initiatische Therapie von Prof. Dürckheim) hin zur transreligiösen "Transparenz der Perinzendenz" einer OFFenen Mitte, die aus der "Grundlosen Inwesenheit" resultiert und den feinen Unterschied zwischen RELIGIOSITÄT & SPIRITUALITÄT markiert.
ACHTUNG: Leider mußten wir YAHOO & LYCOS in unseren Spamfilter packen, da von dort die meisten Angebote zur Penisvergrößerung, Partnervermittlung und PC-Optimierung kommen - übrigens von HOTMAIL, WEB, GMX, EPOST und EMAIL dicht gefolgt, die wir aber noch testweise zulassen) und wir dadurch Fans+Freunde in unserer verstopften Ebox schlecht finden (wenn das alles PAPIER wäre, au weia!!!) - bitte benutzt möglichst eure eigene Domain als Server oder nutzt die "Kontakt"-Rubrik bei mp3 ("holzhund"), dann klappt die Kommunikation.
AUßERDEM VORSICHT FAKE: Vor dem Verschicken eines Kettenbriefes (und zwar ganz gleich wie schockierend dringlich oder wahnsinnig gewissensberuhigend engagiert er wirkt!!!) läßt sich dessen REALE RELEVANZ auf der www.HOAXinfo.com-Seite überprüfen! Die Rettung von Bonsaikatzen, Leukämiepatienten und Amazonasregenwald durch Unterschriftenlisten ist meist überflüssig oder verstopft bloß die Emailbox der vermeintlich Verantwortlichen - wir sind da auch schon böse drauf reingefallen...
Von November 2004 bis Februar 2005 können Sie tagsüber zum üblichen Telefontarif (unser Tip: zusätzliche Billigvorwahlen vergleichen!) JEDEN MONAT EIN NEUES KURZGEDICHT von Tom de Toys hören, das mit seiner Originalstimme EXKLUSIV für diesen neuen Service aufgenommen wurde. Über finanzielle Spenden zur Unterstützung dieses OFFline-PROjektes (Telefonmietgebühr) würden wir uns sehr freuen, jeder einzelne Cent zählt! Den Auftakt machte die brandneue Minipoemie "ÜBERALL(EE)", frisch geschrieben am 2.11. und gleich schon im panischen Flüsterton eingesprochen...
Detaillierte Infos finden sich hier: GEBRAUCHSANWEISUNG für "Call A Poem(ie)" im "Künstlernetz Neukölln"...
DEDICATED TO NOAM CHOMSKY, MICHAEL MOORE, AND PATTI SMITH / The great alternative article written by Bruno Brachland (23.3.03) is now (23.10.04) translated by Ní Gudix (her latest KILLROYmedia-publication is the german version of the famous irish revolution novel "THE FREE" written by M.Gilliland)! Please do the freedom-loving, tolerant, multi-cultural people of this world a favour and publish, print, recite, roundmail the ENGLISH VERSION loud and clear wherever possible! CopyLEFT is EXCLUSIVELY made FREE for all the people in the world - ANTI COPYRIGHT! But it would be nice if you could send us a VOUCHER COPY, or announce the internet links, where you could place our essay! Many thanx and free cheers! HERE IT IS:
c/o www.KÜNSTLERNETZ-NEUKÖLLN.de (@deToys)
c/o www.LYRIKZEITUNG.de (@dokuArchiv)
c/o www.MIKROLISTEN.de (@rohrpostArchiv)
c/o www.KULTURA-EXTRA.de (@extraKommentar)
= ecstatic definition of "holEism" (XXLord-Directionary)
Visionär-phonetische Abwandlung des Originals:
>>The tendency in nature to evolve wholes that are more than sum of the parts.<<
= esoteric definition of "holism" (Oxford Dictionary)
Herkunft der Wortschöpfungen "TRANSREALISTIK" & "TRANSZENTRIK" (1995):
Einleitung+Manifeste der EQ-Filiale...
Hintergründe der transdialektischen Philosophie des "LOCHISMUß" (1989):
Essays+Modelle im G&GN-Archiv...
EXKLUSIVE DIGITALE WIEDERVERÖFFENTLICHUNG DES PORGRAMMATISCHEN "LOCHiSMUß"-ESSAYS (entnommen aus der letzten Ausgabe Nr.12 der legendären Zeitschrift "molli" von 1996) SEIT 11.10.2004 ONLINE C/O
www.kuenstlernetz-neukoelln.de
In persiflierender Anlehnung an das gigantomanische Zitat von Bertolt Brecht ("und mein Werk ist der Abgesang des Jahrtausends"), mit dem sich das literarische Establishment im Jubiläumsjahr 1998 gerne schmückte (wie macht man aus kritischen Dichtern 100 Jahre nach ihrer Geburt eventöse Zombies?) entstand das TOManische Motto der G&GN-Trademark POEMIE von Gründer De Toys, der diese mit seiner ersten Berliner Poemie-Tour 2002 in 5 großen Bühnenshows laut & deutlich LIVE einführte. Allerdings kriegen jetzt leider auch dessen freie Institutsmitarbeiter die neo-elitären Sparmaßnahmen und Kulturfoltertendenzen zu spüren, daher freuen wir uns weiterhin über Angebote für lukrative, konspirative Nebenjobs (besonders in der Medien- und Werbebranche sowie Produktdesign-Industrie) für einige "erwerbslose" (unbezahlte Arbeit gibt es hier genug!) ehemalige Angestellte, die über einen hervorragenden und erfinderischen Umgang sowohl mit Alltagsjargons als auch poetischer Sprache verfügen. Seriöse zahlungskräftige Konzerne mit visionärem fröhlichen Betriebsklima (vgl. Archiv-Essay "SELBSTMORD SINNLOS"), die nicht in der Kriegsindustrie verwickelt sind (GIBT ES SOLCHE ÜBERHAUPT ODER IST DAS EIN FALSCHES IDEAL???), und deren Ideen bis ins soziale + ökologische Engagement reichen, mögen sich bitte formlos melden - über gute Ideen & neologistische Fantasie verfügen wir reichlich...
JOBANGEBOTE BITTE AN: poemie@GGN.de
WIR BEIßEN NICHT - WIR DICHTEN!!!
Für die von 21 auf 58 programmatische Poeme erweiterte/aktualisierte Neuauflage des VERGRIFFENEN repräsentativen Werkquerschnittes (legendäre goldschwarze Erstausgabe 1999/2000 im VERSCHOLLENEN Vapet-Verlag) hat das G&GN-Institut (www.GGN.de) endlich einen unkonventionellen mutigen visionären NEU GEGRÜNDETEN Verlag gefunden, der sich lieber für "Lyrik von MORGEN IST HEUTE" engagiert als in die allgemeine Poptröte der jungen, sanften Literaturverblödung (dünner Mond bei Dumont, Kohlrabi bei Conradi!!!) zu blasen!!! Näheres folgt demnächst :-) ÜBERzeugen Sie sich dann selber von der zukünftig nachhaltig-nachträglichen historischen Bedeutung dieses feuilletonistisch totgeschwiegenen Gedichtbandes und lesen Sie schon jetzt die bisher EINZIGE (private) Rezension der Deutschlehrerin Doris Mallasch (von 1999) im G&GN-Archiv bzw. im SocialBeat-Archiv... und siehe da - welch ÜBERraschung! Oh hoh, oh hah: die >>ÜBERWELTIGUNG<< enthält so einige Stücke, die es als Solo-Auskopplung schon recht weit gebracht haben: "EXTASE STATT ELITE" (1997, Kurzform von "Langeweile", 1994) wurde jahrelang live auf Slambühnen sowie bei Studentendemos und im Radio bejubelt, "SKANDAL" (1995) wurde für den kommenden UEP-Sampler (Edition roadhouse, Projektleitung: Kersten Flenter) von Max Würden vertont & von Thorsten Nesch verfilmt, "INFLATION" (1993) erschien als Textauszug/Hörbeispiel sowohl im Kultbuch "Von Acid nach Adlon und zurück" (2001, Hrsg. Johannes Ullmaier, Ventil-Verlag) als auch auf der CD "freies fleisch" (1999, von der Band "Das Rilke Radikal") - und das Ultrakurzgedicht "KONTAKT" (21.6.89), durch welches Herr De Toys ÜBERhaupt erst seine mani(erist)isch-religiösen Jugendsünden zu ÜBERwinden vermochte, weil er in ihm seine Entdeckung des LOCHISMUß (5.5.89) so simpel verarbeitete wie es dem quantenmechanischen Tatbestand entsprach, tja, jenes unscheinbare Minipoem wurde nun ebenfalls in einem Poetryclip bilingual verfilmt (von Harry Valentin), nachdem es bereits von Herrm Döh selber für seine CD "(G)RUNDRAUSCH" (2002, Edition Poemie) als Minimaltechnolyrik vertont wurde, und erfährt seine filmische Welturaufführung auf der London Biennale 2004 in der Gallery 291. Es gäbe gewiß noch mehr Anekdoten zu berichten, aber alles nacheinander, verehrte Damen und Herren der institutionellen Ignoranz, wir halten Sie auf dem Laufenden, ob Sie wollen oder nicht - hopp hopp hopp, L(ie/ei)bhaber-Lyrik lauf galopp!!! Sie schimpfen uns größenwahnsinnig und übermütig? Wir sagen: lieber ein bißchen mit ÜBERmut KlotZEN als die UNTERzuckerung im alltäglichen NORMalitätswahn zu lecken!!!
Haben Sie einen bestimmten Hintergrund-Newsletter des G&GN-Instituts versehentlich gelöscht oder gar nicht erhalten? Die meisten bis incl. Mai`03 sind im ROHRPOST-Archiv der http://AMSTERDAM.NETTIME.org-Festplatte abrufbar! Und ab September`04 geht es dann weiter im http://COREDUMP.BUUG.de-Archiv. Ein spannender alternativer Informationsservice für NETZMEDIENKULTUR, der von den Beiträgen (rund um die Nutzung "digitaler Medien") seiner Teilnehmer lebt...
Wann, warum und durch wen das legendäre Berliner Kunsthaus TACHELES doppelt totsaniert wurde, erfahren Sie von Lord Lässig in seinem "biohistorischen" Exklusiv-Skandalbericht (Ausgabe Mai/04) des Online-Magazins www.KULTURA-extra.de - zahlreiche Künstler wurden von "Zapatisten" zum Sommer 2000 brutal verscheucht, auch Tom de Toys mußte seinen Literatursalon auflösen. Seine alten Tacheles-Netzseiten konnten damals dank schneller, hervorragender Zusammenarbeit der beiden Webmaster Christian Wolters & Ruth Kümmerle rechtzeitig für das G&GN-Archiv im WULLE-Netzwerk gerettet werden!
Nähere Infos siehe auch Termin 1.April 2004 unten!
"Kultur wird gemacht, sie steht nicht einfach wichtigtuerisch herum - weder im Regal noch in der Regierung!!!" (Zitat: De Toys, 6.5.04, 14:28h, Donner über Neukölln, Gewitter oder Attentat?) Bereits seit dem 22.9.2002 (siehe Pressemitteilung beim Termin unten) gibt es eine zynische Bestandsaufnahme von HOLZHUND...
"FLIRT(F)LUXUS" war als kollektive Konzeptkunst-Performance für "anspruchsvolle" Singles angedacht, in der die Begriffe Kunst & Leben identisch sind!!! Wir wollten eine Kontaktanzeigen-Kartei für Künstler aller Disziplinen einrichten (von Malerei über Musik und Dichtung bis hin zu Multimedia), denn laut (weiter laufender!) Umfragen sind die sexuellen + kommunikativen Wünsche von "kreativen" Menschen höher & humorvoller als sich in coolen Clubs und Szene-Events erfüllen läßt!!! Aber: Unser KOSTENLOSES Angebot, Anzeigen unter dem Stichwort "LIEBE" mit max.1000 Zeichen (nur Standardemail-Normaltext, kein Foto, Kennwort, Emailadresse, Chiffre fügten wir hinzu) aufzunehmen und KOSTENLOS Partnervorschläge zu versenden, sofern wir mindestens 1 Überschneidung von Bedürfnissen/Erwartungen entdeckt hätten, wurde leider AUSSCHLIEßLICH von heterosexuellen Frauen (!) genutzt. Außerdem war die Selbst- und Wunsch-Beschreibung oft so ungenau, daß eine erfolgreiche Vermittlung sowieso äußerst unwahrscheinlich gewesen wäre!!! Dieser kostenlose Service galt bis zu diesem Widerruf, sämtliche eingereichte Daten werden wieder gelöscht. Wir wünschen allen Damen trotzdem viel Glück auf anderem Wege, halten Sie die Augen auf, denn auch bei Männern gilt: die attraktivsten sind NICHT unbedingt besetzt sondern vielleicht nur zu schüchtern oder einfach zu höflich, um SIE im Vorbeigehen anzusprechen - das reale Leben birgt so viele unwiederholbare Chancen täglich, ändern Sie diesen Quatsch jetzt! Keine Psychoblockaden mehr! Warten Sie nicht auf ein Lächeln, lächeln SIE, denn es ist IHR ECHTES LEBEN! Sie haben nichts zu verlieren, aber sehr viel zu gewinnen! Computer runterfahren und los gehts!!! Schon der Nachbar im Internet-Café könnte der richtige sein...
Die 100 angeblich besten Literaturseiten im Internet können hier bewertet werden, auch das G&GN-Institut: 10 Punkte (für "hervorragend") sind die höchste Krönung - wem also unser DD-Java-Script, die EQ-Filiale, das asketisch-grüne Layout (GRÜN IST DIE FARBE DER ERLEUCHTETEN ERDE: DER GRÜNE PLANET!!!) und womöglich sogar die neuropoelitischen Inhalte der unverschnörkelten Texte gefällt, braucht nur von hier aus rübersurfen und kann uns sofort anklicken. Am 17.9.03 lagen wir als Neuzugang bereits auf Platz 61 der TOP100 (Seite 4), 2 Tage später schon auf Platz 37 (Seite 2) und zu jedem Monatsanfang wird wieder auf Nullklick zurückgestellt, damit Frischlinge auch eine Chance haben - eine superfaire Strategie !!! Also: Bitte immer mal wieder neu wählen...
Enthält neben dem Sendeprotokoll "Poemie 4" (Radioriff 9.1.04) nicht nur das topaktuelle "Paralleltheater" (programmatische Antiprosa incl. Erfindung des "Theatre Slam"!!!) und einen paranormalen Email-Essay (Thema: Bewußtseinsblasen als Auslöser der Desinteresse-Gesellschaft) sondern auch die erstmalige Wiederveröffentlichung des 157 Zeilen langen Originalgedichts "LANGEWEILE" (von 1994, entnommen aus dem alten Werksquerschnitt "Die Welt als Schock und erweiterte Tatsache"; vergriffen), dessen Kurzversion "EXTASE STATT ELITE" (87 Zeilen, von 1997) in den letzten Jahren immer wieder über deutsche Bühnen ging - ein Publikumsrenner in Politkreisen!!! Jetzt lieferbar über www.LinkesBuch.de für nur 5 Euro, ein wirklich feines handliches Taschenheft mit buntem Cover und bombastischem Inhalt in der neuen Edition "RaDIoT" des Berliner G&GN-Verlages!!! Wenn die Germanisten in hundert Jahren zurückblicken, werden sie merken: da war einer, nein, eine ganze Szene, die nicht mitgespielt haben, die unbestechlich blieben, die der Dichtung noch etwas abverlangen wollten außer schickem Pseudopop-Geplätscher von Jung- und Juppie-Autoren... HIER WIRBELT EIN POETISCHER ORKAN, DESSEN AUGE ALS GRENZENLOSES LOCH IN DEN UNTERSTROM DIENT!!! Alle lieferbaren Neuerscheinungen auf einen Blick: G&GN-TITEL-Liste c/o LinkesBuch.de (index21172.htm)
ACHTUNG! SENSATION: Seit 27.8.04 ist die bilinguale Lyrik-Anthologie "10 EUROpäer" als PDF (63 Seiten, 596 KB) in der NETZBIBLIOTHEK.org online - mit der ukrainischen Übersetzung des Gedichtes "EXTASE STATT ELITE" von De Toys und weiteren 4 Dichtern aus Deutschland (Arne-Wigand Baganz, Daniela Harnack, Oliver Martin Ligneth-Dahm, Mario Osterland) sowie 5 Kollegen aus der Ukraine: Tetiana Deriuha, Oleh Kozarew, Rostyslaw Melnykiw, Saschko Uschkalow und Serhiy Zhadan.
Ab Januar 2004 sind zwei brandneue Gedichtzyklen (NZ+HAG) der beiden Herren in der G&GN-Edition "doPPelsondAdruck" erhältlich - entweder über unseren Online-Vertrieb www.LinkesBuch.de oder sowohl in der Berliner Hugendubel-Filiale am Kudamm (Gedächtniskirche) als auch in der Kunstbuchhandlung "artificium" (Hackesche Höfe). Außerdem ist das 7.HAG-Gedicht "MuTPRoBe" als Beispiel bei www.Lyrikwelt.de lesbar! Signierte Exemplare gibt es allerdings (wie immer: OHNE Aufpreis) nur direkt beim Verlag: poemie@GGN.de (incl. BONUSTRACK: "SILWESTA", das programmatische Gedicht vom 31.12.96 aus dem vergriffenen Band "für immer wach")
REZENSION von Hartmut www.Reliwette.de LESEN!!!
1) www.LinkesBuch.de
2) www.Lyrikwelt.de
3) www.KULTURA-extra.de
Inspiriert durch die Gedichte von Ernst Meister entstand diese bibliophile Zusammenstellung von 36 transreligiösen Gedichten (von 1992 bis 2003), die pünktlich zur 2.Berliner Buchmesse in der Backfabrik (siehe 12.-14.12.03) im G&GN-Verlag präsentiert wurde. Als Vorwort dient der progressive Essay "TRANSTOPIK" (geschrieben: 29.10.-11.11.03) im Sinne einer unabsichtlich vorweg genommenen Kritik [*] an der antipostmodernen Dialektik eines Antonio Negri ("EMPIRE"-Bestseller-Co-Autor), dessen Immanenz-Utopiebegriff (laut Vortrag am 31.1.04 auf der "transmediale" unter dem anachronistischen Motto "FLY UTOPIA") auf einen "Gottesstaat" durch klassisch "realistisch"-redundanten (non-diaphanen) Materialismus abzielt. Wenn DAS der status quo einer pseudo-zeitgemäßen attac-Kultur sein soll, dann ist die toysianische JÜLICHER TRANSREALISTIK (vgl. auch Essay "Transhumanistisch-transtopisches Plädoyer für Weltfrieden" vom 10.9.01) wohl noch Zukunftsmusik aus dem 23.Jhd... aber lieferbar schon ab Mitte Februar 2004 über den Online-Vertrieb "Linkes Buch", außerdem dann natürlich für die Berliner auch bei der Hugendubel-Filiale am Kudamm erhältlich - auf Wunsch ohne Aufpreis signiert direkt beim Autoren (tom@poemie.de)!
[*] --> Essay incl. transmediale-KOMMENTAR von Thomas Nöske, Autor von "Clockwork Orwell" und Co-Autor von "POP-SCHAMANISMUS" (siehe auch rohrpost-Archiv 9.2.04) bei spokenwordBerlin.net:
"VOM MATERIALISMUS ZUR METAPHYSIK UND ZURÜCK?"
Erschien zu den 2.Linken Buchtagen im Mehringhof (siehe 13.-15.6.03): Der "POEM!E"-Doppelband I+III (Film+Slam) von Tom de Toys in der Edition Poemie des isbn-freien G&GN-Verlages. Enthält das ursprüngliche Geschlechterkampf-Gedicht "Überströmung II" (jetzt: Schiller-Nachspann) für den Lyrikfilm "Poem" (Regie: Ralf Schmerberg) incl. sämtlicher Vorstudien sowie die besten repräsentativen Slam-Gedichte von 1993-95 und die Skandal-Filmkritik incl. der prägnantesten Verriß-Zitate aus Tageszeitungen.
Doppelband zum halben Preis: nur 10,-Euro!
G&GN-DIREKTVERTRIEB: poemie@GGN.de (NUR GEGEN VORKASSE)
Auf Wunsch signierte Vorzugsexemplare (ohne Aufpreis).
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit Herold Himmelfahrt erscheint in der neuen G&GN-Edition "doPPelsondAdruck" ab November 2004 peu à peu eine komplette Reihe, bestehend aus solchen Gedichten von der eher unbekannten Johanna Sörensen und Herrm De Toys, die auf unheimliche Weise miteinander zu tun haben... telepathisch, neuromagnetisch - oder wie C.G.Jung sagen würde: durch Synchronizitäten akausaler Zusammenhänge. Zum Auftakt ("für immer" 1) gibt es exklusiv jene beiden Langgedichte, die denselben Titel tragen ("BUKAREST"), aber nicht zeitgleich entstanden (1997 & 1994) sondern sogar bevor sich die Dichter kannten - deren visionäre Inhalte aber trotzdem seltsam verwandt miteinander sind...
Direktverkauf: Vorbestellungen für DOPPELT HANDSIGNIERTE Exemplare (auf 35 Stück limitierte Vorzugsausgabe ohne Aufpreis!) nimmt der G&GN-Verlag (poemie@GGN.de) ab sofort entgegen, der Preis wird bei ca. 4,- Euro liegen.
Der OFFizielle Online-Vertrieb läuft wie immer über www.LinkesBuch.de und Berliner finden das kleine Taschenheft auch im Sortiment der Hugendubel-Filiale am Kuhdamm ("Underground"-Regal) sowie der Kunstbuchhandlung artificium in den Hackeschen Höfen ("Berlin-Lyrik"-Regal). Gute U-nterhaltung!!!
Jenseits der "GENERATION JUNGER MILDER" (Peter Geist) gibt es eine lässige Clublyrik-Szene (siehe *Anthologie "KALTLAND BEAT. NEUE DEUTSCHE SZENE", Hrsg. B.Kerenski, Ithaka-Verlag 1999, 400 Seiten), deren (außer)literarischer Qualitätsanspruch sich anders definiert als das elitäre Tamtam der Großkonzerne, die das Volk genauso verschaukeln wie es die Politiker gerne tun - der G&GN-Report plaudert aus dem Nähkästchen... erstveröffentlicht als "Frischtext" bei der Rheinischen Brigade am 3.7.03 (Rubrik "neu", später dann in der "akte" Nr.6), seit 5.7.03 bei KULTURAextra, seit 6.7. auch bei RELIWETTE, am 19.7. brachte die Lyrikzeitung "L&P" (7/03, epostal: Nr.26, Hrsg. Michael Gratz, Germanist an der Universität Greifswald) einen "furiosen" Hinweis und seit 18.8. bei Lyrikwelt.de als offizielle Rezension (siehe unter "L"): Der polemische Paukenschlag von Lord Lässig gegen den als "LYRIK VON JETZT" betitelten "Aufstand der Braven" (J.Jansen) mithilfe "Neuer Zerbrechlichkeit" (B.Kuhligk), die als neue Vollständigkeit von DER MARKE Dumont durch EVENTHYPNOSE verkauft wird. J.Habermas & W.Schäuble wissen da auch nicht weiter - und was hatte der Präsident mit Joseph Beuys zu tun? "EUROPOA WOHIN" UND HER: stan lafleur & Kersten Flenter mischen den Klüngel-Kontinent auf! Der Herausgeber von ACID/ADLON meint dazu:
"cool shit, dein text - daß die schwaller schwallen und die intensität fehlt, ist leider einfach das wahrste, was man über 10.000 bedrucktes papier täglich sagen kann. fuck the facts ivan"
(Zitat: Johannes Ullmaier, 7.7.2003, 21:22h)
Und ein ehemaliger Beuys-Mitarbeiter erinnert sich:
"Johannes Rau, der Politiker, seinerzeit Kultusminister von NW. Ich habe ja alles hautnah miterlebt und parallel zur Besetzung des Sekretariats in der Eiskellerstraße in D`dorf eine Performance im Düsseldorfer Hofgarten gemacht (Kunstbesetzung) - die Polizei war an diesem Tag sehr beschäftigt. Zu Deiner Streitschrift: Klar - Du hast den Nagel voll erwischt und ihn tief in das Unbehagen gesellschaftspolitischer "Seinsbestimmung" getrieben."
(Zitat: Hartmut Reliwette, 30.6.2003, 13:47h, über die Ereignisse vom 4.9.1972)
Diese PROGRAMMATISCHE POLEMIK verläuft delirisch kreuz und quer durch Politik & Poesie und gipfelt in der leidenschaftlichen Definition für ein "echtes" Gedicht: Es muß mindestens 3 Wörter haben, aber nicht unbedingt mehr!!! Folgende Zeitungen ignorierten unser Angebot: ZEIT, SPIEGEL, TAZ, FAZ, FREITAG, NEUES DEUTSCHLAND, TAGESSPIEGEL, NEUE ZÜRCHER, SÜDDEUTSCHE, JUNGE WELT, JUNGLE WORLD, LETTRE, STADTREVUE - die anderen haben wir gar nicht erst beliefert... empfehlen SIE uns ein links-etabliertes OFFline-Medium, das solch ekstatische Essays nicht erst posthum druckt, und gewinnen Sie ein handsigniertes Exemplar aus einer limitierten Publikation von De Toys
Am 25.7.03 erschien ein gepfefferter germanistischer Kommentar von Michael Braun in der "BAZ" (Basler Zeitung), die seit Ende August`03 ebenfalls bei Lyrikwelt.de zu lesen ist (als Rezension Nr.2) - die prägnantesten Stellen daraus hier:
"...mittels stilistischer Mimesis und peinlich devoter Reminiszenzen..."
"...hemmungslose Sentimentalität..."
"...Aufguss des alten Gefühligkeits-Kitsches..."
"...freiwillige Abstürze in die lyrische Unterkomplexität als poetischer Normalfall..."
"...biedere Stilübungen neben avanciertem Sprechen..."
"...Qualitätsbereinigung nach unten..."
"...Weg des geringsten ästhetischen Widerstands..."
"...beträchtliche Anzahl lyrischer Totalausfälle..."
Und am 29.12.03 hat endlich auch Peter Geist das Geistlose durchschaut, hier die besten Stellen aus seinem Artikel in der SZ (Süddeutsche Zeitung):
"...eine Reihe lyrischer local heroes..."
"...marktkalkülbehauchtes "Jetzt"..."
"...narzißtische Kleinfixierung..."
"...Semiprofessionalität..."
"...Bevorworter Gerhard Falkner..." [vgl G.F.-Zitate bei G&GN-Termin 22.5.04]
"...Gruppendynamik intimer Gedämpftheit..."
"...Kurzschluß von Zitatresten (...) generiert eine [Anm.G&GN: PSEUDO-]Lässigkeitsattitüde..."
"...viel Verschwitztes in den zahlreichen Selbstfindungstexten..."
Dagegen die "Junge Welt" 1999 über das wirklich progressive und umfassendere Flaggschiff KALTLAND BEAT: "...vielleicht eine der wichtigsten Anthologien der deutschsprachigen Pop- und Sub-Literatur der letzten Jahre..."
DAS ultimative Nachschlagewerk mit 4500 Literaturlinks zu allen erfaßbaren (& "unfaßbaren") Belletristik-Institutionen und -Verfassern, die NOCH NICHT TOT sind und mindestens 1 anständiges Buch mit ISBNummer publiziert haben, wird von Andreas Klimt und seinem eingeschworenen Redaktionsteam in Leipzig erarbeitet und laufend aktualisiert - das 2-bändige fette Standardwerk erscheint nun schon im 64.Jahrgang (Ausgabe 2004/2005: 348,-E im Handel & 198,-E für registrierte Personen) und enthält die ganze Bandbreite von Stuckrad-Barre (Buh - Popper!!!) über stan lafleur (Yeah - Echter Pop!!!) bis hin zu HEL ToussainT und Tom de Toys (Steckbriefe der beiden letztgenannten Autoren siehe Seite 1234 im 63.Jahrgang). Außerdem seit Ende 2004 brandneu: der 1.Jahrgang des KÜNSTLERKÜRSCHNERS, ebenfalls ein 2-bändiger fetter Schmöker!!! Kostenpunkt im Buchhandel: satte 368 Euro, aber: alle eingetragenen Personen & Galerien können auch ihn als Dank für die Mitarbeit zum Rabattpreis von "nur" 218 Euro DIREKT BEIM VERLAG in München beziehen...
Wissen Sie eigentlich, welche(n) WIRKLICH wichtigen Dichter de(n/r) Nobelpreis bereits ABGELEHNT haben (bzw. nie angeboten wurde) aus Respekt vor ihren nichtdotierten Kollegen? Für den alljährlich von unserer Hausmarke POEMIE vergebenen subversiven Lyrik-Preis des "unbekannten Genies" für die UNBESTECHLICHKEIT IM LEBENSLÄNGLICHEN GESAMTWERKPROZESS als sozial-visionärer Nutzfaktor von kritischen Dichtern in einer Desinteresse-Gesellschaft suchen wir engagierte (Privat-)Sponsoren (Mäzene), um die Höchstdotierung ÜBER dem traditionell antirepräsentativen Nobelpreis zu ermöglichen - oder glauben SIE etwa an Grass und Grünbein? Bisherige Preisträger sind: Tom de Toys (2000), RoN Schmidt (2001), stan lafleur (2002), HEL ToussainT (2003) und Alex Nitsche (2004). Neue Anwärterin für den 6.Nahbellpreis (2005) ist Angelika Janz (*1952, aktueller Gedichtband: "orten vernähte alphabetien", Wiecker Bote, Greifswald 2002). Preisvergabe: durch eine symbolische Urkunde jeweils am 21.Juni in Gedenken an den 21.6.1989, als der Preisgründer De Toys dank Niederschrift des Kurzgedichtes "KONTAKT" seinen Kampf gegen Klüngel & Korruption im etablierten Literaturbetrieb begann. Für die Jahre ab 2010 nehmen wir gerne Empfehlungen für weitere Anwärter entgegen (Alter egal, Absicht zählt), die DichterInnen können sich sogar SELBER vorschlagen!!!
BEWERBUNG AN: poemie@GGN.de (redaktionelle Betreuung durch unsere Hausmarke POEMIE)
Seit 14.3.2003 finden Sie im 1.Stock in der Belletristik-Abteilung (zwischen Café-Lounge und Lyrik-Ressort, siehe Foto+Manifest bei KULTURA-extra.de) der Berliner Hugendubel-Filiale an der Gedächtniskirche (Tauentzienstr.13) ein neues Regal mit "Underground-Literatur" aus Berlin und ganz Deutschland: Publikationen von kritischen Kleinstverlagen und bibliophilen Selbstverlegern, die normalerweise nur schwer über den Buchhandel erhältlich sind - Autoren, die auch im Kultbuch "Von Acid nach Adlon und zurück" sorgfältig verzeichnet sind. Hier nun exklusiv eine aktuelle & legendäre Auswahl der ganzen Bandbreite von subversiv getackerten isbn-freien Kopierheften über filigrane Faltblätter auf handgeschöpftem Papier bis hin zu konventionellen Hardcover-Leimbindungen... "Szene"-Autoren (von SocialBeat über SpokenWord bis zur OffLyrik) wie z.B. stan lafleur, RoN Schmidt (aktueller Gedichtband: "NEURoN"), Hartmuth Malorny, Thorsten Nesch, Kersten Flenter, HEL ToussainT (Mithrsg. der Zeitschrift "Zirkular am Zeitstrand"), Hadayatullah Hübsch, Martin Pohl, Norbert Sternmut, Eo Scheinder, Alex Nitsche, Angelika Janz, Bert Papenfuß, Tom de Toys, Bridge Markland, Blixa Bargeld, Ide Hintze, Thomas Nöske, die Slam-Anthologien von "Killroy media" (Hrsg. Michael Schönauer) sowie der Szene-Führer von Johannes Ullmaier - und das Beste: für jeden Geldbeutel zwischen 2 und 45 Euro ist etwas dabei!!! Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern...
Ausführliches EXKLUSIV-Interview (4.1.02) mit dem G&GN-Gründer De Toys: WAS WILL DAS G&GN-INSTITUT? Während in der p43/44-Printversion nur die halbe Antwort und das 1.Quantenlyrik-Manifest falsch (nämlich mit UNGEWOLLT-"experimentellen" Sonderzeichen) abgedruckt sind, läßt sich die ganze Wahrheit (incl. handschriftlichem Faksimile des Dr. Egon Denkmal-Essays "Intergraler Impressionismuß" über den Zusammenhang von Kontaktiver Malerei & Quantenlyrik, vom 6.6.02) nun unter "data holders" in der Rubrik "dada.lodge" online nachlesen. Es geht u.a. um die 4 einflußreichsten Zivilisationskrankheiten (Geschichtshysterie, Religionsfanatismus, Personenkult und Forschungswahn), die von uns so konsequent parodiert werden, daß es sogar unter Kollegen zu Mißverständnissen kommt: die besten Spießer outen sich im Spiegel unserer Satire!
Lesen sie auch das engagierte p43/44-EDITORIAL der "perspektive"-Mitherausgeberin Sylvia Egger unter:
www.NETZLITERATUR.net
Prof. Joachim Kallinich (Direktor des Berliner Postmuseums für Kommunikation) suchte Antworten in seinem Antrittsvortrag als Dozent der Humboldt-Universität (siehe 12.2.02), der seit dem 22.12.03 unter dem Titel* "Keine Atempause - Geschichte wird gemacht" in der Broschüren-Reihe "Öffentliche Vorlesungen" erhältlich ist (9,80 Euro, Heft-Nr.122, ISBN 3-86004-161-4), aber auch als PDF online zu lesen - jedes Kapitel beginnt mit einem ekstatischen eventkritischen Zitat von Tom de Toys, viele entstammen seinem Essay "EVENT(UAL)ISIERUNG", der auch im Poemie-Tour-Reader "Beat me up! Släm it up!" (G&GN-Verlag, Vertrieb: LinkesBuch.de) enthalten ist...
*Der Titel des Vortrages ist eine Zeile aus dem Song "ein jahr (es geht voran)" der Band "FEHLFARBEN" auf ihrem Album "Monarchie und Alltag" (Köln 1980). Das aktuelle Album heißt "Knietief im Dispo" (2002).
Es gibt leider KEINE "Generation Pop" (aufgrund des paradoxen Sessel-Syndroms), dafür aber umso verbreiteter die DEGENERATION "Popper-Literatur"! Wer das germanistische Kultbuch von Johannes Ullmaier "VON ACID NACH ADLON UND ZURÜCK" konsequent zuende denkt, landet beim Herrn Döh: dessen amazon-Rezension (vom 19.12.01) "POPSCHAMANISTISCHE PARODIE" und dann sein metapoetologisches *Manifest "ABSOLUTE MEDI(tatION)EN", das er am 13.4.03 von 13-17 Uhr beim Brunchen in einem klüngelfreien sonnigen Café herauskrickelte, inspiriert durch die beiden zufälligen Tischnachbarinnen Laura & Fine. Die Niederschrift BEGANN + ENDETE als Metapher für den historischen Pop-Prozess 1 STUNDE FRÜHER als die "Lesershow" beim Festival Junger Autoren (Roter Salon), wo die Yuppies im eigenen Dunstkreis brüteten...
*Bei folgenden Online-Medien läßt sich die "ultimaTIEFe Pop-Definizion" nachlesen:
www.LYRIKWELT.de (Rubrik: Gedichte)
www.RELIWETTE.de (Rubrik: Gastautoren)
www.RheinischeBrigade.de (Rubrik: akte 5)
AP-Meldung in Berliner Zeitung 24.5.04 / BENJAMIN STUCKRAD-BARRE: Der 29-jährige Schriftsteller war kokainsüchtig. Er habe unter Eßstörungen und starken Depressionen gelitten, bekannte der oft als Pop-Literat bezeichnete Autor. "Ich lag eines Morgens auf dem Bett, weinte nur noch, zitterte am ganzen Körper und konnte schlichtweg nicht mehr aufstehen", sagte er. Jetzt lebe er abstinent. // Vermutlich handelt es sich bei diesem Zitat um den besten Popper-Text, den er jemals schrieb, er sollte dafür wirklich den Nobelpreis erhalten! DAS G&GN-INSTITUT WÜNSCHT GUTE GENESUNG UND EMPFIEHLT BEI RÜCKFALL ALS BETTLEKTÜRE: "Das Heilige", 1917 von Rudolf Otto, unkommentiert neu aufgelegt im C.H.Beck-Verlag für nur 12,90 Euro - da ist das Geld besser angelegt als im postpubertären Gejammer...
Seit 19.1.03 sind die Poemie-Tour-Hits freigeschaltet!!! Neurokinskischer Sprechgesang von Tom de Toys als "HOLZHUND" zu jetzt insgesamt 9 experimental-elegischen Elektrobeats (Drum'n'Jazz, TripGrunge, EthNoTrance)! Kostenloser Download & Bewertung möglich (Charts)! Am 13.12.2003 wurde zum exakt 1000sten Male einer der Songs angehört und zum 584sten Male runtergeladen (d.h. REIN STATISTISCH: 58% der Hörer stimmen den hölzernen Hundbotschaften zu, das ist wesentlich mehr als SPD oder CDU, also wählt doch De Toys als näxten Kanzler, er meditiert längst nicht mehr) - wir freuen uns über dieses Jubiläum und danken unseren Fans!!!
Marcus Klische (Ex-Trompeter bei "Das Rilke Radikal": DR2) alias Neurophilosoph Dr.Christoph Beringar hat zum Jahrtausendwechsel ein ekstatisches Spektakel organisiert, daß nun im Vortragssaal des NW-Museums (Direktor: Tom A.Hawk) dokumentiert ist: mit Pit Fischer als Sri Aurobindo, Klische selbst als trompetender Hexenmeister und Tom de Toys als Bodybuilder-Satire des nietzscheanischen Übermenschen zur berühmten Musik von Richard Wagner - es wurde viel gelacht, gestaunt und geklatscht. Doch Dr.Beringar hat noch keine Zeit, Teil 2 ("Neuronietzsche Reloaded") ins Leben zu rufen, denn er brütet über seinem neuen Buch mit dem Arbeitstitel "NEUROBUDDHA"...
Jeden Morgen geht an über 12.000 Abonnenten (Stand: Juni`04) ein Gedicht - manchmal klassisch stabgereimt und manchmal provokant modern. Und seit Mitte Juni 2003 hat Gregor Koall sogar ein schickes schlichtes Online-Archiv ins Netz gestellt mit angenehm einfacher Suchfunktion der mittlerweile über 800 Gedichtdosen: WIR GRATULIEREN!!!
(siehe z.B. Jubiläumsdosen #500 & #1000 sowie biblische Sekundendosis #666, heimliches Doppel aus Original- und Quantenpoem #789+987 und erweitertes Sonett als #888)
Für eine PDF-Online-Anthologie sucht der Antidichter Arne Baganz, Betreiber der Domains ANTI-LITERATUR.de & VERSALIA.de poetische Texte zum Thema "SCHICKSAL". Seit Februar 2004 ist außerdem Tom de Toys als Gastautor mit einer Prosa- und Gedichtauswahl (aus den Jahren 1993-2004) zum Thema "ANTI(kriegs)LITERATUR" dort vertreten (incl. Steckbrief auch bei versalia.de)!!! Diese Auswahl erscheint zusätzlich in naher Zukunft zusammen mit Antikriegstexten von Haimo Handl (Betreiber der philosophischen Diskursplattform "ZITIG") in einem Wiener Verlag in Buchform (Titel: "WARTEXTS") - genaue Daten folgen noch...
Und wenigstens 1 Akademiker neben J.Ullmaier kennen wir, der sich traut, fundiertes HINTERgrundwissen zur zeitgenössischen Lyrik mit all ihren UNTERgrundströmungen zu liefern: Dr. Michael Gratz von der Universität Greifswald schickt seine nicht nur feuilletonistisch sondern auch kritisch-subversiv immer topaktuelle L&P-Lyrikpost (L.yrik-Zeitung & P.oetry News) regelmäßig digital durch die Lande und ist absolut offen und neugierig für Tendenzen, die aufgrund allgemeiner Betriebsblindheit oft erst nach Jahrzehnten in den "oberen" Etagen bemerkt werden, weil die Scheuklappen nicht über Suhrkamp, KiWi und Dumont hinausreichen!! Von solchen NICHT "trendkorrupten" sondern wirklich neugierigen Forschergeistern könnte unser dichtes Denkerland ein paar mehr gebrauchen - besonders bei den Germanisten, die sich gern mit Pseudopop aufblasen - plopp!!!
Siehe auch Termin 26.5.04: De Toys liest im Lyrik-Seminar...
Die HIT-Liste 100 moderner deutscher Gedichte, herausgegeben von Dr. Dieter Porth. NEU-Zugang seit 19.1.03 (mit 30 Wochen Laufzeit) von 0 auf Platz 25 (Stand: 27.1.03): das 32.E.S.-Liebesgedicht* "ÜBER1ANDERE" von Tom de Toys, und kurz danach wochenlang unverändert auf Platz 14 gestiegen. Momentan (9.3.) auf Platz 38 - Wählen auch Sie täglich Ihr Lieblingsgedicht !!!
RADIOSENDUNG: siehe Termin 14.2. "Sprachlabor" 16-17 Uhr
*das 32.E.S.: siehe Zeitschrift Libus Nr.15 bzw. Edition Poemie Nr.2
(beide in jedem gutsortierten Berliner Buchladen)
Pünktlich zur deutschen Uraufführung (vgl. Termininfo 26.10.02) erschienen: die neuesten Quantenlyrik-Studien der Sekretärin (QLT) und ABM-Stelle (QLQ), die als Fraktallyrik gelten! Ein komplett neongrünes DinA5-Heft für nur 5,-E im G&GN-Verlag incl. der bunten Weltpremiere ("NEW@TH!ZZ") sowie als kostenlose Beilage (solange der Vorrat reicht) der Bericht über den Quantenplagiator Bernhard Draz (Fraktale-Chef), der sich selbst als Scharlatan bezichtigt!!! Und auf der Rückseite der Beilage das brandneue 4.QLQ "!W@W! (WELCH WONNE)" als exklusiver sondAdruck... DIREKTVERTRIEB: poemie@GGN.de
G&GN-SKANDAL-NEWSLETTER: [rohrpost]-Archiv 11.11.02
Seit Sommer 2002 als Nr.02 der G&GN-Edition "FoRSChUNGSdRuCK" erhältlich - die gesamte 140-seitige Dokumentation der germanistischen Weltneuheit (siehe Doris Mallasch: Tourbericht der Weltpremiere), mit ALLEN Manifesten, ALLEN Briefen, Kommentaren, Essays und ALLEN bisherigen QLP+QLS-Beispielen - die aktualisierte Neuauflage (bis incl. 10.QLP "NTA" vom 6.5.04 und über 60 Backgroundbriefe) ist ab Juni 2004 weiterhin zum alten Preis* erhältlich, dann auch endlich über unseren Online-Vertrieb LinkesBuch.de!!!
OFF-PRESSESTIMMEN:
"...dir ist da etwas auf/eingefallen, was enorm wichtig ist." (stan lafleur 24.7.01, Brinkmann-Preisträger Köln 2001, Mitgründer der Rheinischen Brigade)
"...schreibt die Allgemeine Feldtheorie der Poesis, die zur Praktischen Relativitätstheorie aller Worte führt." (U.Bergmann 8.5.04, Hrsg. der Bonner Broschüre "Dichtungsring")
Die EQ-Filiale (mit Javascript-Animation des 5.QLS-Zyklus!!!) war außerdem als Projekt 46 offizieller Wettbewerbsbeitrag bei "Literatur.digital 2002" von dtv-Verlag & t-online (vgl. auch Termin 31.8.02)...
*Regulärer Einzelpreis: 23,-E DIREKTVERTRIEB: poemie@GGN.de (auf Wunsch signiert!)
Berliner LADENVERKAUF über:
Kunstbuchhandlung "artificium" (Hackescher 2.Hof: Rosenthaler Str.40/41, Mitte)
DAS UMFASSENDSTE G&GN-SORTIMENT HAT SEIT MITTE MÄRZ 2003:
"Hugendubel" (An der Gedächtniskirche, Tauentzienstr.13)
Über 20 Publikationen vom "Dichterfürsten des 23.Jhd.`s" im UNDERGROUND-Regal (1.OG)
Folgender Laden bietet den Poemie-Band II an
(die 16 besten E.S.-Liebesgedichte 1994-2001 für 10,-E):
"Adam" (Gleimstr.27, Prenzlberg)
Seit der Richtigstellung durch Chefredakteur Jürgen Reents am 14.5.04 um 16:08 Uhr wissen wir, daß die Marketing-Abteilung der Zeitung "Neues Deutschland" die Methode der Herausstellung ihrer Initialien bereits seit 1999 verwendet, ohne zu ahnen, daß es sich im Falle der Wörter "aNDeres" (1999) und "äNDern" (2004) um die absolut korrekte Anwendung der 1.Methode der Quantenlyrik (QLP= Quantenlyrisches Primärexperiment: QUAntisilben) handelt, deren Theorie allerdings erst 2001 entwickelt wurde! 2002 betitelte die Zeitung ein Buch mit einer Interview-Sammlung "Der aNDere Blick", nachdem sie bereits am 4.Juli 2000 mit dem Slogan in ihrem eigenen Organ für sich geworben hatte. Zu diesem Zeitpunkt existierte zwar schon das "QLP-Forum" im G&GN-Institut (siehe Pamphlet auf www.GGN.de-Startseite), aber nur als Vision für eine zukünftige Lyrik-Gattung, die noch zu erfinden sei - und nur zufällig UNERWARTET von De Toys selber 1 Jahr später (am 11.1.01) entdeckt wurde, als der Pressesprecher Samuel Lépo einen Kunstkatalog-Essay für Rolf Langhans (Gründer von "Performance Impulse Sühd") zu schreiben hatte. Aber erst dank des 8.QLP "RAD" von Siegfried Sühd (anläßlich der Paradies-S-Bahn für die Bunker-Ausstellung M°A°I°S 5, vgl. G&GN-Termin 13.10.03) fiel uns dann 2003 auf, daß das Kürzel "ND" bei manchen Wörtern als ECHTE QUAntisilbe übrig bleibt. So witterten wir einen neuen Ideenklau-Skandal (publik gemacht bei "KULTURA-extra"), als im Frühling 2004 auf Berliner Plakatflächen der Spruch "Seiten äNDern sich" zu lesen war. Doch in diesem Fall hatten wir die Waffen gegen die modernen Windmühlen zu heiß geschmiedet und waren de facto schlecht informiert - Verwarnung an die voreilige G&GN-Pressestelle!!! Die Zeitung erwies sich gegenüber unseren Vorwürfen als sehr collant und humorvoll, der Chefredakteur höchstpersönlich recherchierte im Internet - und verdient damit unsere brandneue antikapitalistische Auszeichnung: Medium gegen Desinteresse-Gesellschaft (MGD)! Diese Auszeichung wird ab jetzt in unregelmäßigen Abständen an journalistische Massenmedien verliehen, die ein Fallbeispiel aufklären können, bei dem die kunst-/literaturszene-interne Gerüchteküche von einem urheberschädlichen Zusammenhang zwischen INSPIRATION & INDUSTRIE ausgeht. Denn wenn in Deutschland neuerdings wieder von "Innovation" geredet werden soll, dann darf das anti-elitäre Skandalthema "Selbstausbeutung" (Unterbezahlung und Mißachtung) der Kulturschaffenden selbst nicht verschwiegen werden. Wer sich Goethe ins Regal stellt, sollte August Bürger oben drauf legen!!!
Warum fördert Berlin kein wirklich freies Radio??? Es gibt genügend Gründe, um eine Frequenz locker zu machen!!! Bitte in die Unterstützerliste eintragen, jede Hörerstimme zählt...
(siehe auch PROJEKTE 15.11.02 / 8.6.03 / 9.1.04)
Natürlich ist jeder Tag "wirklich", vorallem wenn wir ihn selber bewußt voll und ganz "verwirklichen" - aber: welches Datum sollen wir ihm zuordnen??? Jens Schneider informiert uns umfangreich über sämtliche Möglichkeiten, die sich die Menschheit bisher ausgedacht hat. Und der Historiker Heribert Illig bringt uns auf noch ganz andere ketzerische Gedanken!!! Und danach gönnen wir uns die G&GN-Termine, als ob nichts wäre...
Aber bevor Sie den G&GN-Terminkalender weiter unten lesen, ERWEITERN Sie vielleicht noch schnell Ihr BEWUßTSEIN mithilfe folgender Domain, auf der Elektra persönlich zu Ihnen spricht:
"Sie sprechen zu sich als ob Sie jemand anders wären. Jemand der schlauer ist als Sie. Das ist Ihre Bewusstseinsspaltung. Der Mechanismus der Schizophrenie."
(Zitat von: www.reclaim-your-brain.de)
JETZT DÜRFEN SIE SICH PROBLEMLOS (SPRICH: GEISTLOS) INS ECHTE LEBEN STÜR-Zen und bei uns im Bodenlosen landen! Viel Vergnügen beim realen Aufsuchen transdigitaler Toleranz im konkret-poetisierten Alltag zwischenmenschlicher Ereignisse...
Der immer noch als einziger im Buchhandel erhältliche Gedichtband "JeDaZeitBereit" von Tom de Toys stammt von 1993 und ist damals im Claus Richter Verlag seines Kunsttherapie-Professors Peter Rech erschienen. Für die von 21 auf 33 Gedichte erweiterte Neuauflage des vergriffenen Folgewerkes "ÜBERWELTIGUNG" (Erstauflage im Bochumer Vapet-Verlag 1999) suchen wir nun dringend einen neuen Herausgeber. Es handelt sich um eine programmatische Auswahl "Direkter Dichtung", die von den Scheuklappen des germanistischen Establishments ignoriert wird. Selbst Robert Schindel sprach sich in einem Aufsatz sogar offensiv gegen das (leider mißverstandene) allzu "direkte" Moment aus - unsere verklemmt-verbissenen Formfanatiker verstecken sich gut hinter ihren METAPHERNMASKEN, und die 70er-Jungautoren schreiben fleißig ab: mangels eigener Lebensphilosophie werden pathetische Hohlformeln reaktiviert und neue austauschbare Variationen hinzugefügt. Das nennt man dann wohl im "Kanon" der Literatur singen: der offizielle deutsche Dichterchor ist ein lausiger Schildbürgerstreich!!! Doch die Leichtgläubigkeit des Lesers wird überschätzt, unter der Hand wird schon immer der eigentliche "Unterstrom" (vgl. Toussaint & Töske) gehandelt - es brodelt und gährt aus dem Off...
Und was kommt nach der Überwindung der kollektiven zivilisatorischen Schizophrenie? Aline Piechocki mit ihrer wunderbaren interdisziplinären Homepage, wo sich die Ästhetik des Designs und die künstlerischen Inhalte schlicht und angenehm ergänzen!!! Fünf literarische Neuzugänge ab 12.12.2003: Die frischen NZ-Gedichte Nr.6+7 von De Toys "SCHICK, SCHOCK & SCHÖNSCHRIFT" und "ÜBERLÄUFER" aus dem NeUROZeN-Zyklus sowie drei weitere - seit 21.7.04 eins der allerjüngsten: "NANU? NANO!" (vom 18.6.04)...
WICHTIGER HINWEIS: Bei vielen Terminen geben wir hier quasi als "Fan-Info" nur die Detailpresse der Einzelbeiträge unserer G&GN-Mitarbeiter an, die auf den jeweiligen Veranstalterdomains oft gar nicht oder arg gekürzt erscheint. Ausführliche Übersichten der Gesamtprogramme mancher Projekte finden sich aber bei diesem alternativ-engagierten Kulturserver, soweit sie dort selbst eingetragen wurden! Außerdem findet sich hier auch ein wohlwollendes Porträt des G&GN-Gründers, das von Charles M. Varga verfaßt wurde...
Wir geben dem Erfinder (RoN Schmidt) dieser Festtagsidee absolut recht: Im Land der Dichter und Denker sollten wir lieber die permanente Wiederbelebung EXISTENZIELL RELEVANTER SPRACHE beim schöpferischen Akt feiern anstatt termingerecht künstlich konstruierten Vereinigungen zu frönen, die uns von den hoh(l)en Herren aufgezwungen werden. Übrigens: Schon das Wort "Wiedervereinigung" ist ballaballa, oder wurde Deutschland schon früher einmal getrennt und dann WIEDER vereinigt? Also zweimal insgesamt schon? Wir sind ja keine Historiker hier, aber irgendwie wird mir immer wieder und wieder übel...
G&GN-NEWSLETTER: [rohrpost]-Archiv 3.10.2002
Am 28.1.2006 konnte die Gründungsfestschrift des ANA-Institutes von Ohmasius Silenzius Mobilus aus dem Jahre 2222 endlich medial auf die Trägeridentitätseinheit Tom de Toys ins 21.Jahrhundert zurück übertragen werden: "VON DER METAPHYSIK ÜBER DIE QUANTEN- ZUR MEGAPHYSIK [DAS über-NATÜRLICHE IST ganz-NATÜRLICH]". Das transpersonale Training mithilfe der URENGEL-Therapie dient der transdualistischen Überwindung von redundanter Ratio & esoterischer Emotio im erweiterten Bewußtseinszustand des "homo lumens" (Leuchtmensch) durch die meditative Entdeckung & Erfahrbarkeit der LEERE des Ganzen anstatt diese in ein dialektisch-nihilistisch eingebildetes "Dahinter" zu fantasieren.
De Toys verschwindet zunächst während eines Wüstenspaziergangs im Alter von 111 Jahren spurlos im Quantenraumschiff, um dann aber 78 Jahre später als Ohmasius Silenzius Mobilus wiedergeboren zu werden.
Der 76-jährige Mister De Toys rezitiert noch immer laut & deutlich! Anläßlich des 50.Jubiläums der "Erweiterten Sachlichkeit" wird er heute nicht nur sein frisches 100.E.S.-Beispiel uraufführen sondern auch über Intrigen und Ignoranz im Literaturklüngel sowie Universitätsbetrieb referieren. Einige hochbetagte Szene-Veteranen (wie z.B. Johannes Ullmaier) werden erwartet, um der jüngsten Dichtergeneration zu erklären, was der Begriff "Popliteratur" einmal bedeutet hat...
Im Alter von 71 Jahren ist seine Ungläubigkeit ungebrochen: De Toys wird zuerst ein typisches Loch-Perhappening aufführen (mithilfe des 50-jährigen neongrünen Stoffkreises) und danach aus der neuen ledergebundenen 5-bändigen Luxusausgabe seines direktpoetischen *Gesamtwerks "LOCHISMUß LEICHTGEMACHT" vorlesen: über 1000 Gedichte (1986-2006), zahlreiche Manifeste, Essays, Tagebücher, skandalöse Emails und als neuer Zusatzband: Bilder der "Kontaktiven Malerei"...
*Titel der "LOCHISMUß LEICHTGEMACHT" Einzelbände:
1.Frühwerk: "Die Mystische Inflation" (1986-89)
2.Hauptwerk A: "Treffpunkt Mitte oder Massengrab" (1990-94)
**3.Hauptwerk B: "Die Erfindung der Liebe" (1995-99)
4.Spätwerk: "Quantenlyrische Querelen" (2000-06)
5.Beiwerk: "Integrale Improvisation" (Gemälde, Presse, Briefe, Aktionsfotos)
**zu 3.B: Harry Mulisch klaute diesen Titel für seinen Roman "Siegfried"!!!
PLAGIAT SIEHE: www.ZDF.de (Sendung vom 9.10.2001: aspekte)
ORIGINAL SIEHE: EX-LITERATURSALON TACHELES (Lesung am 5.12.1999: Victor Virglich)
G&GN-SKANDAL-NEWSLETTER: [rohrpost]-Archiv 30.10.02
SPARPREIS-Vorbestellungen (44,-E) für 1.Auflage (ohne Band 5) bis Herbst 2005 DIREKT BEIM AUTOREN: tom@poemie.de
(Hrsg. geplant für 2006 im institutseigenen G&GN-Verlag für 55,-E.ndpreis)
REZENSIONS-BEISPIEL: Über "ÜBERDA(DA)" (eins der schwungvollsten transreligiösen Poeme aus dem Spätwerk, eine Hommage an Hans Arp`s berühmten Kaspar) urteilte die selbsternannte Nationalbibliothek des deutschsprachigen Gedichtes am 16.7.2003 (Zitat-Auszug): "Nach eingehender Begutachtung Ihres Wettbewerbsbeitrags ist allerdings deutlich geworden, dass Ihre Einsendung grundsätzlich noch nicht die Maßstäbe für ein eigenständiges lyrisches Werk erfüllt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zu Ihrem Beitrag keine Hinweise oder Anstöße für die weitere künstlerische Arbeit aussprechen können."
ANMERKUNG: Der Autor hatte kein kostenpflichtiges aber leicht "ermäßigtes Beleg"-Exemplar mitbestellt (es ist normalerweise bei honorarlosen Anthologien üblich, den Beteiligten 1 bis 2 kostenlose Belegexemplare als symbolischen Dank zu schenken), weshalb er auch nicht beim Dorstener Lyrikpreis erschien, obwohl sein Poem "DRE!FACHHELiX" für die Anthologie vorgeschlagen wurde...
Tom (inzwischen fast 53 und noch immer nicht erwachsen) feiert im 100.Antidada-Jahr (am 1.9.1921 Prag: Schwitters+Hausmann) 20 Jahre Hyperdada-Forschung! Am 11.1.2001 erfand er zufällig selber die Quantenlyrik, obwohl sein vorläufiges Forum damals eigentlich nur ins Ungewisse für irgendeine(n) zukünftige(n) Dichter(in) gegründet wurde, damit die Öffenlichkeitsarbeit keine üblichen Jahrhunderte (mit nachträglichen literaturhistorischen Korrekturen) dauern sollte, falls es zur Erfindung käme. Als Referenten sind eingeladen: der renommierte E.Q.-Filialleiter Siegfried Sühd (QLP), sein Laborassistent Siegmund Sähr (QLS), Off-Lyrik-Altmeister RoN Schmidt (inzwischen 72) mit seiner legendären "1-Mensch-Schau" sowie Rolf Langhans alias Freiher Frei von Kunst (S.Ü.H.D.-Initiator)...
FAKE seit Februar 2002: www.quantenlyrik.de (wird NICHT von G&GN betrieben!!!)
Dank der freundlichen Unterstützung durch die Firma STRÖER (deutsche städte medien) kann das G&GN-Institut ein weiteres NoBudget-Projekt realisieren: Über 50 Künstler der Kunst- und Kulturportale "Künstlernetz Neukölln" und "Kolonie Wedding" präsentieren sich über einen Monat auf Berliner Plakatwänden! Das Motto der Ausstellung, die sich an all jene Maler, Zeichner, Collagisten und Fotografen (eben an Künstler all jener Disziplinen, die dem Trägermaterial gerecht werden) richtet, die als aktive Mitglieder der beiden Portale bzw. Vereine in Neukölln und Wedding verzeichnet sind, lautet "Jede Sekunde ist... KUNSTbar".
Als 1000.Jubiläumsdosis schickt Gregor Koall (wie üblich morgens kurz nach 5) den kreuzgereimten 4-Zeiler "ÜBER(F)LÜGE" von Tom de Toys an seine 12.000 Abonnenten. Live-Lesungen dieses am 28.11.03 geschriebenen Kurzgedichtes führten bereits zu extrem kontroversen Publikumsreaktionen von RESPEKT (Zitat HEL: "Eine komplette Kosmologie in vier Zeilen, das ist genial!") bis PROTEST (Zitat UNBEKANNT: "Entweder ist das eine Parodie oder einfach nur platt!"). Und alle, die mit dem vielseitigen & vielschichtigen Werk von De Toys nicht gut genug vertraut sind, glaubten, das "normale" Reimen sei für ihn untypisch - obwohl sich sogar in seinen delirischen Slamtexten gezielte Binnen- und Billigreime verstecken (oft durch alogische Zeilensprünge und amelodische Zeilenumbrüche versetzt), ohne die gar keine "lyrische" Melodie entstünde.
Die Literaten des Künstlernetzes Neukölln und Freunde werden laut und deutlich! Es lesen zum Thema LIEBE: Jeannette Abée, HEL ToussainT, Miss Tigra und Tom de Toys.
ORT: Café selig, Herrfurthplatz 14 (Schillerpromenade)
SONDERHINWEIS: Bereits um 16 Uhr eröffnet der Live-Literatur-Nachmittag mit einer Lesung & Spielen für Kinder im Alter 9-11 Jahre von/mit Ruben Wickenhäuser: "Im Labyrinth der Sandberge"...
De Toys feiert das Jubiläum heute Nachmittag heimlich bei einer thematisch-verwandten Live-Lesung mehrerer Autoren (siehe obendrüber)! Die Neuauflage von "LIEBEN MACHEN" zum 10-jährigen E.S.-Jubiläum ist schon seit Mai 2004 erhältlich - zum alten Preis von nur 13 Euro! Für die ekstatische Elite unter den Germanisten - gegen den literaturhistorischen Etikettenschwindel... Die blaue Originalausgabe (G&GN-SPeZIALeDITION Band II, Vapet-Verlag 2001, vergriffen) aller bisherigen E.S.-Beispiele (ab 1988) von Tom de Toys für die Repolitisierungstheorie "echter" (erfüllter) Liebeslyrik "ERWEITERTE SACHLICHKEIT" (OFF-izielle E.S.-Forschung seit 1994, siehe auch Essay von Samuel Lépo) wurde um 2 aktuelle Gedichte erweitert und erscheint nun als rote DinA4-Spiralbindung in lesefreundlichem Großdruck. Die komplette Reihe (geplant sind 5 thematische Bände) erscheint außerdem nach und nach im G&GN-Verlag (der Vapet-Verleger gilt seit Sommer 2000 als verschollen und arbeitet vermutlich undercover als Krankenpfleger), parallel zur gelben Werksquerschnitt-Edition "Poemie". Die Herausgabe beider Heftreihen soll bis 2006 abgeschlossen sein und als Vorgeschmack auf die dann geplante Fastgesamtwerkausgabe "LOCHiSMUß LEiCHTGEMACHT" (1000 Jubiläumsgedichte 1986-2006) dienen.
Limitierte, signierte Sonderexemplare mit einer Copy-Art-sondAdruck-Beilage (ohne Aufpreis, auf Wunsch mit persönlicher Widmung!) können NUR DIREKT beim Autoren (vor-)bestellt werden, unsignierte Standardexemplare sind über folgende Vertriebe käuflich:
ON-line: www.LinkesBuch.de / OFF-line:
A) Berliner Hugendubel-Filiale am Kudamm (1.Etage, Belletristik: "Underground-Regal")
B) Kunstbuchhandlung "artificium" (Hackesche Höfe, Berlin-Mitte)
Titel: "AUS(sit)ZEN & INNEN" / Das traditionelle große 1-stündige LOCHISMUß-PERHAPPENING von Tom de Toys auf dem diesjährigen 11.SoToDo-Performance-Kongreß (heute ab 18 Uhr), der vom 7.11. bis zum 1.12. wieder im bewährten Xberger "Open Space" (Adalbertstr.32) stattfindet, nachdem der 10.Kongreß (im südkoreanischen September) frisch überstanden wurde!
Die Berliner Autoren der Zeitschrift "WIENZEILE" und einige ihrer österreichischen Kollegen lesen am Samstag Mittag im Besucher-Rahmenprogramm ihre Beiträge aus diversen Nummern und anderes exklusives Material auf Bühne 2 vor! Der Live-Titel von De Toys lautet "WAR(-um) DA(-um) (Lyrik-)STIL ???" und bezieht sich auf die jüngste Ausgabe "WAR" (befindet sich soeben in Drucklegung!), die seine Anti(kriegs)prosa "ORGIE VON OBEN" enthält. De Toys liest außerdem seine brandneue Antiprosa-Satire "PRO FORMA PREßPAPIER" als OFFizielle Uraufführung!
AUTOREN: Maik Lippert, T.de.T., Georg Klein, Melanie, Günther Geiger, Georg Sturmlechner und Valie Göschl
ORT: Rathauspassagen am Alex
Findet diesmal in den neuen Rathauspassagen (gegenüber vom Fernsehturm zwischen Rotem Rathaus und Alexanderplatz) statt. Der dortige Weihnachtsmarkt wird am selben Tag eröffnet. Ausführliche Informationen über die beteiligten Berliner & Brandenburger Verlage, Weihnachtsmänner (in Rosa wie die OmA?) und das vollständige Live-Lesungs-Begleitprogramm (z.B. der "WIENZEILE", siehe Termin obendrüber) entnehmen Sie bitte der Homepage. Der G&GN-Verlag muß die geplanten Neuerscheinungen leider aus Geldmangel auf das Frühjahr 2005 verschieben, darunter der bilinguale dänisch-deutsche Debut-Gedichtband "AUGENBLICK" von Henriette Thorslund (bekannt als Performerin Miss Tigra zu Shitkatapult-Musik von T.Raumschmiere!), die Doppelgedichtbände von Tom de Toys mit 1) Bridge Markland ("WORTSINN & WAHNSINN": das Manuskript der legendären UFA-Fabrik-Lesung!) und 2) Johanna Sörensen (die "BUKAREST"-betitelten Gedichte!) sowie das Auftaktheft einer Sonderedition aller unveröffentlichten Texte von HEL ToussainT (mit Faksimiles seiner Schreibmaschinen-Originale!). Die Eröffnungsgala (mit Promi-Jury zur Buchpreis-Verleihung) moderiert Lord Lässig...
Im Rahmen der monatlichen Kultursendung "MUSENKUSS" hören Sie heute ein 5-minütiges Feature von Anna Schattkowsky zur angeblichen Rilke-Renaissance mit kritischen Statements von Tom de Toys sowie der On-Air-Welturaufführung des Songs "LETZTE RUNDE" (bekannt als "Körpermenschen-Tango") seiner legendären Band "Das Rilke Radikal" (DR2) mit Marcus Klische an der Trompete...
Am 29.Mai 2004 schrieb De Toys dank eines parastinknormalen physikalischen Naturschauspiels (in Greifswald) zwischen Staub und Licht sein zweites delirisches Sonett mit dem Titel "SONNE(tt)IST(ischer) ÜBER(Griff) ALL", das wie üblich ganz früh morgens als Nr.888 an die über 12.000 Abonnenten der LYRIKMAIL.DE verschickt wird. Als kleine Zugabe wird eine metapoetologische Erläuterung des Verfassers mitgeliefert, inwiefern Form und Inhalt an einer entscheidenden Stelle rythmisch miteinander verschmel-Zen, indem die strenge Metrik leicht verändert wird. Zudem verrät eine verbotene Strophe einige Details über das semi-mystische Ereignis, die sich ansonsten nur ahnen ließen... nein nein, Caspar David Friedrich stand nicht als gespenstische Erscheinung im Raum - es war viel schlimmer und zugleich trivialer!!!
Warum "Underground"? Warum NICHT !!! GEPLANT WAR (Originalpressetext): Ein Plädoyer für Selbstverlage mit großem bibliographischen Anhang alter (auch vergriffener) & brandneuer Werke, die NICHT über Buchhandel erhältlich sind. Richtet sich ausschließlich an deutschsprachige LYRIK-Produzierende/Publizierende (KEINE Prosaisten) mit Mindestauflagenhöhen 10 Exemplare. ISBN-haltige Produkte desselben Autoren sowie solche mit sexistischen, rassistischen oder anderweitig diskriminierenden Bezeichnungen werden NICHT aufgenommen. Standard: Bitte CHRONOLOGISCHE TITELLISTE nur von isbn-freien LYRIK-Publikationen einreichen, mit folgenden Daten (Reihenfolge beachten): Autorenname, Gedichtmenge, Seitenzahl, Erscheinungsjahr, Selbstverlagsname (falls vorhanden, ansonsten: "noname"), bisherige Auflagenhöhe (Menge+Datum), Verkaufspreis (bzw. "unverkäuflich" oder "vergriffen"), thematische Kurzbeschreibung und REPRÄSENTATIVES (möglichst kurzes) Gedicht NUR aus einer der GEMELDETEN Publikationen, falls der eventuelle Abdruck erwünscht ist. Außerdem können Gastbeiträge (Essays bis max.ca.4 DinA4-Seiten, Schriftgröße 10) in Form von Erfahrungsberichten (gilt für Szene-Veteranen UND -Neulinge) über IHRE Gründe, sich OHNE ISBN selbst zu verlegen, eingereicht werden. Alle Angaben NUR als Email-Normaltext (KEINE Datei-Anhänge) an die Redaktion: poemie@GGN.de bis 10.10.04
Das geplante Erscheinungsdatum (Sommer 2005) im institutsinternen G&GN-Verlag kann MANGELS ZUSCHRIFTEN nicht eingehalten werden, der Herausgeber (Tom de Toys) bedankt sich hiermit bei den wenigen interessierten Autoren für deren Vertrauen. Die Daten (inc. Gedichtbeispiele)bleiben bei uns (selbstverständlich DISKRET) gespeichert, falls das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt doch noch realisiert werden sollte. Unsere Befürchtung geht allerdings dahin, daß dank der neuen Druckverfahren "on demand" sogar subversiv-autonome, arme und unbekannte Autoren inzwischen lieber eine ISBNummer "in Kauf" nehmen anstatt weiter verdeckt zu operieren.
Ausführliche Infos fanden Sie im alten Newsletter "G&GN-GARANTIE: FREI VON ISBN".
ARCHIV VON UNDERGROUND-AUTOREN & -VERLAGEN:
www.SOCIALBEAT.org
DIESES FINALE WURDE LEIDER KURZFRISTIG KOMPLETT ABGESAGT!!! WARUM??? FRAGEN SIE BITTE DEN VERANSTALTER... / Und das hätte passieren sollen: De Toys: "e(A)RNeST Be A MASTeR FROM GeRMANY", part 3: WHY, GERMANY?" - letzter Teil des Lyrik-Performance-Zyklus` im Rahmen der Open-Air-Lesereihe um 13 Uhr (Wiederholung um 16:30h), nähere Infos siehe Termin 15.8.04...
ACHTUNG SONDERHINWEIS: Um 15 Uhr findet die Lesung von Miss Tigra statt: Live-Preview ihres bilingualen (deut./dän.) Debutlyrikbandes "AUGENBLICK" im G&GN-Verlag (Neuerscheinung auf 3.Berliner Buchmesse, Ende November`04), enthält u.a. auch das Poem "DROPPING" (siehe Sprechgesang auf Shitkatapult-LP strike 10)!!!
De Toys: "e(A)RNeRST Be A MASTeR FROM GeRMANY", part 2: "WHY, MASTER?" - Lyrik-Performance-Zyklus im Rahmen der Open-Air-Lesereihe um 13, 15 und 16:30 h (Wiederholungen) - Toms Übersetzerin Ní Gudix (Neuberlinerin!) wird heute leibhaftig anwesend sein!!! Nähere Infos siehe Termin 15.8.04...
RETROSPEKTIVE / Harry verläßt die Hauptstadt! Der Abschiedsabend für den Kameramann, Regisseur und Produzenten wird präsentiert von "Stimmenrausch": Poetryclips und Kurzfilme, darunter deutsche Uraufführungen (z.B. "KONTAKT" von/mit De Toys: 10 min, März 2004) und die legendäre Bollymaus! H.Valentin begleitete und dokumentierte nicht nur seit 1998 die Berliner Spokenword-Szene, sondern auch seine eigenen Filme liefen auf diversen Festivals. Gezeigt werden aber auch einige brandneue Clips, die beim 2.ZEBRA abgelehnt wurden...
ZEIT/ORT: 22 Uhr, Kinosaal im Ex'n'Pop, Potsdamer Str.157
Afterfilmparty mit DJ Otto von Bißmark...
Siehe auch FOTO vom "KONTAKT"-Bühnenbild im Treptower Park vorläufig bei KULTURA-EXTRA!!!
"e(A)RNeST Be A MASTeR FROM GeRMANY", part 1: "WHY, E(A)RNEST?"
Die Eventagentur "Der erste Stock" hat für Berlin-Terroristen, äh, nein: Touristen, wartende MoMa-Besucher und einheimische Sonntagsausflügler eine Eventplattform am Kulturforum geschaffen: Unter dem Motto "Die OmA in Berlin" steht direkt neben der Neuen Nationalgalerie eine Open-Air-Bühne (vor dem Matthäuskirchplatz) - und davor LIEGT eine echte WIESE (daher der Begriff: "Liegewiese") aus richtigem Rollrasen auf dem Schotter! Ab heute findet dort jeweils von Donnerstags bis Sonntags die Lesereihe "SommerLitorale" statt, an der sich über 20 Verlage der BERLINER BUCHMESSE mit ihren Autoren beteiligen! Zum Auftakt heute: Der erste Teil des bilingualen Lyrik-Performance-Zyklus` von Tom de Toys (G&GN-Verlag), dessen Titel auf seine gleichnamige neue Publikation (englische Übersetzung: Ní Gudix) anspielt, die sich wiederum auf den Dichter Ernst Meister bezieht und dabei natürlich auf die berühmte Zeile ("der Tod ist ein Meister...") aus dem Gedicht "Todesfuge" von Paul Celan verweist... Zu erwarten ist die deutsche Live-Uraufführung des topaktuellen Politpoems "ÜBERSCHREI (AN DIE NEUE REGIERUNG)" von 1999, das bisher nur in einer Pariser Galerie vorgetragen wurde, außerdem die erste offizielle öffentliche Abspielung der Technosatire "SCHRÖDER MEDITIERT" (von "HOLZHUND" bei mp3.de) - apropos: Wußten sie, daß sich Schröhder inzwischen HINTEN MIT "H" schreibt??? Es wird Ihnen hier und heute live erklärt!!! Auch, WARUM LYRIK sich niemals an irgendeine Richtigschreibung hält, sondern immer nur ihren eigenen Sprachgesetzlosigkeiten folgt...
ZEITEN: 13 + 15 + 16:30 h (Wiederholungen mit Variationen)
ORT: Kulturforum/Eventplattform am Potsdamer Platz (zwischen Philharmonie & Neuer Nationalgalerie)
ACHTUNG: vgl. auch DNÄ-Hommage-Gedicht "ÜBERHALS (TODESBEFUGNIS)" im G&GN-Archiv!
NACHTRAG: Gegendarstellung für "Berliner Morgenpost"! Die wohlwollende Ankündigung in der Kulturmagazin-Wochenbeilage "BerlinLive" unter dem Titel "WARUM, LYRIK?" enthielt leider einige "spektakuläre" Fehler: Weder hat Ralf Schmerberg 19 Gedichte von De Toys verfilmt (sondern nur 1, das sogar nachträglich gegen eine Ode von Schiller ausgetauscht wurde, siehe Skandalkritik von Lord Lässig), noch ist der G&GN-Verlag Veranstalter der SommerLitorale (sondern die Agentur "Der erste Stock" rund um Marianne & Carolin, die wunderbaren Organisatoren der "Berliner Buchmesse").
KORREKTE PRESSE SIEHE BEI KULTURA-EXTRA.DE!
Siehe auch OmA-GESAMTprogrammplan!
Das 3-tägige Openair-Sommer-"FESTIVAL DER POESY" bei Bremen im grünen Riesengarten von Hartmut Reliwette steht wieder an!!! Das Motto bzw. der Titel des diesjährigen Festivals lautet: "PoETENWaHN?! VOM DichTER ZUR du-AG" und es wird nicht nur wilde Lese-Performances geben (ACHTUNG: Die Online-Gastautoren Tom de Toys und HEL ToussainT mußten ihre Auftritte mangels Fahrtkosten-Sponsoring ABSAGEN; Live-Fotos der beiden vom Festival 2003 siehe: DöToys@PULT & ToussainT@PULT) sondern auch ein Theaterstück von Dario Fo (Regie: Norbert Knitsch) sowie eine Ausstellung von Malerei (Anja Es) und Cartoons (Thomas Trey). Die weiteren Beteiligten sind: Dtp, Kai Engelke, Peter Gerdes, Laura Kamikaze, Michael Mäde, Alwine Menzel, Uta Pilling, Manfred C. Schmidt, Karl-Heinz Schreiber (Hrsg. der Zeitschrift "Kult"), Marlene Stamerjohanns (Hobbyrapperin), Gerda Ulpts (Heimatdichterin), Tobias Wiggermann und Jens Paul Wollenberg (radikaler Ex-DDoRn-im-Auge-Liedermacher).
VERANSTALTER: www.RELIWETTE.de
(FORUMSBÜHNE im Zentrum vom "Joseph-Beuys-Gedächtnis-Labyrinth")
Idafehn-Nord 58 in 26842 Ostrhauderfehn
Siehe auch komplettes FESTIVAL-REVIEW 2003
DOPPELLYRIK-PERFORMANCE / Im Rahmen des 3-tägigen 4.Erich-Mühsam-Festivals (9.-11.7.) anläßlich des 70.Jahrestages seiner Ermordung lesen HEL ToussainT (*1957) & Tom de Toys (*1968) am Samstag Abend wieder einmal im Doppelpack! Auf der wegen Regenrisiko (Berliner Jahrhundersommer!) ins Zelt verlegten Open-Air-Bühne gegen 22 Uhr... De Toys liest Gerüchten zufolge erstmals seit Jahren wieder seine Politrenner "EXTASE STATT ELITE" (von 10/1994) sowie "SKANDAL" (von 10/1995) im wütenden Originaltonfall!!! AUSZUG AUS DER PRESSEMITTEILUNG (der Sonderausgabe des Fanzines "Massenmörder züchten Blumen" entnommen): "Jene Momente des Lebens, die sich besonders intensiv und legendär empfinden lassen, fließen ein in die zivilisationskritische Lyrik von De Toys und ToussainT - und das hört man den beiden bekannten Stimmen des literarischen Undergrounds an..."
ORT: "RAW-Tempel", Revalerstr.99 (U Warschauer, Tram 20), EINTRITT: 10,-E (ermäßigt: 5,-)
Eventuelle Gewinne aus den Eintrittseinnahmen gehen laut Veranstalter an eine antifaschistische Initiative, sämtliche Künstler verzichten auf Honorare !!!
Es ist vollbracht: Die ausführliche radikal-kritische Zusammenfassung des "poesiefestivals" der literaturWERKstatt inc. 2. Poetry Film Award "ZEBRA" im Stile der Neuen Lässigkeit mit unserer institutsinternen Empfehlungsliste aller 18 sehens- und hörenswertesten Clips (vgl. auch die 10 "anti-hierarchischen" Spartenpreisträger beim 1.ZEBRA 2002, Termin siehe chronologisch weiter unten) liegt nun online vor: sowohl als Originaldatei im typischen G&GN-Layout (bei www.LYRIKZEITUNG.de) als auch existenzialistisch "weiß auf schwarz" im "REVIEWS"-Archiv der Poetryclip-Fraktion (bei www.spokenwordBerlin.net)! Außerdem als exklusive Luxusversion mit Milieu-Fotos unseres "rasenden" Hauptstadtreporters (bei www.KULTURA-extra.de)! Als kleiner Auszug daraus hier unsere alternative Gewinnerliste:
1.Platz (Gold): "LOVE IS THE LAW" (Regie: Eivind Tolas, NOR 2003)
2.Platz (Silber): "LA MACHINE MOLLE" (Regie: Laura Gozlan, FR 2003)
3.Platz (Bronze): "BEAT" (Regie: Tom Harper, GB 2004)
4.-16.Platz (Diamant): der offizielle Sieger liegt bei uns auf Platz 15
17.+18.Platz (Kupfer): Prädikat "wertvoll" trotz Überlänge!
Besonders auffällig waren die filmisch hochpoetischen Lichtverhältnisse in den canadischen Produktionen, als lächerlichster Beitrag entpuppte sich Gerhard Falkners Antidokustreifen "on the road - die geschichte der beats", der mit manieristischer Computereffekthascherei schnell zusammen gestückelt war - schade eigentlich...
Für das diesjährige zweite weltweite ZEBRA-Festival (Veranstalter: literaturWERKstatt berlin) wurden 2 brandneue Poetryclips eingereicht (nur 172 von über 800 eingereichten Clips werden gezeigt), in denen Gedichte von Tom de Toys von verschiedenen Filmemachern umgesetzt wurden: Einerseits als MTV-Parodie "KONTAKT" (Text: 1989, Regie: Harry Valentin, Stimme & Darsteller: De Toys selber), der sich visuell als heimliche Anspielung auf die neue Theorie der Loop-Quantengravitation bezieht (vgl. Physiker wie Lee Smolin) sowie akustisch auf den Titel des dritten Bandes "Schäume" der Sphären-Trilogie von Peter Sloterdijk (dank der phonetischen Verwechselbarkeit des Wortes "Staub" mit "Schaum" in der durch Halleffekt modifizierten Stimme von De Toys auf dem verwendeten Poemie-Soundtrack) - und kurz vor Einsendeschluß noch frisch fertig gebrannt: "SKANDAL" (Text: 1995, Regie: Thorsten Nesch), der auf dem MTV-tauglichen "uep"-CD/DVD-Sampler "DAS WORT IST EIN VIRUS IN DER AUTOMATIK DER STÄDTE" (Edition roadhouse) erscheint. Nähere Hinweise dazu bietet die neue Projekt-Homepage www.URBAN-ELECTRONIC-POETRY.com - leider befinden sich die beiden Clips weder im "internationalen" Wettbewerb (42 Filme, von denen vermutlich wieder die meisten mit teurem technischen Aufwand an Akademien bewerkstelligt wurden, während "authentische" Dichter-Doityourself-Clips oftmals mit Nobudget produziert werden müssen) noch im sogenannten "Spezialprogramm" von "Generation Z" über "Feuer und Flamme bis hin zu "Made in Berlin" (die Rubriknamen zeigen nebenbei die plagiatursüchtige Einfallslosigkeit des Establishments). UNSER VORSCHLAG (eine Vision): Sämtliche 630 abgelehnten Filme (bzw. all jene davon, die den allgemeinen Kriterien entsprechen, also: Länge max.10 min und keine Dokus ÜBER Dichter sondern nur direkte Umsetzung von Poemen) sollten in einem parallelen "ZebrB"-Festival (B für angeblichen "b-movie") gezeigt werden, damit sich das Publikum selber einen Eindruck über die vorenthaltene Vielfalt (und die ästhetischen Maßstäbe der Jury) verschaffen kann, zumal bei zu "schlecht" oder "dreckig" anmutenden Filmen gerade das "Trashig-Provokante" als Stilmittel gerne bewußt eingesetzt wird. Falls keine Institution solch ein B-Festival ausrichten möchte, so wäre wenigstens eine eigene "ZebrZ"-Rubrik mit jenen Clips wünschenswert, die bei der Jury als allerschlimmste mit unterstem Niveau gelten - das hätte Esprit und würde die Spannung erhöhen!!!
ZEBRA-KINO diesmal: "ARSENAL" (nicht KulturBrauerei!!!)
SURFTIP: Lesen Sie auch den SKANDALREPORT "ZWEITE REIHE ZOMBIS" von Lord Lässig: www.LYRIKZEITUNG.de (Originaldatei im G&GN-Layout!)
GEGEN DIESE GIFTMISCHUNG GIBT ES KEINE MEDIZIN: man nehme zwei alte bekannte namen, die hinter noch bekannteren namen auf größtmöglicher flamme kochen, presse sie doppeltunddreifach in irgendein trendgerecht eventöses format, betone dabei ihre ehemals nachhaltige berühmtheit, um die zukünftige bedeutung des eigenen formates zu erhöhen, verzichte auf den geschmack der gegenwart zugunsten einer durchmoderierten geschichte, gebe dem publikum trotzdem das gefühl eines kurzen legendären momentes, erzeuge den glauben an kultstatus und vorbildcharakter der namen, weil sie dank medialisierter dokumente bekannt sind, fordere nichts als das vertraute bild, sprenge niemals den rahmen, gebe der kunst keine chance, gebe möglichst viel geld aus, um diese chance weiter zu verringern, mißbrauche die höflichkeit des publikums zur feinabschmeckung des formates, zweifle nie an der bedeutung der Neuen Inhaltslosigkeit dank ihres medial dokumentierten bekanntheitsgrades, warte ab bis der letzte besucher im bett liegt, zähle dann erst das geld und rechne nie damit, daß einer den schwindel bemerkt - denn dann könnte einem selber eventuell doch noch schwindelig werden! einen guten appetit wünscht das loch in der betriebsamkeit... (G&GN-Skandalbericht von Lord Lässig, 29.6.2004)
Als hierzu passende Variante ein Auszug aus "WER KAUFT EIGENTLICH ANTHOLOGIEN?" von Dr.Benn (aus den 50ern des 20sten): >>(...) Ein lyrischer junger Mann, noch nicht recht zur Geltung gekommen, plant eine Anthologie. Er sammelt einige Genossen um sich, die ebenfalls über ihre eigene Belanglosigkeit unruhig sind, sie liefern dazu. An einige große Namen muß man sich natürlich wenden (man hält nichts von ihnen, aber die dekorieren). Eine Einleitung, die auf die überragende Bedeutung der jetzigen Generation hinweist, kommt an den Anfang, und damit ist die Sache fertig. (...)<<
SURFTIP INS FERLINGHETTO: Ferlinghetti`s "CITY LIGHTS" (www.TWOKMI-KIMALI.de)
Ausführlicher ZEBRA-Skandalreport "ZWEITE REIHE ZOMBIS" von Lord Lässig c/o:
1) www.Lyrikzeitung.de (Originaldatei im G&GN-Layout!)
2) www.spokenwordBerlin.net (Festival-Rubrik des Formats "Poetryclips"!)
3) www.KULTURA-extra.de (exklusiv mit Fotos vorort!)
ANTI-EVENTÖSE TÜRSPRECHERInnen-Lesung über Klingelanlage 16-19 Uhr: Obentrautstr.32, HH Aufgang 7 (hinterster Hof rechts)/ Ausführliche Pressemitteilung siehe Termin 20.6.04 Teil I...
RADIO-FEATURE: Fr, 25.6. in der Sendung "Metro" (das "WeltStadtMagazin" 12-14h) auf "multikulti" (96,3 Mhz, ca. 12:45h, Bericht von Anne Winter incl. O-Töne von Teil I) / Kurzinfo mit weiteren O-Tönen außerdem am Sa, 26.6. in der Sendung "Tipps & Tickets" (der "Wochenendnavigator" 11-13h)
...denn es vereint in sich die beiden existenziellsten Bewußtseins-Sachverhalte LIEBE & LEERE derart transdualistisch, daß ein hochexplosives spirituelles Gemisch entsteht - Sebastian Nutzlos (G&GN-Vorsitzender) begründet die Entscheidung seiner 33 Institutsmitarbeiter nach der heutigen geheimen Abstimmung so: "das wörtchen 'liebe' tut zwar ziemlich gut, aber geht nicht weit genug, solange das unendlich leere SEIN in allen dingen nicht gespürt wird, wodurch liebende auf einer ebene verbunden SIND, die 'jenseits aller ebenen' durch jedes staubkorn weht und jedes staubkorn wie ein tempelartiges raumschiff erlebbar macht: alles IST - und kann sich nur dadurch so lieben, daß das wörtchen 'liebe' einen wirklich tiefen sinn erfüllt und keine 'sehnsucht' mehr benötigt!" Auf Platz 2 landete übrigens ein weiteres Substantief: 'Loch'. Und auf Platz 3 das Adjektiv 'Offen' (nicht zu verwechseln mit dem Küchengerät 'Ofen'). Begründet wurden die Begriffe folgendermaßen: Ein echtes LOCH mache das Sein erst erfahrbar und nur wer OFFEN sei, käme durch das Loch hindurch... (die Begründungen erschienen uns zwar richtig, waren aber zu dogmatisch formuliert).
Ein sogenannter "DEUTSCHER SPRACHRAT" (haben die auch die Rechtschreibreform auf dem Gewissen?) sucht das vermeintliche Superwort ganz offiziell. Zur Halbzeit des Wettbewerbes lag die "Liebe" an der Spitze, dicht gefolgt von "Heimat", "Glück" und "Sehnsucht"... Möchten Sie uns bei der Seins-Promotion unterstüt-Zen? Dann mailen oder schreiben Sie per Echtpost bis zum 1.8.04 an: Deutscher Sprachrat c/o Goethe-Institut, Dachauer Str.122, 80637 München
Nobelpreis? Nein: "Nahbell" - Das naheliegendste Gebell abwegiger Dichter!
Das Berliner G&GN-Institut verleiht den alternativen "subversiven" Lyrik-NAHBELL-Preis "für die innovative Unbestechlichkeit im lebenslänglichen Gesamtwerkprozess" 2004 bereits zum fünften Mal. Bisher gewannen folgende Autoren: 1.Tom de Toys (2000), 2.RoN Schmidt (2001), 3.stan lafleur (2002) und 4.HEL ToussainT (2003). Diesjähriger 5.Preisträger ist der Ex-Schweriner Dichter Alex Nitsche, der als SocialBeat-Veteran in den 90ern die bibliophile Zeitschrift "Heulsuse" herausgab und dessen aktuelle handkolorierte ISBN-freie Einzelpublikationen "KÖNIG GOLEMGURU" (Teil I+II, edition erdrausch, Dietzenrode 2002 & 2003) über den Buchhändler Hugendubel bundesweit lieferbar sind, denn sie liegen in einer limitierten bibliophilen Auflage exklusiv im Underground-Regal der Berliner Filiale am Kudamm und warten auf jene Leser, die den Bestsellerlisten nicht mehr trauen. Nitsche wohnt derzeit im süddeutschen Raum, wo er wieder verstärkt in seinem zweiten Beruf als Landschaftsgärtner tätig ist, was zu einem humorvollen und meditativen Unterton in seinen jüngsten Werken führt.
Direktvertrieb von A.Nitsche-Publikaten über: ALLESKUNSTLABOR 23, Kreisstr.13, 37318 Dietzenrode -> für 1 Expl. "golemguru" 11,40 Euro Vorkasse beilegen!
NITSCHE IM NETZ: c/o "Wandler", "Ventile" & lyrikmail #802 (22.6.04, "die welt ist ein tier")
NITSCHE IM KÜRSCHNERS: Seite 855, 63.Jahrgang (Ausgabe 2002/2003)
Das G&GN-Institut sucht noch immer einen finanzkräftigen visionären Mäzen, um die symbolische Bedeutung des NAHBELL-Preises mit einem Preisgeld zu unterstreichen, das höher angesiedelt ist als der große Bruder Nobel...
Türsprechanlagen-Lesungen "INUNDAUSWÄNDIG" über Privatklingeln jeweils 16-19 Uhr mit diversen Live-Autoren! Den Vorlesenden kann nur über die Sprechanlage gelauscht werden, sie bleiben unsichtbar in der dazugehörigen Wohnung. Einfach klingeln und Text fordern...
1.ORT (20.6.): Gipsstr.15 (Neumitte), 2.ORT (27.6.): Obentrautstr.32, HH-Aufgang 7 (Xberg)
AUTOREN: Mia Frimmer, Tom de Toys, Ophelia Kampe (nur 27.6.), Martin Tomasik, Nathalie du Prel, Alexander Hahn, HEL ToussainT (nur 20.6.) und das ibii
Projekt-Homepage: www.INUNDAUSWÄNDIG.de
ORGANISATION: Detlef Schnabel (www.GutesMachen.de)
SONDERBEILAGE DER BERLINER ZEITUNG / Die Dichterin, Komponistin, Klavierspielerin, Theaterstücke-Schreiberin und vieles mehr - das ehemals jüngste Multitalent Berlins und noch dazu Fotomodell (als 14-Jährige!) Patricia Hempel hat die Jugendqualen endlich überstanden! Wir lernten sie 1999 im Kunsthaus Tacheles kennen, wo die damals 15-Jährige mit ihren Schulfreunden (sie besuchte die Anna-Freud-Oberschule) nachmittags "abhing" und uns mit ihren immer brandneuen Gedichten überraschte, von denen sie täglich mehrere unter dem Pseudonym "Orélie Octobre" verfaßte. Nach ihrer Lesung im dortigen Literatursalon ("Spiegel reporter" berichtete!) und der geplanten Veröffentlichung einer Best-Off-Auswahl ihres bisherigen Frühwerks im G&GN-Verlag (leider verstaubt das über hundert Texte umfassende Manuskript "Vergänglichkeitssprachsurium" incl. Folgeband mangels ihrer Absegnung der Korrekturfahnen in unserem Archiv!!!) sahen wir sie immer seltener, zuletzt im vorigen Sommer auf einem der berüchtigten Poetry-Slams im Club Bastard, wo sie völlig unerwartet und quasi nebenbei mal schnell den 3.Platz mit einem für sie typisch "pathetisch-emotionalen" Gedicht belegte (der inzwischen abgesetzte Moderator Boris Preckwitz verzählte sich allerdings und korrigierte die Gewinnerliste trotz Hinweise seitens des Publikums nicht, O-Ton: "Ist doch egal!", weshalb sie offiziell nur auf Platz 4 landete - und trotz Bitten spontaner Fans verständlicherweise kein zweites Mal erschien - die Jury verschlief den Skandal übrigens ebenfalls!), mitten im inflationären Trend zur Comedy-Prosa und allgemeinen Fastfood-Literatur, dem sich außer ihr eigentlich nur noch die etwas ältere Dichterin Maria Evans von Krbek mit ihrer "psychologisch-emotionalen" Poesie widersetzt. Das letzte Gerücht über P.H. alias O.O., das zu uns durchdrang, besagte, sie wolle an der Kunstakademie (UdK) "Regie" studieren, was ihre Tendenz zum Gesamtkunstwerk bestimmt fördern und ihre Kontrolle über die vielen Einzeldisziplinen in einer dirigentenhaften neuen Zusammenschau ermöglichen könnte... vielleicht würde sie das mit der coolen Teenie-Redewendung "Auf jeden!" bestätigen, aber bei ihr wäre das nur ein gespielter Jargon, um möglichst unauffällig als Genie unter Gleichaltrigen zu wandeln... Was auch immer Frau Hempel junior mit ihren Talenten anstellt - wer immer das Glück hat, ihr begegnen zu dürfen: erfaßt diese große, tiefe Seele nicht mit falschen Seidenhandschuhen sondern behandelt sie mit dem nötigen Respekt, der ihrem kreativen Delirium eine Chance gibt, in einer Welt, die nur noch aalglatte Oberflächen und perfektes Marketing gelten läßt. Verhelft diesem Kometen zum Leuchten für viele, die im Dunkeln tappen, ohne es zu ahnen!!!
HEUTE VERNISSAGE! Für exakt 1 Monat verwandelt sich der Kreuzungsbereich rund um die Warschauer Straße, Frankfurter Allee und Karl-Marx-Allee wieder in einen öffentlichen thematischen Kunstraum. Tom de Toys zeigt sein brandneues Kopfkissen-Diptychon "BERLiN DäMMERT" mit Reichstagmotiv bei Sonnenunter- und Mondaufgang im Stile seines INTEGRALEN IMPRESSIONISMUß in der Frankfurter Allee 2.
VERNISSAGE Mittwoch, den 16.6.:
18 Uhr: Frankfurter Allee 21 (Hauptausstellung I)
20 Uhr: Frankfurter Allee 2 (Hauptausstellung II)
ÖFFNUNGZEITEN: Mi-So 15-19 Uhr
INTERNET: www.KULTURRING.org
Nach dem Ostersamstag-Erfolg (siehe Termin weiter unten: 10.4.04) nun ein weiterer Samstagvormittag in der Passionskirche mit Musik, Lyrik und Liedern! Neben der Sängerin Dodo Fayne mit Pianist Isaac Peckinpah und E(kstase)-Gitarrist Florian Danji wird Tom de Toys anläßlich der Fertigstellung des M°A°I°S-5-Kunstkataloges zur Bunker-Ausstellung "PARADIES" (heute abend Release-Party im Bethanien-Casino!!!) u.a. noch einmal sein gleichnamiges Gedicht von 1993 incl. der quantenlyrischen Übersetzung "RAD" (Fragmente siehe S-Bahn: Termin 13.10.03) sowie weitere Quantenpoeme seines Mitarbeiters Siegfried Sühd unplugged vortragen, was aufgrund des hervorragenden Halls im Kirchenschiff eine akustische Spezialität werden dürfte...
ORT: Passionskirche, Marheinekeplatz (Xberg: U7 Gneisenaustraße)
ZEIT: 11-12 Uhr vormittags
Als kleinen Vorgeschmack verabreicht Gregor Koall schon heute morgen zwischen Pfingsten und Fröhlichem Leichnam jenen religionskritischen "unrein" kreuzgereimten 4-Zeiler "ÜBERHAUPTGEWINN" von De Toys, der die jüngere Ergänzung zur 1000.Jubiläumsdosis "ÜBER(F)LÜGE" darstellt (siehe Märztermin 2005), um dann zahlenmystisch konsequent dessen quantenlyrische Version im 9.QLP "R.H.A.P.T.G." (soll heißen: "Radikal-Holistisch-Arational-Paradasisch-Transrealistische Gegenwart") von Siegfried Sühd als #987 folgen zu lassen...
Der Titel der Lesung ist ein Zeilenzitat aus dem neuronietzscheanischen Gedicht "ÜBERSTRÖMUNG" von Winfried Wandler, für das die Geschlechterkampf-Szene des Kinofilms "Poem" mit 300 nackten Statisten (und Fanta4-Sänger Smudo als Heerführer) ursprünglich gedreht wurde, bevor der Regisseur (Ralf Schmerberg) das religionskritische Material in den Nachspann verbannte und mit Beethovens Vertonung von Fragmenten aus Schillers Ode "An die Freude" unterlegte... De Toys wird im Fallada-Haus eine Mixtur aus verschiedenen G&GN-OFFline-Forschungsberichten performen, von spirituellen Kurzgedichten bis zu echter Liebeslyrik ("E.rweiterte S.achlichkeit"), von Slamkaskaden bis zur Quantenlyrik - und von essayistischen Popsatiren ("Neue Lässigkeit") bis zur Antiprosa...
ORT: Hans-Fallada-Haus, Steinstr.58/59
VERANSTALTER: www.pom-lit.de
Als Live-Gast des Lyrik-Seminars von Dr. Michael Gratz (Hrsg. des L&P-Online-Magazins/Newsletters "LYRIKZEITUNG") hält De Toys eine Lesung und diskutiert mit ca. 25 Germanistik-Studenten über seine poetologischen Ansätze: Erweiterte Sachlichkeit (E.S.-Theorie für echte Liebeslyrik) und Quantenlyrik (gegen den Etikettenschwindel "konkrete" Poesie), die bereits 2001 dank Goethe-Institut an der Uni Sao Paulo Live-Weltpremiere feierte. Die dortigen Deutschstudenten verstanden zwar kein Wort, aber es handelte sich sowieso nur um transrealistisch-kontaktive "QUAntisilben"...
ORT: Universität Greifswald, Institut für Deutsche Philologie c/o Dr.Gratz, Rubenowstr.3
Teilnahme (obwohl nicht öffentlich) auf Anfrage möglich!
Schauen Sie doch mal beim Termin 11/9/01 vorbei (jaja, sehr weit runterscrollen, das muß sein!), dort gibt es seit heute einen ekstatisch-eventkritischen Essay vom Herrn Döh bezüglich MICHAEL MOORE`s Recherchen, die darauf hinauslaufen, daß der NOCH amtierende amerikanische Präsident Bush (junior) etwas viel philosophischererererereres als Kennedy sagen würde, wenn er nochmal nach Berlin kommen dürfte (aber wer wollte ihn einladen?): "ICH BIN EIN BIN!
In dem Zusammenhang möchten wir auch auf ein Interview mit "Gesamtkunstwerker" Peter Weibel in der Berliner Zeitung Nr.116 (19./20.5.04) aufmerksam machen, wo er u.a. sagt: "Die utopische Funktion der Kunst besteht ja nicht nur darin, daß sie sich Paradiese ausdenkt sondern auch darin, Warnungen, Hinweise, Alarmsignale zu senden auf das, was geschehen könnte, was in der Gesellschaft latent vorhanden ist." Und: "Damals [60er-Jahre, Anm.G&GN] habe ich mir selbst viel angetan, körperlich, und auch dem Publikum viel zugemutet, weil ich nicht wollte, daß die Kunst auf dem Niveau der Dekoration bleibt. (...) Heute ist die Gesellschaft so auf Konsensualismus, so auf Affirmation aus, daß bestimmte Texte und Arbeiten gar nicht mehr produziert werden könnten. Es gäbe auch kein Verständnis dafür. Wir haben heute einen Zustand von Ignoranz und Heuchelei erreicht, ein ganz unmännlicher Triumph, das scheint die herrschende Mode zu sein." Und: "Diese Generation ist mehr oder weniger eine Schwindelpartie."
Dazu passen erstaunlich gut einige Äußerungen von Gerhard Falkner in der NDL-Mitgliederzeitschrift (2/04, S.132/133+124): "Mit dem heraufziehenden Sozialfaschismus, der die Nischen für junge Dichter/innen noch weiter reduzieren wird - und somit unabhängiges Gedeihen von Eigensprachen -, wird eine Anlehnung an den Literaturbetrieb [Begriff hier: leider ähnlich dem linken Gerede vom "System" eine fahrlässige Pauschalisierung, die verschleiert, daß es sich um KONKRETE INDIVIDUEN an "etablierten" Machtpositionen handelt, die bei der Vergabe von Stipendien und Preisen sowie der Aufnahme von "abwegigen" -im Sinne J.Ullmaiers: unzeitgemäßen- Autoren in Anthologien auch ANDERS ENTSCHEIDEN und einen tieferen Zeitgeist dadurch stimulieren statt hohler Höhenflüge simulieren könnten, hätten sie nur nicht selber die Angst vor "elitärem" Prestigeverlust, fast möchte man schon geneigt sein, von mangelnder Zivilcourage zu sprechen! Anm.G&GN] noch zwingender. Der aber erwirkt eine Generalumwandlung vom Dichter zum Lyrikdarsteller und erzwingt eine für die Kunst absolut tödliche Geschäftigkeit." Und: "Alles im oberen Bereich, aber kaum Gipfel. [bzgl. "Lyrik von Jetzt", Anm.G&GN] Gegenfrage: In welcher Anthologie der letzten zwanzig Jahre gab es viel Herausragendes? Als Erklärung heute würde sich anbieten, daß es sich um eine vollkommen durchkommunizierte, disziplinierte und eigentlich brave Generation handelt, die rebellische Gesten eher zitiert als lebt. Ihre Freundlichkeit wird sie noch umbringen." Und: "Der Einfluß wird durch Autorenhäufung ausgebaut, ein Vorgang, an dem die Kritik langsam verspeckt. Die Eifrigen, Glatten, Geschäftigen und Einflußreichen dominieren aus diesen Gründen die Leisen, Sperrigen und erstrecht die Unzugänglichen."
Beim ersten Poetry Slam in Kreuzberg mit MC Felix "der Römer" sind u.a. am Start: Maria Evans von Krbek (mit gewohnt "schwieriger" Seelenlyrik), Bas Böttcher (mit ungewolltem Radio-Background gefeatured), Gauner (mit einer Wortakrobatik-Mixtur aus Comedyklamauk und Politsatire), Dr.Liebler (von der "Wayne State University", Detroit) und De Toys mit der Uraufführung seiner antiprosaischen Slamparodie "LiTERaTUR iST TOTaL iNTiM (NEUKÖLLN HaT MEHR STiL aLS KÖLN")" (erstveröffentlicht bei Versalia.de), die aus der angetrunkenen Improvisation beim 3.LinkeBuchtage-Slam (siehe Termin 15.5.04) hervorging...
ORT: "Travolta", Wiener- /Ecke Lausitzerstr. (U-Bahnhof Görli)
Uraufführung des Detoyschen Traktates "ÜBERSPRUNG" zur Repolitisierung des Poetry-Slams, dessen Ursprung zwar in Amerika "von unten" liegt, der in Deutschland aber mittlerweile bis auf nationale Ebene von Comedyprosa à la Krämer genauso dominiert wird wie die Großverlage von Konsenslyrik à la Kuhligk dumoniert sind. Wer den geheimen Live-Aufführungsort herausfindet, erhält ein Überraschungsgeschenk aus dem isbn-freien G&N-Sortiment! G&GN-Newsletter-Abonnenten wissen natürlich mehr!
DAS TRAKTAT FINDET SICH AN DIVERSEN STELLEN ONLINE, ERSTVERÖFFENTLICHT WURDE ES ALS "FRISCHTEXT" (SEIT 13.5.04) BEI: Rheinische Brigade (später dann in: RB-akte 6)
NACHTRAG: Wie geplant (!) wurde NICHT das metapoetologische Traktat SELBER "uraufgeführt" sondern sein Inhalt in einer spontanen Improvisation zum Thema "LITERATUR IST TOTAL INTIM" beispielhaft angewandt dargestellt. Schwerpunkt des Freestyle-Textes lag bei der Kritik an der Ohnmacht "linker" Kunst & Literatur (Live-Zitat De Toys, ca. 23 Uhr: "Der Schriftsteller ist überflüssig!") in einer Desinteresse-Gesellschaft, wo "soziale" Entscheidungen nur von elitärer Höhe herab getroffen werden, die Betroffenen selber aber nicht selbstverständlich angehört, sondern immer erst dann, wenn sie durch Bürgerinitiativen und Demonstrationen genug Druck ausüben. Kein Wunder, daß die Relevanz von Attentaten in den "radikalen" Lagern der linken Szene wieder diskutiert wird - das G&GN-Institut hatte schon früher vor dieser Gefahr gewarnt, wurde allerdings von den Medien überhört...
NOCH EIN NETTER NACHTRAG: Zeitgleich zum "linken" Slam verabschiedeten 150 Teilnehmer der deutschen Sektion des Schriftstellerverbandes "PEN" auf der heutigen Jahresversammlung in Potsdam einen Antrag des Präsidiums zur RÜCKNAHME DER RECHTSCHREIBREFORM, die uns seit 1998 den letzten Sprachnerv raubt. Scharf verurteilt wurden auch die Tendenzen einiger Verlage, Werke der deutschen Literatur zu "modernisieren". (dpa) Das G&GN-Institut erklärt sich solidarisch: Hoch lebe das scharfe "ß", auch als GROßBUCHSTABE!!!
T.de.T.+ Stargast: Bridge Markland / DOPPELBUCH-PREVIEW!!! Wer Bridge als eine der berühmtesten Transgender-Performerinnen (verewigt im Kinofilm "Venus Boyz", jetzt auf DVD!!!) live erlebt hat, kennt ihre erotischen Bühnentexte, die eher unter das Genre Prosa fallen (publiziert im "konkursbuch"-Verlag) - in diesem Sommer erscheinen nun endlich ihre Gedichte, die sie seit den 80ern schreibt, zusammen mit einer Auswahl körperbetonter Gedichte von T.de.T. im G&GN-Verlag! Das Doppelbuch-Konzept "WORTSINN & WAHNSINN" geht zurück auf die gleichnamige erste gemeinsame Lesung in der ufa-Fabrik (siehe 23.6.03)...
KINGKONGKLUB 21 Uhr (Infos zur Reihe siehe unter 12.3.04)
Wer an diesem schönen Ostersamstag normalerweise NICHT in die Kirche gehen würde, der kann heute morgen um 11 Uhr früh statt der Verkündigung eines von der Kanzel herab predigenden Pfarrers keinem geringeren als dem passionierten Neuropoelitiker Herrn De Toys (hier ausnahmsweise fast ohne neurokinskische Allüren!) vor dem Altar knieend, äh nein: AUFRECHT stehend bei der Uraufführung seines bisher unveröffentlichten 14+1-teiligen Gedichtzyklus` "GLEICHZEIT (EIGENREFLEXZONE)" lauschen, der am 9.9.03 während des Tango-Konzertes von Cathrin Pfeifer entstand (Teil 4 als exklusiver Auszug siehe hier* unten!!!) - außerdem wird bei den geplanten Folge-Auftritten an den Juni-Samstagen keine geringere als die Sängerin DODO FAYNE (am Flügel begleitet von Isaac Peckinpah) toysianische E.S.-Texte (echte Liebeslyrik im Sinne der Theorie "Erweiterte Sachlichkeit") zu Liedern von Eric Satie darbieten!!! Zusätzlich gibts Schubert, Beethoven, Schuhmann, Verdi und Händel. Und der Veranstalter selber (ein gewisser Florian) spielt weltberühmte Stücke (z.B. aus Carl Orff`s "CARMINA BURANA") in einer INTUITIVEN Weise auf der E-Gitarre nach - eine unglaubliche musikalische Innovation für Berlin...
Ort: PASSIONSKIRCHE, Marheinekeplatz 1-2, B-Xberg
Überteuerte BVG-Anfahrt: U7 "Gneisenaustraße", dafür: EINTRITT FREI !!!
*Exklusiv-Auszug Zyklus-Teil 4:
"(...)/ das geheimnis der / liebe ist nur eine frage der zeit / wieviele menschen leben aneinander vorbei / wieviele menschen schaffen frieden wieviele / schweigen obwohl ihr herz SEHR LAUT spricht / gib mir gib mir meinen echten körper zurück /(...)"
Die Legalisierung des Berliner Kunsthauses Tacheles erfolgte 1998, doch der interne Krieg dauert an. Unter seinem durch Lessing inspirierten Pseudonym Lord Lässig (erstmals öffentlich als Gastautor bei www.RELIWETTE.de) schrieb der ehemalige Literatursalon-Betreiber Tom de Toys vom 15. bis 19.12. 2003 eine programmatische "biohistorische" Stellungnahme zur ästhetischen und emotionalen Situation des/der Kunstruins/Kunstruine im Stile der "Neuen Lässigkeit" (NL, transrealistischer Journalismus), die ursprünglich für die 4.Ausgabe der "Berliner Zeitschrift" VOSS angedacht war, nun aber exklusiv für das Online-Magazin "KULTURA-extra" erscheint, da die VOSS nach ihrer dritten Ausgabe (vorläufig oder für immer?) eingestellt (womöglich sogar eingestampft???) wurde - was das G&GN-Institut sehr bedauert, da wir die Idee ziemlich nett fanden und jene Rezensenten wirklich eklig finden, die mit bornierter Brutalität gegen den Herausgeber Andreas Bock hetzten.
T.de.T.+ Stargast: Miss Tigra / URAUFFÜHRUNG neuer philosophischer und Liebesgedichte! Wer Tigra (Henriette Thorslund) als wilde Sprechgesang-Performerin zur Musik von Marco Haas alias T.Raumschmiere kennt (Labelgründer "Shitkatapult"), erlebt heute eine andere, eher "besinnnliche" Seite an ihr - diese neuen Gedichte wurden extra für diesen Abend von Christian Holzapfel aus dem Dänischen ins Deutsche übersetzt - geplant ist außerdem die Herausgabe eines bi- bzw.trilingualen Gedichtbandes mit sämtlichen bis dato übersetzten Tigra-Poemen...
KINGKONGKLUB 21 Uhr (Infos zur Reihe siehe unter 12.3.04)
T.de.T.+ Stargast: HEL ToussainT / Der bescheidene Co-Autor des Kultbuches "POPSCHAMANISMUS" (zusammen mit Thomas Nöske, Mitbegründer der SocialBeat-Bewegung) verrät meist nur, daß er eigentlich Belgier sei, aber daß ihm Joseph Beuys schon in den 70ern spontan auf der Straße einen gehörigen Batzen Geld für ein Zeitschriftenprojekt zusteckte, paßt nicht in HEL`s angenehme Zurückhaltung: Personenkult (erstrecht um ihn selbst) liegt ihm so fern wie Mode, er besteigt und verläßt die Bühne mit seinen hochkomplexen Versen so unauffällig nebenbei, als ob er sich schon prophylaktisch dafür entschuldigen wollte, daß einem beim Zuhören die Ohren glühen!!! Warnung: Hirnschlag und Herzrasen für harmlose Tresenhänger...
KINGKONGKLUB 21 Uhr (Infos zur Reihe siehe hier drunter)
MÄRZ+APRIL 2004 / Tom de Toys + jeweils 1 Stargast lesen 2-wöchentlich "LAUT UND DOPPELDEUTLICH" eigene Gedichte, die unter die Haut und manchmal in die Hose gehen - freitags im KingKongKlub. Die Gäste sind am... 12.3.: HEL ToussainT; 26.3.: Miss Tigra; 16.4.: Bridge Markland - von Tom gibt es jedesmal ein paar andere Happen aus seinem brandneuen Werksquerschnitt "DER ERNST IST EIN MEISTER AUS DEUTSCHLAND" (Details siehe weiter oben), je nach Gast mal lauter und mal deutlicher vorgetragen...
ORT: Brunnenstr.173 (etwas oberhalb der Ecke Veteranenstr.), Berlin-Mitte (U-Bahn 8: "Rosenthaler Platz")
ZEIT: Einlaß: 21h / Beginn: 22h (Ende: ca.23h) / EINTRITT FREI
Unter dem Titel "Abschied vom Weltversicherungsgott" erschien heute ein Artikel von Jan Brachmann im Feuilleton der Berliner Zeitung, der das neue Buch von GIANNI VATTIMO ("Jenseits des Christentums. Gibt es eine Welt ohne Gott?") rezensiert. Das wiederum inspirierte unseren Hausjournalisten Lord Lässig zu einem Essay ("ZWISCHEN ALLEN SPHÄREN LIEGT DAS OFFENE UND SONNT SICH IN DER LEEREN MITTE"), in dem Michael Murphy ("Der Quantenmensch"), Aldous Huxley ("Schöne Neue Welt"), Stanislav Grof ("Kosmos und Psyche"), Timothy Leary ("Neuropolitik"), Peter Sloterdijk ("Eurotaoismus"), Antonio Negri ("Empire") und Bagwhan (Osho) erwähnt werden. Die exklusive Erstveröffentlichung erfolgte prompt als Email-Newsletter an unsere Abonnenten! Falls der Essay offziell im Internet auftaucht, schalten wir für den Surfer hier selbstverständlich eine Linkleitung frei! Desweiteren fand er noch verspätete Aufnahme im Nachwort/Kommentar-Bereich des neuen Werksquerschnittes "DER ERNST IST EIN MEISTER AUS DEUTSCHLAND"...
Mit Gaststimme T.de.T. bei dem geheimen Live-Konzert der elektronischen Experimental-Band "THE RETURN OF THE THINK THING" (feste Mitglieder: u.a. Manuel Bonik, Mic, Sean, Chris, Anacelsus) anläßlich des doppelten 40.Geburtstages zweier Bandmitglieder - EINTRITT FREI, aber leider nur mit persönlicher Einladung möglich... (bei Interesse bitte streng vertraulich melden, der Klub platzt bereits vor lauter Privatgratulanten)
LOKALER BÜRGERFUNK BREMEN / "Telefoninterview mit dem Dichterfürsten des 23.Jahrhunderts T.de.T. sowie Vorstellung des Doppelalbums "Live in San Pedro" der Gießener Band MONO FÜR ALLE" (Pressetext)
MODERATION C.C.Kruse (monatlich 4.Montag), EMAIL: factory27@web.de
INTERNET-LIVESTREAM: BFBU (für alle außerhalb der lokalen Reichweite)
MEHR INFOS:StattRadio Studio Achim (101,85 Kabel Bremen)
Uptodater geht es wohl kaum: die LIVE-Erstausstrahlung der topaktuellen Antiprosa "PARALLELTHEATER (INTERAKTIVE INSIDER) -VOM WELTSPEKTAKEL ZUM 'THEATRE SLAM'-" auf der On-Air-Abschlußparty im Studio: Tom de Toys rezitiert seinen wirklich absolut brandneuen und hochgradig delirischen Essay, den er ganz frisch am selben Abend (von 21-23 Uhr) erst geschrieben haben wird. Aufgrund des üblicherweise schwer entzifferbaren Faksimile-Gekrickels ist mit witzigen Versprechern des Autoren sowie überbrückenden Unterbrechungen seitens des Moderatoren Elektra zu rechnen...
LOKALFUNK BERLIN / Im Rahmen des Projekts "RADIORIFF AUF REISEN" moderiert Lord Lässig heute auf Einladung der Radiokampagne (hier auch die komplette Programmübersicht) den 4.Teil der Poemie-Serie "Der Wille zur Dichtung: eine Neue Epidemie", die beim Juniradio 2003 begann (siehe Termininfos unten). Statt der üblichen Live-Studiogäste wird Lord Lässig hier lyrische Eigenproduktionen von Tom de Toys vorstellen, teilweise auszughaft selber vorlesen oder/und vorlesen lassen und Spokenword-Tracks von dessen HOLZHUND-Seite einspielen. Geplant ist, daß De Toys anläßlich der neuen Studentenproteste sowohl "EXTASE STATT ELITE" (Kurzform von 1997, letztmals beim Stuttgarter German Grand Slam 2001 aufgeführt) live aus dem Studio intoniert als auch dessen Originalvorlage "LANGEWEILE" (3-fache Länge, von 1994), das bereits per Megafonverzerrung auf der Abschlußkundgebung vor dem Rathaus in Kiel (Winter 1997) 5000 Demonstranten zum Mitgrölen des Refrains ("in D... is nix los") bewegte, aber Tom dazu veranlaßte, zukünftig sämtliche privaten Zeilen zu streichen, die für radikale Zwecke überflüssig sind. Lord Lässig soll in der Sendung beide Versionen kritisch miteinander vergleichen und mithilfe des Autoren herausfinden, ob die Kürzungen aus politischer sowie poetischer Sicht gelungen sind. Außerdem steht natürlich zur Debatte, inwiefern Lyrik überhaupt tageslichttauglich (zeitgemäß im Gegensatz zum Dumontschen Pseudo-"Jetzt") ist - und warum das "direkte" Moment der Direkten Dichtung weder auf die spontan-sensualistische Egomanie des Subjekts abzielt (R.D.Brinkmann) noch als dialektische Antipode zum pathetisch-coolen Metaphernwahn ("Celangweiler" wie B.Kuhligk) gemeint ist, sondern "ekstatische" (transpersonal-spirituelle) Ebenen integriert, die in einer seelenlosen Ich-AG-Epoche tabuisiert werden.
ACHTUNG: Für alle Nichtberliner gibt es ein INTERNET-LIVESTREAMING (d.h. dieser Hyperlink gilt nur in Echtzeit)!!!
SENDEPROTOKOLL LESEN? ONLINE BEI LYRIKWELT.DE !!!
WEITERFÜHRENDE INFOS: www.helmholtzplatz.de
...fragte der WDR Tom de Toys 1993 und strahlte das Interview als Live-Fake aus, während der Dichter zeitgleich "Heiligabend" durch die Kölner Innenstadt radelte. 1996 organisierte De Toys dann termingerecht in Kiel das 2.Off-Lyrik-Festival unter dem Titel "DICHTER FÜR ENTWEIHNACHTEN" und 2003 sitzt er nun in Berlin-Neukölln am flimmernden Monitor seines Schrottrechners und verschwendet seine zweite Jugend mit Löschen von Emails, in denen ihm ein "Frohes Fest" gewünscht wird. Am Rechner? Ja, Sie haben richtig gelesen: ALLE G&GN-Mitarbeiter ARBEITEN auch an vermeintlichen "Feiertagen" genauso wie an sogenannten "Wochenenden" rundumdieuhr, denn wir folgen der weisen Erklärung von Francis P. Church, den die kleine verunsicherte Virginia bereits 1897 in der legendären "SUN" (und jährlich immer wieder auf der Titelseite bis zur Einstellung der Tageszeitung 1950) fragte, was OHNE Weihnachtsmann wäre: "(...) GAR NICHTS, was das Leben erst erträglich machte. (...)" Als ein neuropoelitisches Sprachforschungsinstitut sind wir verpflichtet darauf hinzuweisen, daß Psychomatrix-Begriffe wie "Gott", "Liebe", "Weihnachten", "Silvester" sowie sämtliche weiteren metaphysischen Projektionen dank der Neuen Linksschreibreform im 23.Jhd. abgeschafft wurden und der Menschheit dadurch endlich das FREIE WAHRNEHMEN DES DA-SAYNS IN DER TOTALEN GEGENWART ermöglicht wurde. Erstaunlicherweise hielt sich die Selbstmordrate in der Reformneujahrsnacht zum 1.1.2203 deutlich unter den Prognosen von konservativen Politikern und klassischen Psychotherapeuten, während es in Folge zu einem Massen-Outing von Anhängern der PRÄSENTOMATIK kam, deren Begründer De Toys bereits 2069 in einem Quantenraumschiff (mit Kotztüte) verschwunden war. Im Sommer 2222 wurde die angebliche Sekte schließlich legalisiert und einzelne Mitglieder sogar ins "N.europoelitische E.xtase-P.arlament T.ransrealistischer U.topie-N.ullifikatoren" (N.E.P.T.U.N.) gewählt. Länderregierungen waren bereits seit dem 22.Jhd. aus der Mode geraten, weil sich der globale Volksverdacht breit gemacht hatte, daß es sich bei der ERDE tatsächlich doch um eine KUGEL handelte und alle Menschen irgendwie miteinander verwandt sind. Zu dem Zeitpunkt galt das Schreiben von Gedichten zwar noch als "nettes Hobby" ohne Relevanz für den Zivilisationsprozess, doch keine hundert Jahre später brachte die großangelegte Recherche von 2233-2244 zahlreiche Poesiealben ans Tageslicht, deren Einträge früher als "subversiv" und "staatsfeindlich" eingestuft worden wären: Bei den meisten sogenannten Schubladentexten handelte es sich um ECHTE ERFÜLLTE Liebeslyrik, die der Theorie der "Erweiterten Sachlichkeit" (E.S.) folgten. Die zweite Hälfte des 23.Jhd. ging deshalb als "Epoche der Vergegenwärtigung" in die Geschichte ein, die nicht mehr geschrieben werden brauchte, weil das menschliche Bewußtsein endlich zur GLEICHZEITFREIHEIT erwacht war. Hier und jetzt bestätigte sich die Vermutung von Laurie Anderson aus den 90er-Jahren des 20.Jdh.: "paradise is exactly where you are right now, only much much better". Damals hatten sich Musikkritiker noch gezankt, ob diese These kitschig oder zynisch sei, weil ihre Synapsen dualistisch konditioniert waren. Diese dunklen Zeiten waren nun überstanden und das LEBEN wurde erträglich...
Die regional-orientierte Messe von Berliner Verlagen fürs Berliner Volk! Auf der Eröffnungsparty am Freitag ab 21 Uhr gibts viele Live-Acts, u.a. von Tom de Toys eine Quantenlyrik-Performance zum Paradies-S-Bahn-QLP "RAD" mit eigener Technomusik:
"o-ToN...VoRBoTE:VERBoTEN&ÜBERBoTEN-SoNDERANGEBoT!"
Von den ca.400 Berliner Verlagen sind ca.40 vertreten, darunter auch bibliophile Kleinst- und Selbstverleger, ein bunter Querschnitt durch die Berliner Literaturwelt also!!! Der G&GN-Verlag präsentiert an seinem Stand den brandneuen Gedichtband von De Toys: "Der Ernst ist ein Meister aus Deutschland" (36 transreligiöse Texte umfassende Auswahl von 1992-2003).
ORT: Backfabrik, Saarbrückerstr.36 (Ecke Prenzlauer Allee)
ÖFFNUNGSZEITEN: Sa 14-20 Uhr + So 14-19 Uhr - mit Begleitprogramm, u.a. täglich ca.17 Uhr Versteigerung gespendeter Bücher (als Auktionator: Lord Lässig) zugunsten der "Friedensschule" in Afghanistan (Peter-Ustinov-Stiftung)
PROGRAMMPUNKE+AUSSTELLERLISTE: www.BuchmesseBerlin.de
Als www.LYRIKMAIL.de #666 geht das Gedicht "OZ(O/E)N (LUFT-LITER/AT/UR/RELIGION)" heute morgen gegen fünf Uhr früh an über 10.000 Abonnenten durch den Lichtkanal. Die Live-Uraufführung fand bereits am 1.8.03 auf der RB-sprechecken-Sommerparty in Köln statt (und die heimliche Preview kurz davor im "club existentialiste" mit Technomusik). Wer dort nicht vorort sein konnte, braucht nun also bloß die tägliche Dosis zu abonnieren, um den Text winterlich dekadent elektronisch zu empfangen...
VORSICHT ketzerischer Zündstoff: aus dem biblischen "Tier" wird quantenmechanisches Engelsgekicher...
NACHTRAG AN DIE ABONNENTEN: Herzlichen Dank für die vielen freundlichen Feedbacks (besonders Aline, Michael und Tabea - bingo!!!), wodurch das Gedicht nun auch noch woanders online zu lesen ist: im LITERATURSTÜBCHEN von Evelyn Brandt in Österreich...
Heute findet das Auftaktkonzert des UEP-Nachfolgers der "Familienangelegenheiten" statt: "U.RBAN E.LECTRONIC P.OETRY" - die wohl wichtigste DVD+CD-Neuerscheinung des Jahres 2005 bezüglich kollektiver Literatur+Sound-Fusionen mit über 20 Bandmitgliedern zum Thema "Das Wort ist ein Virus in der Automatik der Städte"! Einige der 14 vertonten Dichter gehen zukünftig zusammen mit den HEADTRACTIVE-Musikern auf Tour oder sind jeweils in ihren eigenen Wohnorten mit dabei, um dieses Projekt bundesweit LIVE zu präsentieren! Zum Auftakt heute: Max Würden, Sascha Worrings, Dominik Schultes, Kersten Flenter, Tom de Toys, Carsten Bäumer, Thorsten Nesch, Dirk Hülstrunk und Alexander Pfeiffer. Und anschließend findet sogar noch der reguläre Poetry Slam statt...
PREVIEW-RELEASEPARTY: Kulturzentrum Schlachthof (Gartenfeldstr.57, Wiesbaden), EINLAß: 19 Uhr (3,-E.inritt)
INITIATOREN: Max Würden & Kersten Flenter (edition roadhouse)
LABEL/MANAGEMENT/DISTRIBUTION: Das "EatTheBeatMusic"-Label im Sony-Vertrieb ist zwar unerwarteterweise (angeblich aus Geldmangel) ultrakurz vor Vertragsabschluß abgesprungen, aber ein viel coolerer neuer Vertrieb wurde inzwischen gefunden! (Stand: September`04)
SÄMTLICHE UPDATE-INFOS HIER: www.URBAN-ELECTRONIC-POETRY.com
T.de.T. beteiligt sich am heutigen Donnerstag beim internationalen 9.Performance-Kongress (1.-26.10.) der Gallery SoToDo (Gründer: Theo di Ricco) traditionell mit seinem Loch-Perhappening, diesmal: "LOCHRITUAL IV" (Teil 4: H.O.W. = the holy H.ole O.f the W.hole"), das Thema (OPEN SPACE) hypothetisch als "unendlichen (statt nur endlosen) Weltenraum" (multidimensional statt gekrümmt) interpretierend...
ORT: "Open Space", Adalbertstr.32, Kreuzberg, Mi-So 13-24 Uhr
NAMENSLISTE+GESAMTPROGRAMM: Gallery SoToDo (Neue Domain!!!)
Seit heute morgen pendelt zwischen Bahnhof-Zoo & Flughafen-Schönefeld 3 Wochen lang im regulären Einsatz eine weiß lackierte PARADIE-S(onder)-Bahn von 1937, auf deren Fenstern einige großformatige grüne "Antisilben" (sowie der einzelne Buchstabe "Ü") des Quantengedichtes "RAD" von Siegfried Sühd zu lesen sind, der das Gedicht "PARADIES" von Tom de Toys gemäß der QLP-Methode (Quantenlyrisches Primärexperiment) umgewandelt hat (siehe auch Installyrik-Mobilé im Bunker-Raum 3.23a=17A). Die S-Bahn (ein Kurzzug aus 4 Waggons) wird nach der Kunstausstellung ausrangiert und versteigert. Im Rahmen der "fahrenden Pressekonferenz" zeigen Elisa Gallo Rosso (eine Schauspielerin + Sängerin aus London mit Ausbildung in tibetanischer Harmonielehre) & T.de.T. heute um 11 Uhr vormittags in einem der Waggons ihre erste gemeinsame Performance "PARA-DIES-UND-DAS-AUCH-NOCH-LAUT-UND-DOPPELT", bei der sie ihre beiden lautmalerischen Ansätze improvisatorisch miteinander kombinieren...
TREFFPUNKT: S-Bahngleise Bahnhof-Zoo
BVG-PRESSE: siehe S-Bahn-Berlin
BUNKER-DETAILS: vgl. Infos bei Termin 2.10. (gleich hier drunter)
S-BAHN-FOTOS VOM 2.11.03:
1) S-Bahn 477 mit roten Buchstaben "ES" (Waggon-Ausschnitt)
2) S-Bahn 477 mit roten Buchstaben "PAR" (Waggon-Ausschnitt)
NEUE DOKU-SEITE c/o www.kuenstlernetz-neukoelln.de
KATALOG-SEITE: De Toys & Gallo Rosso LIVE am 13.10.03
Thematische "M°A°I°S V"-Gruppenausstellung "PARADIES" von über 250 internationalen Künstlern aller Sparten (Kuratoren: Torsten & Nina Römer) im 3 Stockwerke umfassenden Bunker-Labyrinth unter dem Alexanderplatz. Tom de Toys beteiligt sich interdisziplinär (verbal+visuell) mit seinem gleichnamigen Gedicht von 1993 (entnommen aus "JeDaZeitBereit", im Buchhandel erhältlich) sowie dessen quantenlyrischer Übersetzung (von S.S.: 8.QLP* "RAD") in Form einer minimalistischen INSTALLYRIK** (kleine Ecknische 3.23a = 17A mit Schrägdecke unter der Rampe hinter dem C-Base-Raumschiff in Raum 17) reduziert auf ein Objektlyrik-Mobilé-Multiple (über den alten Lampen schwebend, siehe DinA7-Flyer-Foto) mit dem Titel "PARA-DIES-UND-DAS" (eine Zitatanspielung auf das Gedicht "ÜBERSCHREI") und einem kurzen quantenlyrischen "(PA)RAD(IES)"-Live-Vortrag ("...-AUCH-NOCH-LAUT-UND-DEUTLICH", um 21:12 Uhr auf der Vernissage)...
VERNISSAGE: 2.10. ab 20 Uhr, Eingang: Fußgängerunterführung (blaues U-Bahn-Schild) Nähe Weltzeituhr
VERANSTALTUNGSHINWEISE: www.ParadiesProjekt.de
ÖFFNUNGSZEITEN: Do-So 14-20 Uhr (ab 20 Uhr: Veranstaltungen)
M°A°I°S-MANIFEST: Multiplizität°Als°Ideenproduzierendes°System
*Quantengedicht "RAD" offline: Zeitschrift: "Die Brücke", Nr.129 (7-9/03), S.129 (Rubrik "An der Spree")
**Wortschöpfung von RoN Schmidt
TEMPORÄRES EVENTFOTO: Tom de Toys alias Siegfried Sühd beim Vortrag der 15.Zeile: "ÄS IE ÖRP" (8.QLP "RAD"); FOTO-ÜBERMALUNG: durch neuen G&GN-Praktikanten Bastian Blender
NACHTRAG (August`04): Der zentnerschwere, kunterbunt collagierte Katalog zur Ausstellung (inc. 73-minütiger Doku-DVD) ist jetzt im Buchhandel!
INSTALLYRIK-KATALOG-SEITE: PARA-DIES-UND-DAS
Am Schlesischen Tor abhängen, nein: heimlich arbeiten, nämlich DICHTEN: Nachmittags im "St.Remo" (bei Philip Glass) und abends im "Kato" (bei Psychedelic Jazz) - Tom de Toys hat unbezahlte ÜBERSTUNDEN gemacht (exklusive online-Erstveröffentlichung bei Lyrikwelt.de!!!), die Poesie läßt sich einfach nicht unterdrücken, eher verbrennt sie sich die Zunge an multidimensionalen Monstern...
Feature von Marie-Luise Goerke um 0:05 Uhr auf 89,6 UKW: "POETRY SLAM - POESIE IM CLUB" mit Szene-Zitaten, u.a. auch von Tom de Toys: "Meiner Meinung nach müssen die Leute selber auf die Bühne: Jeder im Publikum muß eigentlich zum Slampoet werden, jeder im Publikum muß auf die Bühne kommen - dann ist die Welt in Ordnung!"
Interdisziplinäre Ausstellung von über 100 internationalen Künstlern der "London Biennale" als LONDON BIENNALE POLLINATIONS (sinngemäß: Befruchtung vieler Länder) zusammen mit Berliner Kollegen mithilfe von "Der erste Stock" an diversen Szene-Schauplätzen. De Toys zeigt (neben 5 "SUNSET"-Bildern im Stile seines Integralen Impressionismus) in einer begehbaren thematischen Rauminstallation ("Wechselwege": kleiner Korridor mit 2 offenen Türen über Eck im 3.Stock) seine neueste zweisprachige Installyrik-Arbeit "TNELATIPACK" mitsamt quantenlyrischer Version ("KPTLNT" nach der QLT-Methode) sowie integriertem Objektlyrik-Mobilé-Multiple des Gedichtes "KAPITALENT" (bzw. "CAPITALENT") und performt auf der Vernissage zum dazugehörigen Soundtrack unter dem Motto: "Schau hin statt Scheu klapp - das Leben ist kein dunkler Tunnel sondern ein offener Tempel". Alle 3 Gedichtversionen sind in der G&GN-Heft-Publikation "EQ" enthalten und die Musikkomposition (incl. Sprechgesang) auf der Poemie-CD "(G)RUNDRAUSCH" - beide Produkte sind bei Hugendubel am Kuhdamm (Ecke Gedächtniskirche) erhältlich.
VERNISSAGE 22.8.: Backfabrik, 20 Uhr (Saarbrücker Str.36-38, Ecke Prenzlauer Allee)
LIVE-EVENT 29.8.: Poetryclips* & engl. Performances, ORT: Umspannwerk, 20 Uhr (Paul-Linke-Ufer 20-21, Ecke Ohlauerstr.)
*neue W.Hogekamp-Produktionen sowie von Kotschi: "CAPITALENT" (D 2002, 4:50 min, OT + engl. UT)
NAMENSLISTE (BIOGRAFIEN): London Biennale Pollinations ("Changing Channels", Berlin 2003)
PRESSEINFO: KULTURA-extra (incl. Foto-Auswahl)
2 TAGE & NÄCHTE LANG GROßES SUBVERSIVES OPENAIR-NETZWERKTREFFEN BEI JEDEM WETTER IM JOSEPH-BEUYS-GEDÄCHTNIS-LABYRINTH - MIT POETRY SLAM, WILDEN LESUNGEN, INTERDISZIPLINÄREN PERFORMANCES UND KLEINER BUCHMESSE (PUBLIKATIONEN ALLER ANWESENDEN DICHTER & KÜNSTLER)!!! MIT DABEI U.A.: Kai Engelke, Laura Kamikaze (Multimedia-Show): "X-Town"), Heinrich Korella (Dia AV), Heinz-Jürgen Mikat, Raimund Samson (Slam-MC), Karl-Heinz Schreiber (mit seinem Langgedicht "ICH LEBE NUR LIVE!"), Martin C. STOFFEL + Jochen, HEL ToussainT (Slamfoto), Tom de Toys mit der Uraufführung des brandneuen Poems "MAHTRICKS" (Abdruck in Kult Nr.18 als Doppelgedicht mit dem Beitrag von K.H.Schreiber, die sich zufällig perfekt ergänzten!!!) sowie einer Freestyle-Live-Improvisation: "NICHTS FÜR BELEIDIGTE BUDDHISTEN", nachträglich notiert), Gerda Ulpts, Thomas Trey (Cartoons), Caco (Performer aus Krefeld) mit Renate (Bandmitglied bei "Wahntastisch"), Michael Mikus und die Band "30 Tage Schwedisch" (Flachlandbeat aus Bremen)...
ORT: Reliwette-Museum, Idafehn Nord 58
PROGRAMM-DETAILS (REVIEW): www.RELIWETTE.de
ZEITUNGSARTIKEL: "General-Anzeiger" (Bericht vom 20.8.03)
KOMPLETTE DOKUMENTATION: X-Town XXL (Created by Laura Kamikaze)
G&GN-SPEZIAL: Foto von Tom beim Vortrag des erweiterten HOLZHUND-Tracks "ÜBERSCH1CK(SAL) plus" (vgl. auch Termin 1.5.03)
OpenAir-Technomusik mit Goa-Tendenz am Waldrand!!! Auch auf dem diesjährigen "VooV Experience Festival" gibt es wieder etwas abseits vom Tanzflächen-Bumbum eine "HEALING AREA" in Tipizelten auf der Wiese. Neben Reiki-Spezialisten und Massage-Technikern sorgt das Urduo der ehemaligen Band "Das Rilke Radikal" (DR2) für anti-esoterische Bewußtseinserweiterung zum Mitmachen: Dr.Beringar praktiziert eine bestimmte buddhistische Atem-Meditation (15-Min-Sitzungen) und De Toys macht seit 1995 Taiji Quan als Schüler von Renate Golletz (Yangstil-Version von William C.C. Chen gemäß Cheng Man-Ching) und zeigt den Tanzmüden die gesunde Grundposition incl. 1.Energetisierung. Und zur Durstlöschung kocht Rolf Langhans heiligen Tee.
LAGE: auf den Feldern bei Putlitz
HEALING AREA: zwischen Oriental Market und Camping Area (neben Chillout-Zirkuszelt und Rotem Kreuz)
Ausnahmsweise nicht an einem Sonntag: die traditionelle jährliche SPOKENWORD-OPENAIR-SOMMERSESSION auf dem von stan lafleur initiierten Sprechstein (in Anlehnung an die berühmte Londoner "speaker`s corner") soll diesmal gefilmt und als Video-Dokumentation im Programm der Grazer "Kulturhauptstadt Europa" gezeigt zu werden (Nachtrag: leider kam das Filmteam zu spät). Die unterschiedlichsten Wortakrobaten und zahlreiche Auslandkorrespondenten der Rheinischen Brigade werden erwartet - wie immer ein Gipfeltreffen der subversiven Superlative! De Toys skandiert die Uraufführung von "OZ(O/E)N", das dann im Dezember als Lyrikmail.de-Erstveröffentlichung (#666) verschickt wird. Feste Zusagen kamen außerdem von Autoren wie Achmett Schachbrett, Flotte Totte, Jonas Jahn und Rainer Selmann - weitere Überraschungsgäste sind wahrscheinlich...
ORT: Parkanlage hinter Café "Stadtgarten" (Venloerstraße)
ZEIT: pünktlich ab 16 Uhr (bei jedem Wetter)
PRESSE+NAMENSLISTE: www.RheinischeBrigade.de
EVENTFOTO: De Toys während der "OZ(O/E)N"-Uraufführung,
geknipst von (C) Rainer Vogel (für die näxte Party ca. 1.8.04)
Wegen Umbaumaßnahmen an den Büros bleibt die Pressestelle in diesem Zeitraum geschlossen und sämtliche Mitarbeiter haben frei. Sie erreichen bis zur Wiedereröffnung nur Herrn De Toys persönlich bei den oben angegebenen Projekten. Selbstverständlich bleibt unser virtuelles Textarchiv in der Zwischenzeit weiterhin zugänglich. Herzlichen Dank für das Verständnis, hochachtungsvoll, Samuel Lépo (Pressechef)
Im Rahmen von Dr.Seltsams Club für Literatur, Chanson, Kabarett und Jazz performt Tom de Toys heute besonders bissige Sprachhappen: Elektrolyrik "ÜBERSCHICK(SAL)" & Antiprosa "ORGIE VON OBEN" ohne Gnade... weitere Künstler des Abends: u.a. HEL ToussainT (laut Gerüchten singt er, begleitet von Gitarre), Alain Jadot, Marco Tschirpke, Isabel Neuenfeldt & Andreas Hirtler sowie Markus Liske.
NEUER ORT: Kulturbalustrade Knorre, Revalerstr.33 (Gewerbegebiet)
ZEIT: 20:30 Uhr; EINTRITT: 8,-/5,-E (UND: Sozis umsonst!!!)
CLUBINFOS: www.clubexistentialiste.com
LANGE IRAK-BENEFIZNACHT (ursprünglicher Arbeitstitel: "THE NEW WAR SHOW - Neue Künstler für den Frieden") von zahlreichen Vortragskünstlern aller Sparten (von Chanson über Performance bis Kabarett) und Bands beim ERICH-MÜHSAM-FESTIVAL im stillgelegten Stadtbad Oderbergerstraße 57-59 mit u.a. Kurzfilmen von "interfilm", Dr.Seltsams "club existentialiste" (z.B. Markus M.Liske, Manja & The Blues Boys und "Der singende Tresen"), "Stereo de Luxe", Klaus Waterstrad (83 Jahre alt und topfit!!!), Mariam Kurth (Lesung), Joe Carrera (DJ) und 20 bildenden Künstlern in den ehemaligen Umkleidekabinen. Tom de Toys wird außer der Uraufführung von "B!LDSCH!RMSCHONAH" (Musik: Jo Marek) nicht nur sein Gedicht "DRE!FACHHELiX" sowohl live als Musik-Performance (vgl. Holzhund-Sprechgesang Nr.9 "ÜBERGAR(ANTIE)" online hörbar) sowie als INSTALLYRIK-Raum* (mit Objektlyrik-Mobilé, vgl. 12.6.) in Kabine Nr.14 (mit Badewanne) präsentieren sondern wurde dazu verpflichtet, die Literaturbühne als Lord Lässig zu moderieren. Alle verzichten auf Honorare, die Eintrittsgelder + Erlöse (Verkauf von Kunstwerken) werden an "Ärzte ohne Grenzen" (MSF: "Medecins Sans Frontieres") gespendet.
KUNSTAUSSTELLUNG: bereits ab 12 Uhr mittags geöffnet!!!
LIVE-AUFTRITTE: ab 18 Uhr, EINTRITT: 9 Euro (für Sozis ermäßigt: 4,-)
*COPY-ART-BEISPIEL: Der Nachäffer (DNÄ: MMPM 1999)
Moderation: Jacinta + Marianne / Diesmal KEIN SLAM - trotzdem Live-Studiogäste: Tom de Toys (Poemie-Moderator vom G&GN-Verlag) trägt als letzter (ca.17:45) 2 Gedichte vor ("LETZTES FRÜH-STÜCK 1999" & "ÜBERHALS") und weitere Berliner Autoren lesen aus ihren Werken: Gabriele Bärtels, Bianca Döhring und Einat Davidi. Außerdem live dabei: einige FU-Studenten, die die Berliner Literaturlandschaft "vergleichen"... / Heute zum dritten und letzten Mal im temporären "www.JUNIRADIO.net"!!!
STUDIO: Bootlab, Ziegelstr.20
ZEIT: 17-18 Uhr (Live-Ausstrahlung über UKW & WWW)
"POEMIE - Der Wille zur Dichtung: eine Neue Epidemie"
Zu hören mittwochs morgens 5:05-5:55 im JUNIRADIO (8.-30.6.) auf der Berliner Frequenz 104,1 FM
Live-Moderation: Tom de Toys / Live-Studiogäste heute: HEL ToussainT ("Brücke an der Spree") + Bert Papenfuß ("Salon Brückenkopf")
PRESSETEXT: siehe Termin 8.6.
GÄSTELINKS: Tanzwirtschaft Burger (Betreiber: Bert) & Ex-Literatursalon Tacheles (Lesung: HEL)
PROJEKTINFOS: www.juniradio.net
Diesmal in der Lesereihe "wörtlich genommen": VON DER UNHEIMLICHEN VERWANDLUNG DER WÖRTER IN GEFÄHRLICHEN SPRECHWAHN - Bridge Markland & Tom de Toys lesen, performen und bewegen sich im Doppelpack... von Bridge gibts sogar unveröffentlichte Lyrik aus den 80er-Jahren zu hören!!!
ORT: UFAfabrik, Viktoriastr.10-18 (U6: Ullsteinstraße)
ZEIT: Einlaß 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr
KARTENRESERVIERUNG: Tel.030-755030
WEITERE LINKS ZU HEL IM NETZ:
1) lyrikmail #734 (12.3.04): "Du gingst..."
2) 1.Türsprechanlagen-Lesung (Steckbrief für "INUNDAUSWÄNDIG" Teil I, 20.6.04)
3) Gastautor bei H.Reliwette (Foto: Poesiefestival-Bühne 2003 im Beuys-Labyrinth)
4) Hausautor bei "fulgura frango" (zahlreiche Sonette als "Meiendorfer Druck", Hrsg. Robert Wohlleben)
Aktualisierungen der Linkliste finden sich c/o www.KÜNSTLERNETZ-NEUKÖLLN.de (Rubrik: "HYPERHEL")
Und PRESSEFOTOS hier: HEL-ToussainT@web.de (Album: "HELive")
Die erste Ausgabe der "VOSS - Berliner Zeitschrift" (Auflage 10.000) erscheint heute an allen gut sortierten Berliner Kiosken sowie in Flughäfen und Bahnhofsbuchhandlungen... mit 100 Hochglanzseiten aus aber nicht nur für Berlin! Gregor Koall wagt darin eine Gegenüberstellung des berühmten expressionistischen Sonetts "Berlin I" von Georg Heym (1887-1912) mit dem Gedicht "LETZTES FRÜH-STÜCK 1999" von Tom de Toys (1968-2069). Der Magazintitel ist eine Reverenz an die renommierte "Vossische Zeitung", die über 300 Jahre lang (bis 1934) erschien und Lessing, Fontane und Tucholsky publizierte.
ISSN 1611-8022, Format 18x24 cm, 5 Euro Einführungspreis
ZEITUNGSARTIKEL: www.die-VOSS.de (Lob & Verriß)
LESE-TIP: G&GN-REZENSION von Lord Lässig bei www.Reliwette.de
Jörg Sundermeier (Verbrecher-Verlag) urteilt in der JUNGLE-WORLD: "Die vorliegende Ausgabe ist ziemlich belanglos. (...) Es gibt des Weiteren ein Gedicht von Georg Heym und eines von Tom de Toys, der die Berliner Slampoetry-Szene mit seiner 'Poemie' erfreut." (28.6.-2.7.03)
"POEMIE - Der Wille zur Dichtung: eine Neue Epidemie"
Zu hören mittwochs morgens 5:05-5:55 im JUNIRADIO (8.-30.6.) auf der Berliner Frequenz 104,1 FM
Live-Moderation: Tom de Toys / Live-Studiogast heute: Bridge Markland ("Transgender Performances")
PRESSETEXT: siehe Termin 8.6.
GASTLINK: www.Bridge-Markland.de
PROJEKTINFOS: www.juniradio.net
Die alternative Berliner Buchmesse! Dieses Jahr erstmals mit einem kleinen Stand vertreten: der G&GN-Verlag, von Tom de Toys & HEL ToussainT persönlich betreut, die natürlich brandneue Publikate präsentieren, aber auch altbewährte wie den "Popschamanismus" und "Beat me up! Släm it up!"...
ORT: "Mehringhof", Gneisenaustr.2a, U-Bahn Mehringdamm
INFOS: www.LinkeBuchtage.de
Schwerpunktthema der diesjährigen Ausstellung von 10 ausgewählten Künstlern lautet: "Für Frieden und Gerechtigkeit - Künstler engagieren sich". Aber neben Krieg und Terror stehen auch Sparpolitik und Sozialabbau auf dem Programm. Von Tom de Toys wird das aktuelle Copy-Art-OBJEKTLYRIK-Mobilé-Multiple des *Gedichtes "DRE!FACHHELiX" gezeigt (vgl. auch Installyrik für 12.7.-Irak-Benefiz).
VERNISSAGE: 12.6. ab 18 Uhr
GALERIE: "Kunstraum" Frankfurter Allee 1-3
ÖFFNUNGSZEIT: täglich 14-19 Uhr
VERANSTALTER: Kulturring e.V.
OBJEKTLYRIK-MANIFEST: Atelier im Tacheles (1998-2000)
COPY-ART-BEISPIEL: Der Nachäffer (DNÄ: "MMPM 1999")
*Gedicht-Teile 1+2 als vertonter Sprechgesang hörbar unter dem Titel "ÜBERGAR(ANTIE)": www.mp3.de/holzhund (letzter 9.Track)
"POEMIE - Der Wille zur Dichtung: eine Neue Epidemie"
Zu hören mittwochs morgens 5:05-5:55 im JUNIRADIO (8.-30.6.) auf der Berliner Frequenz 104,1 FM
Live-Moderation: Tom de Toys / Live-Studiogast heute: Esther Kaiser ("Jazz Poems")
PRESSETEXT: siehe Termin 8.6.
GASTLINK: www.EstherKaiser.de
PROJEKTINFOS: www.juniradio.net
Freies Radio auf der Berliner UKW-Frequenz 104,1 Mhz mit Live-Übertragung im Internet. Herr De Toys moderiert mittwochs morgens (5.05-5:55) drei POEMIE-Sendungen mit stadtbekannten Live-Studiogästen. Im Laufe der Sendung hören Sie diverse avantgardistisch-lyrische SPRECHSTÜCKE (teilweise mit Elekrobeats untermalt: siehe www.mp3.de/holzhund) unter dem Motto: "POEMIE - Der Wille zur Dichtung: eine Neue Epidemie". Dazwischen metapoetologische Erläuterungen und Interviews. Tendenzielle Grundfragen: (WIE+WANN) IST LYRIK WIRKLICH EINE VISIONÄRE VORREITERIN IN EINE GERECHTERE (BESSERE/BEFREITE) WELT? (wie es die Zeitschrift "Die Brücke" behauptet) - und: WIE KANN LYRIK HEUTZUTAGE EXISTENZIELL-POLITISCH WIRKEN OHNE SICH TRIVIAL PARTEILICH & POLITISCH ZU PROSTITUIEREN? Spontane interaktive telefonische Beteiligung möglich! Wecker stellen!!!
GESAMTPROGRAMM & LIVESTREAMING: www.juniradio.net
STUDIO: BOOTLAB (Ziegelstr.20, B-Mitte)
PARTNER: u.a. RADIOKAMPAGNE
SCHIRMHERR: Volksbühne (als rechtliche Sendeanstalt)
Berlin: Zum Auftakt der 6.Langen X-Berger Buchnacht auf der gesamten Oranienstraße präsentiert das Veranstaltungskombinat "text flex" (Max P. & Erik S.) erstmals einen Leseabend mit "fünf hypnotischen Solitären mit Schnittmengen" (Zitat M.P.) - in der Vortrags-Reihenfolge: Tom de Toys (18:45, Uraufführung der Kurzprosa "B(E)RÜH(RUNG)E(N)", brandneu!), Frank-Kirk Ehm-Marks (19:15), Norbert Zähringer (20:00), Scardanelli (21:00) und Johannes Jansen (21:45).
ORT: Eckkneipe* "Zum Goldenen Hahn", Oranienstr.14a (am Heinrichplatz)
ZEIT: 18:45 Start (früh kommen, es wird proppevoll)
*nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Restaurant in der Nachbarstraße!!! Die Veranstaltungsreihe endete 2009 mit einer "Best of textflex" Lesung ausgewählter Autoren, die im Laufe der 6 Jahre involviert waren, darunter kein geringerer als Thomas Kapielski, der dem literarischen Undergroundmilieu (und seiner Stammkneipe) (trotz einiger Berühmtheit dank größerer Verlage) treu geblieben ist, was durchaus als Symptom echter -subversiver- Popliteratur (im Gegensatz zur adlonistischen Popperliteratur) zu werten ist.
Trigger Happy Productions hat auch ohne Festivalpreise einen Vertrieb gefunden: dank Ottfilm läuft der skandalöse Gedichtekitsch heute in den deutschen Kinos an. Mit 40 Textfehlern in der Filmzeitung und 55 anachronistischen Anspielungen auf das psychistische Phantom "Gott" würden wir die 19 Weltflucht-Szenen eher auf den Kirchentag verbannen! Als OFFensivste Kritik erschien bereits am 25.4. als G&GN-Newsletter der *Essay "POEM - PATHOS & PLAGIATUR (VON DER RELIGION ZUR REGIE UND ZURÜCK)" (geschrieben am 8.4.03) von einem, der die Prostitution der Poesie hautnah miterleben durfte: Tom de Toys, dessen neuronietzscheanisches Ketzergedicht "ÜBERSTRÖMUNG" zuerst (mit Smudo als Heerführer im nackten Geschlechterkampf) verfilmt und dann gegen Schillers frömmelnde Ode "An die Freude" ersetzt wurde. Die gesamte Szene wurde schließlich in den Nachspann verbannt, was zahlreiche Laiendarsteller nicht daran hinderte, sich trotzdem bei der Fast-Berlinale-Uraufführung selbst zu beklatschen. O-Ton an der Garderobe (Volksbühne, 9.2.03): "Naja, ich hab mich wenigstens 2 Sekunden gesehen, aber man erkennt mich gar nicht richtig." Kleiner Karriere-Trick für den nächsten honorarfreien Dreh: NICHT ZU WILD SCHMINKEN! und: NOCH MEHR BRUST ZEIGEN!
*Filmkritik (vom 8.4.03) incl. Foto (Porträt von De Toys beim Nacktdreh in der Potsdamer Sandgrube) online bei "KULTURAextra"
TAGESSPIEGEL-Artikel vom 31.7.01 (Andreas Conrad):
www.SOCIAL-BEAT.com & incl. FOTO (Meret Becker) + FAKSIMILE
Die damals GEHEIME FILMVERSION des Poems von De Toys ("Überströmung II, Klassische Version mit Happy-End") sowie deren quantenlyrische Transformation ("ÜSTR") erscheinen im Herbst`03 in der Zeitschrift "DICHTUNGSRING" (Nr.32, Thema TreibHaus)!!!
Im Rahmen der thematischen Gruppenausstellung "Sicherheit": Ein ganz normaler netter Lesungsnachmittag (schön anständig) mit mehreren Autoren, u.a. Tom de Toys mit bisher UNGELESENEM & UNVERÖFFENTLICHTEM szene-kritischen Lyrikmaterial aus seiner Zeit als Literatursalon-Betreiber (1998-2000) im Kunsthaus Tacheles bis zur Totsanierung...
ZEIT: 16-22 Uhr (Details siehe 29.4.)
WEITERE DICHTER:
HEL ToussainT (Uraufführung "NA55P03M"), Regina Röwer-Njie, Amy J.Klement, Michael Luhnen
Live-Aufführung des HOLZHUND-Tracks Nr.5 "ÜBERSCHICK(SAL)" (7-min-Mitschnitt hörbar bei *spokenwordBerlin, Urtext lesbar bei SocialBeat.org) beim monatlichen Poetry Slam im Prater-Club "Bastard", der diesmal von Rik Maverik moderiert wird. Featured Poet ist heute Bridge Markland, mit der Tom demnächst ganz artig Gedichte im Doppelpack liest (siehe 23.6. UFAfabrik).
*ACHTUNG: der Billigreim (Damen+Samen, obercooles Original vom Germanisten Dr.Stephan Porombka) beim improvisierten Ende in der Bastard-Live-Version ist eine satirische Anspielung auf den Sexslam-Report...
ORT & ZEIT: wie immer (Eintritt: 5,-E)
Im Rahmen des diesjährigen Hausfestes "SCHÖNE HEILE WELT" im Kunsthaus ACUD wagen Tom de Toys & HEL ToussainT den Beweis, daß "echter" (nämlich kritischer) Pop bestens jenseits von Jung- und Yuppieautoren blüht und gedeiht! Ihr erster dortiger gemeinsamer "subversiver" Aufritt war bereits 1994 beim legendären 2.SocialBeat-Festival, HEL fungierte damals als MC des finalen OpenMike...
ORT: Galerie (2.Etage) im Kunsthaus Acud, Veteranenstr.21
ZEIT: 21:35 - 22:25 Uhr (die Veranstaltung beginnt pünktlich)
WEITERE PROGRAMMINFOS: www.ACUD.de (Rubrik: "Archiv", Mai`03)
Zur Vernissage der thematischen Gruppenausstellung "Sicherheit 03": u.a. TechnoLyrikTanz-Solo-Performance von Tom de Toys (22:30 Uhr) als freie Live-Uraufführung des Poems "Kontakt"... integrale Improvisationslyrik (Tanz) & banale Beats (Techno) - ZUCKUNG ist: Z.en U.nter C.haotischen K.onditionen U.nterirdischer N.euronaler G.lobalisation (zen under chaotic conditions of underground neuronal globalization)
ORT: Galerie "Pozzo Pozozza" Katzbachstr.19 (Kellergewölbe)
ZEIT: 19 Uhr Eröffnungsrede (Bernard Föll)
PERFORMANCES ab 20:30 Uhr: Santrra & Gelek, Heike-Maria Unvorstellbar, Zuckung
FILM 23:30 Uhr: Video-Collage von Patrick Munk
PARTY ab 24 Uhr: DJ krozane 131
WEITERE BETEILIGTE U.A.:
Franz J. Hugo, Theodore di Ricco, Christian Schmidt-Chemnitzer, Visuman, Gruppe 10.000, Nicolas Primat, christA frontzeck... (insg. über 30 Künstler)
ÖFFNUNGSZEITEN: 29.4.-29.5. Donnerstags-Sonntags 17-22 Uhr
GESAMTPRESSE im G&GN-Newsletter: zahlreiche Events im Verlaufe des Monats als Begleitprogramm...
Auf dem 2.Beatslam (MCs: Mind J & Anti.g.one) präsentiert Tom de Toys als letzter vor der Pause die Uraufführung seiner neuen, noch unveröffentlichten Soundkomposition "MÄR(Z) - ICH LEBE NOCH" (vom 3.3.03) für das 12.E.S.-Liebesgedicht "(D)UR(CH)DÄNKER" (vom 27.1.97), entnommen aus der aktuellen Publikation "BEAT ME UP! SLÄM IT UP!" (36 Tourtexte, G&GN-Verlag, Edition Poemie) - auch diesmal gilt: es dürfen nur jene Poeten an den Start, die ihre Texte MIT Sound vortragen, und es gibt KEINE Jury. Anschließend: Late Night Open Mike...
ORT: Club "ZentralBerlin" Diercksenstr.131
ZEIT: 21 h Einlaß, 22 h Beginn
VERANSTALTER: "SPOKENWORD BERLIN"
Unter diesem Motto wird auf der Open-Air-Party zur Begrüßung des Früh...sommers und zwecks antireligiöser Heiligsprechung des Lebens nachts am OSTERFEUER das neue Improvisations-Duo "LAU RINNT OM" (experimentelle Geige: Laurin & extatische Lyrik: Tom de Toys) auftreten. Weitere lebende Live-Poeten: Geroge Nickels, Uwe Neeb und Oliver Hamann.
ORT: Brachland neben der Kronprinzenbrücke (Spree-Ufer) am Ende der Reinhardstraße (gegenüber vom Friedrichstadtpalast rein und gaaaanz durch)
ZEIT: ab 21 Uhr (Eintritt frei)
ORGANISATION: QUERILLA
Stadtteil-Demo "Künstler im Widerstand" 18:30 Uhr Nettelbeckplatz mit Kundgebung 21 Uhr. Anschließend (ca. 23 Uhr): Kulturprogramm im "Holz & Farbe" (Prinzenallee 58) mit u.a. Amy J.Klement ("Spinning") und Tom de Toys (brandneue Kurzprosa, Titel: "ORGIE VON OBEN") in einer absolut spontanen legendären Weltpremiere: erstmals begleitet von der experimentellen Geigerin Laurin!!! WEITERE HONORARFREIE BEITRÄGE WILLKOMMEN: MichaelKluckas@gmx.de
VERANSTALTER: QUERILLA & HOLZ+FARBE
Als 500.Jubiläumsgedicht seiner "Täglichen Dosis Poesie" verschickt der Literaturfreak Gregor Koall heute frühmorgens (um 5:05 Uhr) ein brandneues Doppelgedicht von Tom de Toys als DIGITALE ERSTVERÖFFENTLICHUNG an seine 8852 Abonnenten (Stand: 6.4.03) - Titel: "PUNKTPUNKTPUNKT (KEIN KOMMA STRICH)", Einzeltitel: "ÜBERGÜTE" (17.3.) & "ÜBERMÜHE" (19.3.)
KOSTENLOSES ABO UNTER: post@lyrikmail.de (ODER ONLINE ÜBER DIE DOMAIN)
RECHTZEITIG BEANTRAGEN DAMIT DIE BEARBEITUNG NOCH KLAPPT!!!
"Flächenbrand"-Clubmagazin-Release-Party! Wolli hat eine Zeitschrift gegründet und "firert" die erste Ausgabe (Thema: Frieden) mit seinem Redaktionsteam. Als Ressortleiter der ClubLyrikLounge (Rubrik: "brandstaben") performt Tom de Toys seinen Friedensbeitrag "DRE!FACHHELiX" untermalt von HOLZHUND-Drum'n'Jazz sowie unterstützt von keinem geringeren als HEL ToussainT mit alten und brandneuen Antikriegsgedichten. Das subversiv-geblümte DinA4-Kopierheft versammelt insgesamt 14 bundesweit bekannte Underground-Autoren mit aktuellen und legendären Stellungnahmen.
LOCATION: 20 Uhr, Fire Bar*, Krausnickstr.5 (gegenüber vom Monbijoupark)
*HINTERGRUND: FB-Rubrik "history"
Tom de Toys improvisiert heute (mit Sprachfetzen und Elektrosounds von Hundacker) als Gast bei der "SUGAR PARAMEDICS" Show von Gaby Bila-Günther und Vagina Jones, die zur Multimedia-Performance "and Misbehaving in Sweets & Chocolate" einladen. Als weiterer Gast wird der Poet Simon Safranek erwartet.
Ort: BGC-Bar (Black Girls Coalition) Samariterstr.32
Zeit: 21 Uhr / Eintritt: 4,-E
Schlager-Erstausstrahlung auf UKW 107,1 MHz zwischen 16 und 17 Uhr in Dr. Dieter Porth`s "Das Sprachlabor". Tom de Toys singt die frische marekmassiv-Produktion, brandneu erschienen im hauseigenen Poemie-Label als Mini-CD-Single (B-Seite: Ballade "VIELLEICHT"): "Viel Leicht Wie Liebe" (5,-E). Die Songtexte finden sich auch in der Anthologie "BEAT ME UP! SLÄM IT UP!" (10,-E). CD und Buch sind über Direktvertrieb erhältlich und demnächst in ausgewählten Berliner Buchhandlungen.
UKW 107,1 Mhz RADIO-SENDEPROTOKOLL:
www.HITGEDICHTE.de
Für die öffentliche Welturaufführung am Sonntag, 9.2.03 um 16 Uhr "in Kooperation mit" der 53.Berlinale (nicht im Wettbewerb) können Karten reserviert werden. Von den ursprünglich 24 hat Ralf Schmerberg (Trigger Happy Productions) nun bloß 19 Gedichte-Szenen aneinander gestückelt, wobei sich "ÜBERSTRÖMUNG" von Tom de Toys angeblich als "zu komplex" (O-Ton Schmerberg) erwies, um mithilfe der Nackten im Geschlechterkampf (Hauptdarsteller: Smudo) dargestellt zu werden. Wer also die ZDF-aspekte-Sendung im Herbst 2001 sah (28.9.01), wird nun im Kino eine andere Lösung vorfinden, die uns leider nicht ins 23.Jahrhundert beamt sondern zurück in den religiösen Kitsch: Auszüge aus Schillers Ode "An Die Freude" (Vorsicht: totaler Falschabdruck in der Zeitung zum Film!!!) in Beethovens pompöser Vertonung - und in den Nachspann verbannt...
ORT: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
KINOSTART: 8.Mai 2003 (Verleih: www.ottfilm.de)
Die etwas gemäßigte, damals geheim gehaltene Filmversion "ÜBERSTRÖMUNG II (KLASSISCHE VERSION MIT HAPPY-END)" erscheint im Herbst 2003 in der Bonner Literaturzeitschrift "Dichtungsring" (Nr.32, Thema "TreibHaus", Hrsg. U.Bergmann)
Bastard / SPOKENWORDBERLIN.NET lädt ein zum "neuen" Clublyrik-Format des monatlichen Poetry Slam: OHNE Jury aber MIT Beats und NUR mit Beats. Wer keine eigenen mitbringt wird vom DJ-Team (rund um Anna & Mind-J) reichlich versorgt... Tom de Toys präsentiert im zweiten Durchlauf seinen Holzhund-Song "ÜBERGAR(ANTIE)" (Drum'n'Jazz) mit einer neuen dritten Strophe* und zum Warmwerden in der ersten Runde die brandneue Ballade "WINTER". Desweiteren ist die gesamte Slam-Mafia dabei, und Newcomer sind wie immer willkommen!!! Beat yourself up!!!
ORT: Club "Bastard" im vorderen rechten Seitentrakt vom Biergarten Prater
Kastanienallee, Ecke Eberswalder Straße
EINLASS: 22 Uhr, 5/4,-E.intritt (aktive Slamer traditionell Eintritt frei)
*ENTHALTEN IN DER TOPAKTUELLEN NEUERSCHEINUNG:
"Beat me up! Släm it up!" (36 Tourtexte, G&GN-Edition Poemie: 10,-E)
SIEHE BÜCHERTISCH !!!
Volume 4 der MASHA MARENKO SHOW hat zum Thema "Performance". Die drei Talkgäste sind diesmal: Klaus Rudolf (Agentur Antaris), Annemarie Schalk-Scheide und Tom de Toys, der nach dem Interview ein kleines LOCHISMUß-Ritual vorführen wird, musikalisch untermalt mit seinem brandneuen Schlager "LEICHT WIE LIEBE" (3:13 min) und der Ballade "VIELLEICHT" (2:02 min), den beiden Stücken (quasi A- und B-Seite) seiner topaktuellen Single "Viel Leicht Wie Liebe" (Musik: Jo Marek, Preis: 5,-E) in der frisch gegründeten Label-Edition "POEM!E single" als bunte Mini-CD-Reihe - die spontane Welturaufführung!!! Und zwischendurch gibts Pianoklänge von Bernd Brecht sowie Rap-Persiflagen von Wolle...
ORT: Kulturzentrum "Checkpoint am Spittelmarkt" Leipziger Str.55
BEGINN: 21 Uhr
POEMIE-TOUR // Mystische Gedichte / Im Hinterzimmer-Salonkino des englischen Antiquariats wird es nun existenziell "transreligiös": Neben der Uraufführung des obszönen Marienzyklus* (anläßlich des Heine-Geburtstages) sowie der Orwell-Hommage "EVENT(UAL)ISIERUNG" die englische Version des Poetryclips 'Kapitalent' ('Capitalent') und andere Überraschungen!!!
20:00h "East of Eden" Schreinerstr.10 (F`hain), Eintritt: 5,-E
*entnommen aus: "JEDER MENSCH IST HEILIG" (G&GN-Verlag 1996)
POEMIE-TOUR // Echte Liebeslyrik / Der heimliche Höhepunkt der Wintertournee, die noch längst nicht zuende ist!!! Neben Uraufführung des 10-teiligen "JA(HRHUNDERT/-HRTAUSEND)"-Zyklus* (als zeitgemäße Alternative zu Rilkes Duineser Elegien) und Live-Klavier-Selbstbegleitung* (als Direktübertragung vom Café zur Kellerbühne) anläßlich des 8.Jahresjubiläums seiner Entdeckung der "Erweiterten Sachlichkeit" (Theorie Echter Liebeslyrik) der brandneue Videoclip "LIEBEN MACHEN" mit den 8 besten E.S.-Beispielen sowie deren ekstatische Live-Version - ein multimedialer Abend für Lyrik-"Liebhaber" im wörtlichen Sinne... MIT SPECIAL GUEST: Marcus Klische an der Trompete (Ex-Mitglied bei "Das Rilke Radikal" & "Heavy Gummi")!!!
ORT: "Haus der Sinne" Ystaderstraße 10 (eine Sackgasse) ganz hinten links (Prenzlberg)
ZEIT: 20:30 Uhr, Eintritt: 5,-E
*gemäß seiner Musikreform "Das Desinteressierte Klavier"
*Der "JA"-Zyklus ist ab sofort als G&GN-sondAdruck (für nur 5,-E) in ausgewählten Berliner Buchläden erhältlich, u.a. Hugendubel-Filiale an der Gedächtniskirche!!!
Die beiden Ex-Kölner Peter Sarach ("RAUSCH"-Sänger+Gitarrist) und Saufkumpane Uwe Eiler lesen eigene und fremde Texte aus 4000 Jahren Sex, Drogen und Poesie! Als Überraschungsgast: Tom de Toys mit der LIVE-URAUFFÜHRUNG des 96er-Anti-Köln-Poems* "KARNEVAL IN DOITSCHLAND". Beleidigungen & Beschimpfungen der ehemaligen Rheinländer (auch untereinander) sind geplant und erwünscht! Event-Video-Dokumentation durch: "Performance Impulse Sühd"
BEGINN 21 Uhr: Bar "11", Wienerstr.21, schräg gegenüber der Morena-Bar (Nähe Görlitzer U-Bahnhof) / EINTRITT FREI!!!
Im Rahmen des Kulturprojekts "HOTEL Berlinische Galerie" (30.11.-15.12. Ausstellung+Lesungen) veranstaltet "Der erste Stock" eine sonntägliche Buchmesse mit über 20 Berliner Literatureinrichtungen, darunter auch das Antiquariat Stimmenrausch, die Verlage "Verbrecher" und "amBEATion" sowie unser hauseigener G&GN-Verlag mit zahlreichen Neuerscheinungen (siehe 22.11.+12.12.). Am Stand begrüßt Sie Herr De Toys höchstpersönlich!!!
10-22 Uhr / Ehemalige "Glaslager" (Fabrikhalle) Alte Jakobstr.124-128 (Nähe U1+6 Hallesches Tor oder Kochstr.) mitten im Wohnviertel hinterm neuen Jüdischen Museum
LIVE: 21 Uhr Poetry Slam, Thema: "Glühende Welten"
INTRO: Uraufführung "Sexslam-Report" (T.de.T.-Kolumne vom 16.12.)
HINTERGRUNDINFOS: BERLINISCHE GALERIE
POEMIE-TOUR // Zynische Kurzprosa / Pop-Satirischer Pathos in Kurzprosa verpackt, u.a. der vor exakt 1 Jahr niedergeschriebene "Versuch über den Wältuntergang". Erste öffentliche Lesung vieler 'transdialektischer' Texte*, die man vom Antiprosaisten (=Geschichtenhasser) nicht erwartet hätte: ein skurriles Gemisch aus biographischen und poetologischen Dreistigkeiten, für dessen Stil noch das Genre erfunden werden muß. Uraufführung des brandneuen dritten "Durchraise"-Teils: "UMNACHTUNG"!!!
20:30h "Versuchsstation" Zelterstr.8 (Prenzlberg), Eintritt ca. 5/3,-E
*PUBLIKATION ALLER 18 KURZPROSEN IN:
"Poemie" Anthologie-Band XI+XII: Manifeste+Prosa 1992-2002
limitierte Doppelausgabe (halber Preis!!!) exklusiv für 10,-E (nur gegen Vorkasse) DIREKTBESTELLUNG über: poemie@GGN.de (oder frisch gedruckt ab 8.12. siehe Buchmesse)
Das lange herbeigesehnte 2-tägige BENEFIZ-Festival der www.RADIOKAMPAGNE.de in Theater, Galerie, Café und Keller des Kunsthauses "Acud"!!! Mit 4 Bands und diversen LIVE-Performern, u.a. verwandelt Tom de Toys (Samstag,Theater,17h) mit seinem "neurokinskischen" Sprechgesang einen brandneuen Hundacker-Drum'n'Jazz-Track in den Song "ÜBERPOP" (mit Video-Bühnenbild), der erst ab 2003 auf www.mp3.de/holzhund hörbar sein wird... WEITERE KÜNSTLER: u.a. Julia Dimitroff, Jeremy Clarke, Amy J. Klement, Theo di Ricco, Culture Crash, Idiot Child, Steve Transcoder, Fake Mistress, eBaby, Kate & Blake, Dr.Nexus, TOB
ZEIT: jeweils ab 14 Uhr bis tief in die Nacht!
PROGRAMM-INFOS: www.acud.de
SONNTAG 17.11. SENDUNG auf FFB (95,1 Mhz) 15 Uhr
POEMIE-TOUR // Sex, Slam und Satire / Der delirierende Dichter im frisch sanierten Kinosaal (Einweihung!) mit "transtrivialer" Sexlyrik, die beides, Kopf und Körper, beflügelt - dazu der legendäre Lochritual-Nackt-Videoclip in Originallänge und andere Attacken auf den Ernst der Literatur!!!
22:00h "Ex'n'Pop" Potsdamer Str.157 (Schöneberg), Eintritt 5,-E
NEUE LAGE: U2-Bahnhof Bülowstraße, Potsdamer hoch, kurz vor der Goebenstraße linke Seite...
Im Rahmen des 18."INTERFILM berlin"-Festivals zeigt "SPOKENWORD berlin" aktuelle Poetry Clips der Berliner Dichter-Szene. Als Live-Opener performt Tom de Toys die englische Version seines Gedichtes "Kapitalent" zur Einleitung der filmischen Version "CAPITALENT" (D 2002, 4:50 min, mit englischem Untertitel, Regie: Kotschi). Es folgen danach weitere Clips von u.a. Tobi Tiger, Jan Off und anderen Veteranen. Im Anschluß findet der traditionelle Monatsslam statt und ab Mitternacht die Interfilm-Clubparty.
ORT: "ZentralBerlin" Dircksenstr.131 (Ecke Rochstr. unter dem S-Bahnbogen)
ZEIT: Clips 21 h & Slam 22 h / EINTRITT: 4 Euro
POEMIE-TOUR // Echte Quantenlyrik & Experimentelle Chansons / Seine Erfindung der Quantenlyrik ist jung, ihre Aufführbarkeit schwierig und erst 1 Mal erprobt: dank Goethe-Institut an der Universität von Sao Paulo. Wer diese Weltpremiere verpaßt hat, braucht heute zum poemischen Abheben bei der DEUTSCHEN URAUFFÜHRUNG im Z-Kinosaal kein Flugticket!!! Zwischen den zahlreichen Erstpräsentationen gibt es zur Entspannung Experimentelle Chansons (u.a. den noch unveröffentlichten 4.H&H-Song 'ÜBERPOP') - dazu seine Videoclips als Bühnenbild (u.a. "Kasperle" & "Ohne Schwarz") und "Desinteressiertes" Klavier!!!
21:00h "Z-Bar" Bergstr.2 (Ecke Torstraße, Mitte), Eintritt 5/3,-E (Sozis umsonst)
Gegen Etikettenschwindel & Eventsucht hilft nur eins: Ekstatische Aufklärung! *SLAMAUSSTEIGER Tom de Toys nutzt den deutschen Hauptstadtwinter, um die erkälteten Seelen mit einem multimedialen Querschnitt durch sein breitgefächertes "neuropoelitisches" Gesamtwerk zu erleuchten: Malerei, Musik, Chanson, Performance, Installation, Objektlyrik, Liebeslyrik, Quantenlyrik, Slampoesie, Kurzprosa, Kurzfilm und und und... jeder Aspekt seines Schaffens soll explizit zur Geltung kommen. Die Tour-Soundtracks stammen von "HOLZHUND" und "marekmassiv".
EINZELTERMINE SIEHE WEITER OBEN!
EINTRITTSPREISE: Abendkasse je nach Ort max. ca. 3/5,-E
ÜBERTRAGBARE TOURKARTE: 10,-E (gültig für alle 5 Shows)
ANTIPROSAISCHER TOURBERICHT: "SAMSTAGEN"
*ABSCHIEDSSLAM: vgl. SWR2-Termin 29.6.02: "Der Kasperle Lebt Wieder!"
Das jährliche Meeting der internationalen Freien Performance-Szene findet diesmal zum Thema "(T)ERROR" in der ehemaligen Garbáty-Zigarettenfabrik (U/S-Bahn "Pankow") statt. Neugieriges Publikum wie immer erwünscht! Entgegen des Trends zum "creative performing workshop" werden hier die Vertreter diverser Schulen zeigen, daß die wahre Performance nicht pseudo-akademisch lehrbar ist sondern automatisch aus der glühenden Energie der eigenen Anwesenheit passiert!!! Tom de Toys zeigt deshalb ein neues Perhappening aus dem Lochismus-Zyklus: das "LOCHRITUAL" TEIL 3 am Sa,19.10. gegen 22 Uhr. Alles weitere über das Aktivisten-Netzwerk (Gründer: Theodor di Ricco) bei: "SoToDo e.V."
ORT: GARBÁTY-Fabrik Eingang Berlinerstr. (fast Ecke Hadlichstr. über den Parkplatz) Nähe U2-Endstation "Pankow" (3 min zu Fuß) / EINTRITT: 3,-E
Achtung: Teil 1 bei Radio Fritz/ORB fällt aus, weil der Sender meint: "SLAM IST NICHT GENÜGEND HIPHOP-LASTIG". Wolfgang Hogekamp präsentiert auf diesem großen Herbstfestival die gesamte Hauptstadt-Trash-Elite: enthusiastisch, surfend, slamend, sexistisch und progressiv! Schirmherr: Literarisches Colloquium (LCB). Tom de Toys gibt eine akustische Einführung in seinen erweiterten Begriff von Sexualität (Zitat: "SEX BEGINNT BEIM ATMEN") und präsentiert seinen neuen Poetry-Clip "Lieben Machen" (14-min-Zyklus mit den 8 besten E.S.-Beispielen) als Video-Uraufführung!!!
ORT: 28.9. Backfabrik (Prenzlauer Allee, Ecke Saarbrücker Str.)
ZEIT: Slam-Beginn 20 Uhr, ab ca. 24-02 Uhr slamfreie Sexpoetry
Anschließend bis 06 Uhr morgens geile DJ`s!!!
Komplette Namensliste unter: www.spokenwordberlin.net
Unter diesem Thema findet das Kurzfilm-Festival "KAROWNALE 2" mit 33 Filmen statt. Als zehnter Film im ersten Block wird der Poetry Clip "Capitalent" (engl. Version) von Regisseur Kotschi (Darsteller: Tom de Toys) gezeigt.
ZEIT: 14-21:30 Uhr, danach Party im East Side Hotel
ORT: Kino im Kunsthaus "Acud" (Veteranenstr.21)
Berlin / Bundeskanzler Schröder meditiert neuerdings beim Dalai Lama. Nach anfänglichen Konzentrationsschwierigkeiten (O-Ton: "ICH VERFALLE NIE IN TRANCE") machte er gestern die Erfahrung der "Großen Leere". Sicherheitsexperten überprüfen derzeit die Auswirkungen auf die nationale Stabilität.
ACHTUNG SATIRE!!! Diese neue clubtaugliche HOLZHUND-Trance/Techno-Parodie (4:49 min) läßt sich schon seit dem 11.September KOSTENLOS BEI MP3 DOWNLOADEN!!!
Momentan auf Platz 37 der mp3-Charts (sowie Platz 17 in der Rubrik "Electronic"), Stand: 15.9.02
Der zweite HOLZHUND-Song "WENDEZEIT" (4:27 min) ist nun freigeschaltet! Eine sanfte drumnbass-Vertonung des 21.E.C. mit dem Ohrwurm-Refrain "wir sind da / wir sind da / wir sind noch immer / nicht gestorben" !
HÖRBAR auf: www.mp3.de/holzhund ("Realplayer"-tauglich)
Läßt sich KOSTENLOS DOWNLOADEN und bitte nicht vergessen: Bewerten für die Charts!!!
"VENUS" schaffte es auf Platz 8 der mp3-TopTen (Rubrik "Verschiedenes"), Stand: 15.9.02
Als Projekt 46 beteiligt sich die EQ-Filiale (Echte Quantenlyrik) des G&GN-Instituts am diesjährigen Wettbewerb des dtv-Verlages in der Rubrik LYFE & STYLE bei t-online. Die Jury unter der Leitung von Herrn Döschner äußert sich irritiert: "In weit entlegenen Sphären hält sich wohl Tom de Toys auf. Denn seine 'Echte Quantenlyrik' ist entweder eine riesige Gaudi oder ein literarisch-philosophisches Feld, auf dem nur wenige Auserwählte in der Lage sind zu ackern." Und anhand des EQ-Einleitungsessays wird dann noch festgestellt: "Wenn Sie ungefähr verstanden haben, was hier gemeint ist, sollten Sie sich den Beitrag näher ansehen. Sollten Sie nun verwirrt sein, betrachten Sie zumindest das 5.QLS als 100-Sekunden-Animation. Denn hier haben wir ein echtes Stück digitaler Literatur, das sich zwar ebenfalls nicht so einfach erschließt, aber doch neugierig auf mehr macht."
Im Hinterzimmer-Salon des englischen Antiquariats "East of Eden" wird T.de.T. stündlich (16,17,18,19 Uhr) für Spektakelgeschädigte kleine feine A-Gedichte performen (u.a. 4-fache Welturaufführung des Langgedichtes "ÜBERDUALISMUS"), während draußen beim großen Straßenfest schon ab 14 Uhr Bands wie "Die Schweinepriester" auf einer Bühne toben...
ORT: Schreinerstraße 10 (F`hain)
Die Chansonette Simone Grunert (geniale Gratwanderung zwischen Schlagerkitsch und Avantgarde) hat mit ihrem Freund Thorsten Bednarz (bekannte Radio-Stimme) die Moderation übernommen, so daß Annegret getrost abdanken darf. Nur Sebastian gilt nun als Drückeberger, egal ob mit blondem Scheitel oder in Aspik... diesmal machen u.a. mit: Peter Waschinsky, Mario Ecard, Constanze Debus, Christa Seeger, Dieter Wyberneit, Kristin Lenhardt (nur auf Video), Nicole Restle und Tom de Toys mit einer pop-schamanistischen "Desinteresse"-Performance. Zusätzlich findet das RAW-Hoffest statt, so daß sich ein gemütlicher Sonntagsausflug allemale lohnt!!! / Bitterer Nachgeschmack: leider ist der Kellerkies von hoher Performance-Kunst zu harmlosem Entertainment abgesunken - wäre das alte Team doch geblieben... :-(
ABSCHIEDSPARTY: Max Pfeifer`s Antiquariat Stimmenrausch macht einen Standortwechsel!!! Zum letzten Mal in der kleinen Eckfiliale feiert die Szene heute 2x5 Jahre "Büro für Gute Worte" mit Kurzaufritten von u.a.: David Császár, Wolfgang Endler, André Jahn, Maria von Krbek, Mind-J, Mex Schlüpfer, Tine Wagner und Tom de Toys mit einem erneuten Versuch, seinen 94er "Frühlingsschock" 100% uraufzuführen! (29.6. Karlsruhe: 50%, 4.8. Köln: 75%)
ORT: Schenkendorfstr.4 (an der Bergmannstraße)
ZEIT: 20 Uhr
INFOS: Tel.69001559 ab 16 Uhr
Nach einem kleinen Presseskandal hat das Grünschnabelamt den "speaker`s corner"-Stein wieder auf die Wiese gestellt aber unter Tulpen versteckt. Die seit 1998 jährlich legendäre SPRECHECKEN-PARTY verbindet deshalb diesmal unter der Schirmherrschaft der "RHEINISCHEN BRIGADE" (zu der sich auch Altmeister wie Hans Bender bekennen) die hohe Kunst der freien Live-Literatur mit Biologieunterricht für Anfänger. Mitmachen tuen neben dem Begründer stan lafleur höchstpersönlich (Brinkmann-Preisträger 2001) u.a. Achmett Schachbrett, Louisa Schäfer, Ulrich Bogislav, Jonas Jahn, Walter Stehling (Meine Fresse Club), Enno Stahl (Crash-Verleger), Tom A. Hawk (Space Indians Int.), Wolfgang Strunk, Achim Wagner, Marina Linares, Mithu M. Sanyal, Georg Kohlen, Walter Wittkämper und Tom de Toys mit der 75%-Uraufführung von "FRÜHLINGSSCHOCK" (in Köln 1994 niedergeschrieben!).
ORT: Venloerstraße, im Park hinterm Café "Stadtgarten" am Sprechstein
U-Bahn Linie 5 "Hans-Böckler-Platz"
ZEIT: ab 15 Uhr (solange der Vorrat reicht) bei jedem Wetter !!!
Auf dem unter alter Regie* letzten der schon jetzt legendären "Kellerkies"-Reihe im Ambulatorium zeigt De Toys die int. Version (mit engl. Untertitel) seines meditativen 1.ZEBRA-Poetryclips "KAPITALENT" (5 min, Nr.335), nachdem er das gleichnamige Gedicht von Victor Virglich zunächst so fürchterlich wild zweisprachig zerformt, äh performt, daß sogar literarische Laien den revolutionären Impuls moderner Lyrik spüren...
ORT: Ambulatorium im RAW-Tempel (große Halle direkt links am Eingang),
Revaler Str.99, Friedrichshain (S-Bahn Warschauerstr.)
WIE IMMER: 14 bis 17 Uhr / EINTRITT FREI & GRILLWÜRSTCHEN
*die Ex-Mitorganisatorin Annegret Bauer verläßt Berlin
Wie immer 14-17 Uhr, mit Thüringern vom Grill. Diesmal sehr speziell, denn auf dem gesamten RAW-Gelände findet das riesen Kulturspektakel "spectrale 02" statt!!! Von T.de.T. gibts wieder eine multimediale 11-min-Performance, Titel "KÖRPERMENSCHEN OHNE SCHWARZ": nach gleichnamigem Gemälde, das per Video als Bühnenbild dient, sowie dem *DR2-Hit "Letzte Runde", zu dem sich Tom pop-schamanistisch bewegen wird und LIVE mitsingt...
ORT: Revaler Str.99 (Ehemaliges Reichsausbesserungswerk der Bahn)
Preisverleihung im UFA-Kinosaal 3 der Kulturbrauerei: Das G&GN-Institut hat sich 4
Tage lang fast alle 335 heißgelaufenen Filme angeschaut (wegen technischen Pannen ca. 20 verpaßt) und in 10 anti-hierarchischen Sparten Sieger nominiert, die (außer in der Rubrik "Kunst") von der offiziellen Festivalsjury radikal abweichen, aber mit der Meinung der meisten befragten Zuschauer übereinstimmen, also ein bißchen basisdemokratisch! Ausführliche Festivalberichte (mit Pannen, Schoten und Skandalen) plus überraschende Feedbacks sind ab Ende August als Heft "ZEBRAß & ZOMBIß" lieferbar (Preis 14,-E)!
G&GN-Sieger sind in den folgenden Sparten:
KUNST: "15th of February" (GBR 95)
TRASH: "Die Glatze" (GER 82)
PERFORMANCE: "Kehrdicht" (GER 02)
SLAM: "Chrysalis" (USA 02)
POLITIK: "Popcorn Pete" (GBR 01)
LIEBE: "Zwischen den Zeilen" (GER 99)
MUSIK: "Graukultur" (GER 02)
BERLIN: "Kapitalent" (GER 02)
NACHWUCHS: "Brücken - Berührungen" (GER 02)
MYSTIK: keine Nominierung, nur langweilige Haiku-Filme...
WIR GRATULIEREN AUCH ALLEN ANDEREN ZUR TEILNAHME - JEDER FILM HAT ZEIT & ENERGIE (UND SO MANCHES DICHTERLEBEN) GEKOSTET !!!
Auf dem 1.weltweiten Poetryfilm Award ZEBRA zeigt die literaturWERKstatt vom 2.-5.7. im UFA-Kino von 610 eingereichten Filmen 335 richtige "poetry clips" von max. 10 min Länge (der Rest widersprach den Wettbewerbskriterien), darunter auch "LOCHRITUAL II" (Nr.300, Kamera: Tine Witt, 8 min) und "KAPITALENT" (Nr.335, Kamera: Kotschi, 5 min) von/mit Tom de Toys über das gleichnamige Poem von *Victor Virglich. Beide Filme laufen zweimal im Kinosaal 8 in der Rubrik "localheroes1" (Die, 20:30 & Mi, 22:00). Nur 33 Clips kommen in die engere Auswahl zur Prämierung durch die Fachjury (u.a. Slam-Vater Bob Holman), aber alle haben die Chance des sogenannten "Publikumspreises" (in echt: 5-köpfige Laienjury, NICHT basisdemokratisch!)...
ORT: UFA-Kino Kulturbrauerei, Schönhauser Allee 36 (Eingang Sredzki-Straße)
ZEIT: täglich ab 14:30 Uhr
PREISVERLEIHUNG: 5.7. ab 19 Uhr
PRESSESPIEGEL: ZEBRA Poetryfilm Festival
*PUBLIKATION: "Vorläufige Vollendung", Direktbestellung: poemie@GGN.de (12,-E Vorkasse)
Das SWR-Jahresfest "VonVierBisVier" (29.-30.6.) in stan lafleur`s Heimatstadt (kennen ihn die Stadtväter?) - diesmal mit einem speziellen Poetry Slam (Sa, 21-23h) im ZKM-Foyer: dem heimlichen 3."German Grand Slam!Masters" - geladene Slamer: Dr.Treznok (Mainzer Lyriktherapeut), Mathias Bach (Stuttgarter Rapper der 1.Stunde jenseits von Fanta4), Johannes Finke (Heart-Core-Barre), Markus Orths (einheimischer Erzähler), Heinz Ratz (Clown), Tilman Rau (Kurzprosaist), der ABCelangweiler Kuhligk (das "Junge-Autoren"-Wunder: je steriler desto etablierter!) und Tom de Toys (Integrale Improvisation für Fans des 23.Jhd.), der HIER mit der verspäteten 50%-Uraufführung des modifizierten Gedichtes "FRÜHLINGSSCHOCK" (von 1994) seinen LETZTEN Slam bestreitet: "Der Slam ist tot, der Kasperle lebt wieder!" - Moderation: Yussuf & Kerenski...
RADIO-Aufzeichnung (keine Live-Übertragung): www.swr2.de
TV-Ausstrahlung (Ausschnitte): So, 30.6. SÜDWEST "Klang-Kulturen" 10:30-13 h
(Mo, 1.7. Kurzfassung: 23:40-0:40 h)
Wer die "VENUS"-Uraufführung in Köln verpaßt hat, kann nun im Rahmen des 5.Kellerkies der Weltpremiere des frisch geschnittenen 11:30-minütigen Kasperle-Videos (Doku von 1992, Galerie 68elf, Köln) bei einer T.de.T.-LIVE-Performance beiwohnen, die Debut-Single von "HOLZHUND" wird dabei eingespielt!
ORT: 14-17 h, RAW-Tempel Friedrichshain, Revaler Str.99, S+U-Bahn Warschauerstraße
Im Rahmen der 1.Berliner Linken Buchtage (14.-16.) findet ein juryloser Slam Poetry Event (u.a. mit dem legendären *Hadayatullah Hübsch und T.de.T.) durch das Antiquariat "Stimmenrausch" statt.
PRESSE-INFOS: www.linkebuchtage.partisan.net/ --> Archiv
ORT: 20:30 h, Mehringhof, Gneisenaustr.2a (Kreuzberg)
SLAM-KRITIK im NW-Museum: "Das Große Kichern" (Hugo Huhmor)
*H.H.-Sololesung am 18.6. im "Stimmenrausch" um 21 Uhr!!! (Schenkendorfstr.4)
Im Rahmen der DICHT-ERST-UNDE ZUR MITTERNACHT präsentieren Tom (Sprechgesang) und Kris (Musik) ihre Debut-Single "VENUS (FELD & FLUR I)" der frisch gegründeten Band-Formation *Holzapfel & Hundacker, die über MP3 kostenlos heruntergeladen (und vorallem: bewertet) werden kann!!! Demnäxt auch erhältlich auf der Poemie-CD spezial 03 "PRO(E)MOTION".
ORT: 24-01 ur, Café Storch, Aachener Straße, gegenüber Theater Bauturm (U-Bahn Rudolfplatz)
*VENUS hörbar: www.mp3.de/holzhund
*VENUS lesbar: www.kultura-extra.de/musik/spezial/venus.html
"Schreibende aller Schattierungen! Nur eigene Texte!" (Flyer-Pressetext) Im Rahmen der wöchentlichen Lesung LITERATUR UM ACHT (heute: Themenabend Narrenschiff) liest T.de.T. acht (8) ausgewählte E.S.-Liebesgedichte laut und deutlich vor (aus: *Poemie-Heft Nummer II). Außerdem lesen aus ihren Prosawerken u.a.: Lota Ponitka und Ljiljana Kurtic...
ORT: Theaterbühne "Solana" im Hinterzimmer des Café Duddel, 20 h, Zülpicher Wall 8 (KVB: Dasselstr./Bhf.Süd)
*Nr.2 in der Edition POEM!E (gelbe Großschrift-Reihe): Die 16 besten E.S.-Beispiele 1994-2001 (von insg. 32)
Direktbestellung: poemie@GGN.de (10,-E Vorkasse)
In diesem Zeitraum kann KEIN Mitarbeiter Post beantworten. Auch die Pressestelle hat geschlossen. Wir bitten um Verständnis!
TOPAKTUELLER NEUZUGANG IM ARCHIV ZUR STOPFUNG VON SOMMERLÖCHERN:
Der Berlin-Zyklus von Tom de Toys "LEGENDE (HOMMAGE AN DIE HAUPTSTADT)"
Wieder ein netter Sonntagnachmittag im RAW-Tempel von 14-17 Uhr. Tom de Toys macht um 16:16 h ein multimediales LOCH-PERHAPPENING mit CD-Sound ("Das Rilke Radikal"!), Video-Background (*Nacktclip-Weltpremiere!) und Live-Lochdurchsteigung (grüner Kreis!)
ORT: RAW (altes Bahngelände) Revaler Straße 99 (S-Bahn Warschauerstraße)
*Nacktclip "Lochismus-Ritual" (SoToDo-Kongreß 22.6.97): Lange Version (32 min) auf Poemie-Video "TRÄSCH" (2.Auflage)
Direktbestellung: poemie@GGN.de (20,-E Vorkasse)
Der Slähm-Virus schleudert mit 360° Zellsius! Es laufen u.a. ein : Bastian Böttcher (hiphophurra!), Svetlana Jovanovic (swinging voice!), Xochil Schütz (sexy rythm!) und Tom de Toys (free-style!) / MC: Boris Preckwitz (der schönste Mann Berlins) & Stargast: Ralf Schlatter (die Schweizer Schlampe!)
Ort: WASCHHAUS Schiffbauergasse 1 (altes Fabrikgelände am Ufer)
Nachtrag: Wir gratulieren der Potsdamer Siegerin Kathrin Knüppelreim (mit anständiger Zivilisationskritik), diese Potsdam-Premiere war echt gute vielfältige Club-Literatur (und kein Comedy-Quatsch)!!!
Mit MC Brian Burgess. Listeneintrag ab 20:30 h möglich. 4 Runden bis zur Entausscheidung, nur 2 Minuten jeweils Vortragszeit! Im Vorfeld zugesagt mit 100% Free-Style-Improvisationen hat: Tom de Toys. Außerdem werden erwartet: Boris Preckwitz, HEL ToussainT, Andreas Lenzmann und weitere 20 Slamer!
BEGINN: 21 Uhr, Eintritt 3 Euro
ORT: "akaBar" Chorinerstr.81 (U8 Rosenthaler Platz)
Ben Becker, Dr.Treznok, Tom de Toys, Boris Eldagsen und weitere Überraschungsgäste bilden das Chaos-Ensemble der Punk-Revue & Farce über das "neue Berlin" von Regisseur Joachim Peter mit RAF-Neugründung und FDP-Realsatire.
Ort: Arena (S-Bahn Treptower Park)
Preis: 21,- E pro Pers.
Einlaß: 19:30 h / Beginn: 20:30 h
INTERNET-INFOS: ARENA & BRAVE NEW WORLD
WEGEN TECHNISCHEN REGIE-PROBLEMEN LEIDER ABGESAGT!!!
Das Hören-Schauen-Geniessen-Februar-Festival außer der Reihe präsentiert vom "Büro für Gute Worte" im Antiquariat "Stimmenrausch" gipfelt in einem POETRY SLAM SPEZIAL mit u.a. Boris Preckwitz (heute kein MC!), Wolfgang Hogekamp (heute kein DJ!) und Tom de Toys sowie Szene-Newcomern...
Ort: Schenkendorfstr.4 (B-Xberg, Nähe Bergmannstr.)
Eintritt: 5,-E für 2 Pers.
INFOS: max.pfeifer@berlin.de
Sind multimediale Spektakel echte Ereignisse oder nur Erlebnisersatz der Unterhaltungsindustrie einer Freizeit- und Informationsgesellschaft??? Joachim Kallinich (*1940), Direktor des Museums für Kommunikation (ehemals Postmuseum) hält vorort seinen Vortrag über "Museen in der Erlebnis- und Mediengesellschaft" mit eventkritischen & ekstatischen Zitaten von Tom de Toys (*1968) zur Einleitung der jeweiligen Kapitel. Ab Wintersemester 2003/2004 ist der vollständige Text auch im Internet bei der Humboldt-Universität lesbar (Hyperlink dann hier!) und zudem als Broschüre (Uni-Vortragsreihe) erhältlich. Der Inhalt umkreist Begriffe wie Authentizität, Realität, Fiktion und Virtualität im Hinblick auf Risiken eines zeitgemäßen Museums, das die "neuen Medien" didaktisch nutzt, ohne sich dadurch selber ad absurdum zu führen...
T.de.T. on tour... 3 Fliegen mit 1 Klappe: URAUFFÜHRUNG des 4.QLP "ÜSTR" (Quantenlyrik) sowie erstmaliger Vortrag aller Vorstudien zum Kinogedicht (Do: Salon-MC Mathias Bach). Und nach einer Verschnaufpause mit Elin (Sexangel) im Club "HI" dann die URAUFFÜHRUNG des brandneuen* Kurzgedichtes "POSTHUMUß" beim Rosenau-Monatsslam (So: Slam-MC Timo Brunke) - so werden 3 Facetten seiner Dichter-Multiphrenie gut hörbar: die "quantige" ESOTERIK, die "zarte" ELEGANZ und die "zornige" EKSTASE (F.A.Z. über T.de.T. 1997: Dichterfürst & Dichtermonster) - Lokalitäten:
1) SALON: "Tearoom" 20 Uhr, Theodor-Heuss-Str.4
2) SLAM: "Rosenau" 20:30 Uhr, Rotebühlstr.109 b (S-Bahn Schwabstr.)
Vortragsdauer: 7 min (Finale 5 min), siehe auch: LITERATURCAFÉ (Slam-Protokoll)
*die Niederschrift erfolgte auf der Hinfahrt im Zug
Auf diesem Poetry Slam (Special-Guest Rik Maverik moderiert statt Boris Preckwitz!) präsentiert T.de.T. den Band 3 der "POEM!E"-Anthologie* (seine 12 besten Slamgedichte von 1993-2001) durch "EGOLITS", das während des legendären 1.SocialBeat-Festivals als Kritik an den (Profil-)Neurosen von Poeten & Publikum entstand - AKTUELLER DENN JE!!!
ORT: Bastard (Club im Prater-Seiteneingang)
BEGINN: 22 Uhr / EINTRITT: 5,-E (ermäßigt 4,-E)
*erhältlich auf den 2.Linken Buchtagen (vgl. 13.-15.6.03)
Nicht Nikolaus! DER erste (thematische) Berliner Monatsslam nach dem Hamburger National! "Eigentlich überflüssig, denn Liebe soll PASSIEREN anstatt drüber zu SCHREIBEN und dann auch noch von notgeilen Verbalvoyeuristen konsumiert zu werden - echter Schleim ist besser als jeder Reim!" (Zitat T.de.T.) Aber: Herr "De" macht heute eine Ausnahme: der transmachoistische "ISABELLEN"-Zyklus seines G&GN-Mitarbeiters Ywahn Yrdisch (DIE Ur-Vorstudie zum eliminierten "Poem"-Kinogedicht "ÜBERSTRÖMUNG") gefällt sogar Lesben & Emanzen, weil sich die Geschlechter darin nicht mißbrauchen sondern ihre Körper als notwendiges Medium verehren, um gemeinsame GEGENWART zu tanken...
Ort wie immer: "Bastard" (Prater-Seiteneingang), Einlaß: 21:30 Uhr
Tom de Toys performt aus gleichnamiger Publikation Beispiele (1988-2001) für "Erweiterte Sachlichkeit" (E.S.), seine transrealistische Theorie "echter" Liebesgedichte zur Politisierung gegen den germanistischen Etikettenschwindel. Die erweiterte 2.Auflage der G&GN-Originalausgabe auf blauem Papier enthält 34 Gedichte, beide E.S.-Manifeste und 2 Essays als DinA4-Großdruck-Spiralbindung!
Direktbestellung beim Autoren: tom@poemie.de (13,-E Vorkasse, auf Wunsch ohne Aufpreis signiert)
Ort: "Versuchsstation für den Weltuntergang", Zelterstr.8 (Prenzlberg) Kartenreservierung: Tel.030-4462022
Leider überwiegend Büttenreden & Schülersketche (als "Clubliteratur" getarnt, obwohl es sich um Comedyliteratur handelt)... Tom de Toys wurde eingeladen, beim FASTFOODliteratur-Festival mit seinem 32.E.S. im Städteteam für Berlin anzutreten, nachdem er beim entscheidenden "Bastard"-Slam BRONZE gewann... außerdem mit im Team: Mind-J und Kimon.
G&GN-Geheimtip: G.I.P.S.-Gewinner bei unserer heimlichen hausinternen G&GN-Jury: Ralf Schlatter mit seiner Anti-Suhrkamp-Schlampenprosa!!! Programminfos unter:
NATIONAL SLAM 2001
DER monatliche Slam von "www.spokenwordberlin.net"!!!
Special Guest: T.de.T. diesmal als Duo mit Kristin Lenhardt: Synchron-Uraufführung von "ÜBER-B-WERTUNG" (siehe RB-akte 4), einer popliterarischen Publikumsjurybeschimpfung!!! Vorher: PREMIERE von 11 Poetry Video Clips im Rahmen des "interfilm"-Festivals...
22 Uhr, Eintritt 10 DM, Ort:
"Roter Salon" der Volksbühne (Rosa-Luxemburg-Platz, B-Mitte)
Mit ihren "pop-poisoned-poetry"-Konzerten steht die junge dänische Dichterin in derselben Traditionslinie wie Laurie Anderson: intensiver melodischer Sprechgesang! Perfektionistisches Nervenkribbeln... Das legendäre Debut am 6.2.00 zusammen mit dem in Clubkreisen berühmten Marco Haas (T.Raumschmiere: Label-DJ "Shitkatapult", dreckigster Triphop vom Feinsten!) bewies, daß moderne Lyrik eine existenziell-singbare Offenbarung sein kann! Als special guest diesmal (für 2.Stimme bei zwei Stücken) mit dabei: T.de.T., bekannt als ihr "Butler" in gemeinsamen Slapstick-Shows. Für das Bühnenbild sorgt: Patrick Munch mit Videoprojektionen!!! Der Event wird präsentiert von der Galerie "SPARWASSERHQ": Offensive für zeitgenössische Kunst und Kommunikation...
Location: Kinosaal der Z-BAR, 21 Uhr, 10 DM Eintritt
Bergstraße 2 (fast Torstr.), B-Mitte
Ab heute nimmt das Institut für Ganz & GarNix als Nr.63 teil am Webring "www.bla2.de" (Gründer: Guido Grigat), der momentan 69 (Stand: Juni`04) literarische Netzseiten so miteinander verknüpft, daß man mithilfe des bla-Logos (siehe unter der Mitarbeiterliste im G&GN-Archiv) direkt von einem zum nächsten Teilnehmer surfen kann - und zwar sowohl kreisförmig in beide virtuelle "Straßenrichtungen" entlang des Randes (die Reihenfolge) als auch per Zufallsgenerator ohne Umweg quer durch die Mitte zu einer nicht-benachbarten "Hausnummer"...
Mit der stimmgewaltigen brutal-melodiösen Welturaufführung des 32.E.S.-Beispiels "ÜBER1ANDERE" (ein "echtes" Liebesgedicht) gewinnt Tom de Toys beim Qualifikationsslam den 3.Platz und darf damit beim kommenden National Slam im Team auftreten!!!
21 Ur Einlaß: "Bastard" im Prater, Kastanienallee 7-9 (Prenzlberg U2: Eberswalderstr.), Eintritt 10 DM, für aktive Slammer umsonst! (Beginn: 22 Ur)
"aspekte" (21:20 Uhr): Über die Dreharbeiten zur Verfilmung von T.de.T.`s "ÜBERSTRÖMUNG" als gigantischer Geschlechterkampf mit 300 Statisten! POEM, NO PORNO!!! Regisseur Ralf Schmerberg (TriggerHappyProductions) hat sich einen persönlichen Traum erfüllt, den keine Filmförderanstalt wollte. Nähere Infos u.a. beim ZDF (kompletter Sprechtext der Sendung im "aspekte"-Archiv). Die Sendung ist auszughaft auch auf dem *POEMIE-Video 01 "TRÄSCH" (Tom de Toys 1994-2001) zu sehen!
*knapp 3 Std. Medienclips (90er: zdf, arte, swr) & Poetryclips ("hartholz 68")!
Direktbestellung: poemie@GGN.de (20,-E Vorkasse)
So lautet der Titel des u.s.-regimekritischen Antikriegs-Essays von Bruno Brachland (geschrieben zu Beginn der Irakinvasion am 23.3.03, erstveröffentlicht im Clubmagazin "Flächenbrand" Nr.1/April`03, Thema Frieden, sowie online bei der "Rheinischen Brigade": RB-akte 5), in dem folgende Zeilen zu finden sind: "Vielleicht stecken Bush und Hussein ja sogar unter einer Decke, spielen den Krieg gemeinsam und verdienen beide gut daran." Erst 3 Jahre nach dem ANGEBLICHEN "Terroranschlag" auf das World Trade Center wissen wir dank MICHAEL MOORE`s neuem Kinofilm "Fahrenheit 9/11" (wer liebte nicht den alten, fast gleichnamigen Film, in dem Menschen als wandelnde Bücher die Weltbibliothek retten!), daß die Familien Bush und Bin Laden okönomisch so sehr miteinander verstrickt sind, daß sie BEIDE vom Krieg profitieren. Wen wundert es da noch, daß Bin Laden ANGEBLICH nie gefunden wurde, während der irakische DIKTATOR (bzw. vermutlich einer seiner zahlreichen DOPPELGÄNGER, der für diesen neuen "hollywood"-ähnlichen Job gut bezahlt wurde - aber das wird erst 2006 verraten!!!) im heimatdörflichen Erdloch festgenommen werden konnte, wo man ihn natürlich nie und nimmer vermutet hätte - sicher: Es gibt viele Verschwörungstheorien, davon bestimmt einige eher paranoid als realistisch (Schröder, Stoiber, Kohl und Co. sind wahrscheinlich KEINE Außerirdischen, nein nein, sonst hätten sie einen größeren kosmischen Durchblick!!!), aber was den Fußballern die Weltmeisterschaft, ist den Politikern die Wirtschaft: in der OBERSTEN LIGA wird immer nur scheinbar "gegeneinander" gespielt, denn ALLE verdienen am gutgläubigen, sensationsgeilen Publikum. Und so mancher Zaungast verdient sogar noch ein ganz gutes Taschengeld am globalen Eventgetöse... das G&GN-Institut behauptet: die real-orwellsche SOZIALLÜGE ist inzwischen global-infrastrukturell personell perfektioniert und jeder "anständige" Beamte und jeder "humanistische" Bürger stabilisiert das Desinteresse-System der Abzocker nur (vgl. als nette Metapher den Film "Matrix"), ganz gleich, was er tut. Denn JEDES SANDKORN IM GERTRIEBE DIENT NUR ALS MITEINKALKULIERTE SCHMIERE, jede "brandneue" Entwicklung wurde bereits vor Jahren geplant und mit allen "kritischen" Nebenwirkungen berechnet!!! Ein zivilisatorischer TOTAL-BOYKOTT auf allen Ebenen sämtlicher Kulturen wäre die letzte Chance für die Menschheit, sich aus der unsichtbaren Versklavung zu befreien! ALLE, restlos ALLE Menschen, die sich unabhängig von kulturellen (religiösen, ethischen etc.) Unterschieden als 1 GROßE KOSMISCHE ZIVILISATION empfinden, müßten eine weltweite Totalverweigerung des Spektakels vorbereiten und sich zeitgleich überall auf öffentlichen Plätzen zu einer VISIONSPARTY einfinden und ein gemeinsames Klagelied anstimmen. Jeder dürfte eine Erklärung abgeben, aufgrund welcher gegenseitigen Zwangsabhängigkeiten (CO-AKT-US-Interdependenzen) er seine Mitmenschen ungewollt egoman-destruktiv behandelt/ausbeutet, gegenseitig um Verzeihung bitten und gemeinsam schauen, welche Figuren dann eigentlich noch auf dem Spielfeld stehen bleiben. Diese letzte POLITISCHE PEINLICHKEIT werden sich die wahren ZIVILISATIONSZERSTÖRER (die geheime ZZ) ersparen wollen, indem sie bis zum letzten Augenblick versuchen, sich den Völkern gegenüber als Wohltäter darzustellen (aber KEIN EINZIGES MASSENMEDIUM wird den Schwindel mehr unterstützen!) und dafür sogar über Leichen gehen! Den naiven Leser mag das jetzt schocken, aber er bedenke: Abgesehen von menschlich-fahrlässigen Fehlern (durch Unaufmerksamkeit oder Falschinformation), die leider immer mal auftreten können, und echten Naturkatastrophen (ja, auch die werden teilweise vielleicht künstlich erzeugt?!), gibt es KEINEN GLAUBWÜRDIGEN "SACHLICHEN" GRUND mehr, warum irgendein Mensch irgendwo auf der Welt um sein Überleben kämpfen bräuchte. SÄMTLICHE Gründe sind von Menschen für Menschen gemacht, d.h. sie können genauso gut von Menschen für Menschen verhindert werden! Die versklavte Seele ist der einzige Sachzwang, der zum allmählichen kollektiven Selbstmord beiträgt: Es gäbe keine Klimakatastrophe ohne die von Menschen industriell verseuchte Luft. Es gäbe keine Kriege ohne Menschen, die sich entscheiden, zur Waffe zu greifen. Es gäbe nichts "Böses", wenn der Mensch LUST hätte, sich gegenseitig "gut" zu tun. Wir müssen die LUST AM LEBEN wieder neu entdecken anstatt uns einreden zu lassen, das Paradies wäre woanders. Zitat Laurie Anderson: "Paradise is exactly where you are right now, only much much better." (Tom de Toys, 22.5.04, für zitig-Forum)
"WEDER FASCHIST NOCH CHRIST"
Anläßlich der Veröffentlichung des gleichnamigen Poems in der ersten Ausgabe der neuen *Zeitschrift "PANoptikum" beschallt Herr De Toys den Nürnberger Z-BAU (Frankenstr.200) mit seiner theatralischen Wortakrobatik... / Beginn 20 ur
*VERLAG: SOLpublishing
Präsentiert von der LYRIK LOUNGE in der Galerie Engler & Piper: Im Rahmen der Foto-Ausstellung (siehe www.terminal4.org) zum Thema LUST wird Herr Von Spielzeug seine Theorie "erfüllter" Liebesgedichte (E.rweiterte S.achlichkeit statt Sehnsucht) anhand ausgewählter Beispiele performen...
Kastanienallee 67 B-Prenzlberg/Mitte (20 Uhr, 3 DM Eintritt)
T.de.T.-Ausstellung:
KONTAKTIVE MALEREI & OBJEKTLYRIK
Pünktlich zur 12.Jährung von T.de.T.`s Erfindung des "Integralen Impressionismus" (5.5.89) präsentiert der Kunstklub (>www.terminal4.org<) in einer 1-wöchigen Exklusiv-Ausstellung (täglich 11-18 ur) lochistische Werke von Tom de Toys in den neuen Galerieräumen (Kastanienallee 67).
PROGRAMMÄNDERUNG!!!
20 h Vernissage Fr,4.5.: Tom`s tradionelles Loch-Perhappening & Persiflage eigener Experimenteller Chansons, u.a. deutsche Uraufführung des vollständigen 8.E.C. / außerdem: Alex Nitsche ("Erdrausch"-Lyrik-Performance)
Sa,5.5.: FÄLLT AUS!
17 h So,6.5.: LIVE-MUSIK: "Jazz Aperitif"
20 h Mo,7.5.: LYRIK-LOUNGE: Miss Tigra (Kopenhagen)
20 h Finissage Do,10.5.: Tom´s traditionelle "Bücherverbrännung" eigener Werke!
T.de.T. & HEL Toussaint präsentieren im Terminal4 (Galerie E&P) wöchentlich (20 ur) Weltliteratur, die sich thematisch an den laufenden Ausstellungen orientiert. OFFizielle Bewerbung (10 Textproben + Steckbrief an >TomDeToys@wulle.de<) sowie spontane Beteiligung am Open-Mike möglich. Unterhaltungswert & Schwierigkeitsgrad von "E.rnster P.oesie" sollen sich hier ergänzen! Eintritt 3 DM (Kastanienallee 67)
WELTPREMIERE DER QUANTENLYRIK !!! Als krönenden Abschluß seiner Brasilien-Tournee durch Deutsche Schulen arrangiert T.de.T. an der dortigen Universität USP (bei Prof.Dr.U.J.Beil, Korrespondent der ZS "Das Gedicht") unter Schirmherrschaft von Goethes Gespenst die ersten beiden Quantenpoeme von S.Sühd (E.Q.-Filialleiter) mit instrumenteller Selbstbegleitung!
MANAGEMENT: Doris Mallasch (Musikerin & Deutschlehrerin), siehe auch ihre Essays:
TOURBERICHT: "ÜBERTRÄUMER"
REZENSION:"ÜBERWELTIGUNG"
ALLE ORIGINALEN E.Q.-MANIFESTE als Unterrubrik von www.Echte-Quantenlyrik.de online: QUANTUM POETRY (incl. Links zu privaten Hintergrundbriefwechseln mit Jo Marek & stan lafleur)
Poetryclip mit dem Gedicht "PARADIES" & dessen Quantenversion "RAD":
Thematische Massenlesung im Kunstklub (Galerie-Standort bis 15.3. Proskauer Str.4) mit u.a. HEL Toussaint & Tom de Toys. Einlaß ab 21 Ur
Der Dichterfürst entstaubt das Institutsarchiv - Signierstunde 15-17 ur
Offizielle Weltpremiere der Musikreform "Das Desinteressierte Klavier" von T.de.T. anhand dreier E.C.-Beispiele
ORT: Psychiatrische Landesklinik Haus 6 (ArToll e.V.)
ORGANISATION: RoN Schmidt
>ICH FORDERE DIE LIEBE MIT GEBRÜLL<
Generalprobe: Experimentelle Chansons von T.de.T. mit schräger Selbstbegleitung am Klavier (gemäß seiner Musikreform "Das Desinteressierte Klavier")
Ort: Pfefferberg-Gelände (aber von hintenrum: Christinenstraße)
Er publiziert seit 1986 Poesie, Essays und Manifeste unter mittlerweile 33 Pseudonymen (z.B. als Paul Plötzlich, inspiriert durch Patricia Hempel, als Siegfried Sühd im Auftrag der Performance Impulse SÜHD und als Lord Lässig im Sinne seiner journalistischen Vision einer "Neuen Lässigkeit"), nennt seine Poetologie "Direkte Dichtung" als Vertreter der Jülicher "Transrealistik" und tritt als Performer ebenso bei Slams wie auch in Schulen und Universitäten auf, forscht über diverse selbsterfundene Themen (wie z.B. Neuromagnetismus, Präsentomatik, Quantenlyrik und Erweiterte Sachlichkeit), organisiert Off-Lyrik-Festivals und Klublyriklounge-Reihen, malt seit frühester Kindheit und seit dem 5.5.1989 (dank der Lochismuß-Erfahrung) Landschaftsbilder im eigenen "kontaktiven" Stil (Integraler Impressionismuß), improvisiert seit Jugendtagen frei auf dem Klavier gemäß seiner Reform "Das Desinteressierte Klavier", beteiligt sich an Kunstprojekten mit Objektlyrik-Rauminstallationen ("Installyrik", gemäß RoN Schmidt), fotografiert nebenbei seriell (Hauptthemen: Asphalt, Gullis, Verkehrslinien & Parkbänke mit Mülleimern) und und und... und verleiht sich heute zum Auftakt absolut konsequent selber mit einer symbolischen Urkunde den frisch gegründeten 1.NAHBELL-Lyrikpreis, der nun jährlich an mehr oder weniger "unbekannte Genies" vergeben wird - für deren "Unbestechlichkeit im lebenslänglichen Gesamtwerkprozess". Zitat De Toys dazu: >>Wenn die Germanisten in hundert Jahren zurückblicken, werden sie merken: da war einer, nein, eine ganze Szene, die nicht einfach so mitspielten sondern unbestechlich blieben, weil sie von ihrer Dichtung noch experimentelle, existenzielle, authentische und trendfreie Qualitäten abverlangten neben dem ganzen schicken Pseudopop-Geplätscher von Jung- und Juppie-Autoren des Fastfoodliteraturbetriebes.<< Der Vergabe-Termin soll an die repräsentative Bedeutung seiner transtherapeutischen Niederschrift des trendfreien Kurzgedichtes "KONTAKT" am 21.6.1989 erinnern, mit dem De Toys seinen Kampf gegen Klüngel & Korruption im literarischen Establishment begann.
LESEN SIE AUCH DIE 1.NAHBELL-PREISREDE ONLINE IM G&GN-ARCHIV!!!
Erstmals richten die Asperger Jungs um Yussuf M den alternativen bundesweiten Jahresslam aus, den der profilneurotische Bolzen am liebsten verbieten würde. Trotzdem treten neben Herrn De Toys auch Tracy Splinter, Sir Jan Off und Bastian Böttcher an...
Einlaß: 20 Ur Location: "Die Röhre" (Discothek am Autotunnel)
HAUSBERICHT: "S L A M ! b y"
Das Feature "WENN LITERATUR ZUM EVENT WIRD" mit Zitaten aus dem Berliner Underground, u.a. von HEL ToussainT, Martin Pohl und Tom de Toys: "Es hat sich dahin entwickelt, daß die Ansprüche an die Texte immer niedriger wurden und das Sich-in-Szene-setzen (-das im negativen Sinne 'Eventhafte'-) in den Vordergrund gerückt ist. Auf einmal kriegt Jeder die Möglichkeit, auf einer Bühne mal für fünf Minuten der Held zu sein, fünf Minuten der Star zu sein. Und um der Star zu sein, nimmt man jeden Trend in Kauf. Und die Sprache ist Medienrummel, die Sprache ist Spektakel - nicht mehr lyrische Inspiration."
Die erste programmatische OBJEKTLYRIK-Gruppenausstellung mit täglichem LIVE-LITERATUR-Begleitprogramm!!! Unter den "Doppelbegabten" befinden sich u.a. RoN Schmidt, Alex Nitsche, Miss Tigra und Tom de Toys. In der Woche VOR der Vernissage darf man den Künstlern beim Aufbau über die Schulter schauen...
ORT: Kunsthaus Tacheles, 4.Galerie-Etage, Oranienburger Str.54-56a (fast Ecke Friedrichstraße)
ÖFFNUNGSZEIT: täglich 15-21 Uhr
VERNISSAGE: 8.5., 20 Uhr, PERFORMANCE: "1-Mensch-Schau" (RoN Schmidt) & "Durch Sicht Käse Sichten" (Rolf Langhans)
Als Kritik an den redundanten Tendenzen der ersten SocialBeat-Generation präsentiert das G&GN-Institut in Kooperation mit dem Kölner BelAir (Dank an Heiner!) sowie dem Kieler SubRosa (Dank an die Piraten!) eine bundesweite Auswahl jener Dichter, die sich als Vortragskünstler nicht auf diese neue "Bewegung" beschränken lassen, und deren BÜHNENPRÄSENZ bei aller Unterschiedlichkeit (bzgl. Themen & Präsentation) einige gemeinsame Merkmale hat: neben exzellenter origineller Intonation oftmals interdisziplinäre Darstellungsformen, die bis ins Theatralische (De Toys) und Multimediale (RoN Schmidt) reichen. Um die Diskrepanz zu traditionell-metaphernschwangeren, intellektual-bornierten kryptischen Tischlesungen zu zeigen (siehe auch 2003: Lord Lässig über Dumont`s "Lyrik von Jetzt"), beginnt die Kieler Video-Dokumentation mit 2 Autoren, deren klassisch-langweilige Lesung (wichtigtuerisches Nuscheln im Sitzen mit Fluppe und Wein) fatalerweise das Festival eröffnete, weil sie dem G&GN aufgezwungen wurden, ohne sich überhaupt mit Anschauungsmaterial zu bewerben. Der Gastgeber meinte, diese ortsansässigen Lokalhelden aus Höflichkeit einbinden zu müssen - welch programmatischer Irrtum!!! Als ob die Flachland-Literaturwelt nicht schon genug Rautenberge hätte...
HAUSINTERNER PRESSEBERICHT: "Dichter für Entweihnachten"
DAS WAREN NOCH ZEITEN: Jörg André Dahlmeyer (Hrsg. "Der Störer") & Thomas Nöske (Co-Autor "Popschamanismus") stampften das 2.bundesweite S.B.-Festival aus dem Boden! Bei der Auftaktveranstaltung im Pfefferberg-Saal gab es eine spontane Gruppen-Nacktperformance zahlreicher Dichter (incl. Meister Propper & Dallimeyer höchstselbst), nachdem Tom de Toys von der Bühne herab skandierte: "ZIEHT! EUCH! AUS! ZIEHT! EUCH! AUS!" und den Spruch mangels richtigen (nämlich anti-erotischen) Verständnisses seitens des besoffenen + bekifften (außer-)literarischen Publikums erweitern mußte: "ZIEHT! EUER! GEHIRN! AUS!". Diese fundamentale Kritik an der egoman eventsüchtigen DESINTERESSE-GESELLSCHAFT war leider auf einem zu hohen symbolischen Abstraktionsgrad formuliert, so daß nur 1 Zuschauer dem Aufruf folgte, während der Rest angezogen blieb. Gemeint war mit diesem Slogan (in Anlehnung an die damals stark verbreitete TV-Sex-Werbung "Ruf! Mich! An!") in ungefähr folgendes (Achtung, es folgt eine germanistische Interpretation): Schluckt nicht alles, ohne Euch selbst Gedanken zu machen, sondern befreit Euch von den anerzogenen Denkgewohnheiten, um das Leben selbst direkt zu spüren und kritisch zu begutachten. Werdet frei für Eure eigene innere Freiheit. Das sind Botschaften, die man ansonsten nur in eingeschworenen Esoterikerkreisen vernimmt, aber hier eher zynisch zu nehmen sind. Niemand möchte gerne durch LITERATUR befreit werden. Es hat dagegen umso größere Tradition, die allzu unbequemen Dichter wegzusperren: das Etikett "verrückt" oder angeblicher "Selbstmord" (staatlich verordnet) sind die Regel - KEINE Ausnahmen bestätigen die Regel...
BERICHT SIEHE: Stadtmagazin "zitty" kurz danach
(Text: Hadayatullah Hübsch / Nacktfoto: De Toys, Untertitel: "Der Poet als Adam")
Zur Vernissage der Ausstellung "Unterlassene Hilfeleistung" von Sibylle Peretti & Werner Neumann im bayrischen Kunst-Raum Eisenstein (Galerie Sellner) erwähnt Dr. Josef Rauscher (Universität Mainz) die bevorstehende exklusiv hierfür konzipierte erste große Solo-Performance "Kontrollierter Absturz" von Tom de Toys in seiner Ansprache:
>>Wer die fiebrigen Unruhelinien seismographischer Erschütterung und Betroffenheit nicht durchspürt in den benutzten Versatzstücken von Sprache, die in einer Art Vernutzungsorgie -so mein Eindruck- zu einem neuen Klang geführt werden soll, wer gar nur Clownerie zu entdecken vermeint, der verfehlt eine wesentliche Dimension, dem entgeht die Transformation in der Performation, auf die ich mit Ihnen gespannt bin.<<
Danach verfaßte er den kritischen Essay "POST FESTUM", worin er die Performance tiefenphilosophisch durchleuchtet.
Am Anfang war das LOCH, jedenfalls in der initiatischen transreligiösen "Saynsfühlung" unseres Institutsgründers Herrn De Toys (am 5.5.1989 auf einer Wiese am Decksteiner Weiher), die er am 21.6.1989 nicht nur in seinem Auftaktgedicht "KONTAKT" (siehe verfilmtes Rezitat im Poetryclip unten) der sogenannten "Direkten Dichtung" verarbeitete sondern die darüberhinaus 1990 zu seiner ersten "kontaktiven" Landschaftszeichnung führte (allerdings noch ohne ausgeschnittene Sonne: diese radikalisierte Variante kam erst 1998 bei den Berliner Motiven hinzu), auf welcher der lochistische Urschauplatz dargestellt ist. Diese schlichte zen-buddhistisch anmutende Skizze mit einfachen Kinderwachsmalstiften beendete seine 1-jährige Schaffenspause, in der lediglich (quasi zur "staunenden Gewöhnung" an das lochistische Lebensgefühl) unzählige Rahmen & Löcher in Papierbögen entstanden. Sein abstraktes malerisches Frühwerk ("Die Mystische Inflation") war bereits mit dem Meisterwerk "PRESENT" (1988/89) vollendet, das kurz nach seinem Aufenthalt in der Psychosomatischen Klink (Bad Honnef) in seinem Studentenzimmer in Köln-Efferen entstanden war. Nun, 1 Jahr später also, schrieb De Toys das "kontaktive" Manifest zum INTEGRALEN IMRESSIONISMUß und fühlte sich dankbar erlöst von der quälenden Frage, ob er jemals wieder BILDER MALEN könne, die dem neuen "transpsychistischen" Thema LOCH überhaupt authentisch gerecht würden. Bald darauf folgte im Überschwang des neuen Lebensglücks sein erstes Pamphlet "KÄMPFE KÜNSTLER", das an über 600 Kölner Künstler verschickt wurde, um sich mit dem nun frisch gegründeten G&GN-Institut in der Szene vorzustellen. So waren die großen Kölner Zeiten, als der damals 21-Jährige wieder an die Möglichkeiten der "bildenden" Kunst zu glauben begann, die der transdualistischen Leere verpflichtet sein sollte, um SOWOHL als "materialistische" WIE AUCH "mystische" Gesellschaftskritik- und vision zu agieren... der MYSTISCHE MATERIALISMUS war geboren, in dem sich Zen-Buddhismus & Quantenphysik zu einer ungeahnten Hochzeit verschwören, was dann am 11.1.2001 bekanntermaßen zur Erfindung der QUANTENLYRIK als bildlose (d.h. assoziationsfreie und somit ABSOLUT "KONKRETE") Sprache führte. Daher ist sein Spruch "Mein Werk ist die Vorwegnahme des 23.Jahrhunderts" als satirische Variante des größenwahnsinnigen Brecht-Zitates vom "Abgesang des 20." zu verstehen - jedenfalls für all jene, die eine ähnlich DROGENFREIE mehrdimensionale Bewußtseinserweiterung erfuhren, ohne sich anschließend mit Psychopharmaka zu betäuben oder aufgrund des Seinsschocks (das Loch als postparadoxe NICHT-Antwort auf die "letzten Fragen") Selbstmord zu begehen, weil das transrealistische LOCH realer ist als uns die pseudo-radikal konstruierte Realität mit all ihren traditionellen Weltbildern und Schöpfungstheorien vorgaukelt... VERGIß DEN URKNALL! DAS DASAYN KNALLT IMMER!!!
Um die Dichterfürstenparodie zu perfektionieren, können nun die Voyeuristen hier ganz viele superwichtige Details aus dem legendären Leben eines gähnialen Selbsterfinders nachlesen - und schaut Euch mal um: Ihr seid schon so daran gewöhnt, tagtäglich von größenwahnsinnigen Personenkulten zugedröhnt zu werden, daß Ihr eine SATIRISCHE ÜBERTREIBUNG gar nicht mehr nachvollziehen könnt sondern sie noch glatt für eine Unverfrorenheit haltet. Der Ernst der DESEKSTASE wurde euch sehr gut ins Hirn gewaschen, Ihr findet es "ganz normal", daß sich jeder als der Beste, Größte und Einzige DARSTELLT, weil schon in der Schule soziale Visionen tabuisiert (oder "religiös" fixiert) werden. Aber es gibt noch immer und immer wieder Künstler, die sich über die MODERNE EGOMANIE köstlich amüsieren können und anders arbeiten. Man muß nicht gleich "Kommunist" sein, um kollegial zu denken, man muß überhaupt keinem "Ismus" huldigen, um MENSCHLICH zu sein. Hast Du schonmal ein LOCH gesehen? Na also: GIBT ES NICHT! Der sogenannte Lochismus führt sich selbst ad absurdum - und das ist ÜBERDADA... schock Dich selbst, indem Du aus der real-existenten Matrix erwachen WILLST!!!
"Man ist von statistischen Wahrheiten und von großen Zahlen fasziniert und überwältigt und wird tagtäglich von der Nichtigkeit und Ohnmacht der Einzelpersönlichkeit, die keine Massenorganisation repräsentiert und personifiziert, belehrt. (...) Widerstand gegen die organisierte Masse kann nur der leisten, der in seiner Individualität ebenso organisiert ist wie die Masse."
Carl Gustav Jung: 'GEGENWART UND ZUKUNFT' (1957)
"...Du nennst ihn asozial, wenn er lieber mit seinen Gedanken allein ist, als in deinen leeren, geschwätzigen 'Gesellschaften'. Du nennst ihn verrückt, wenn er sein Geld auf wissenschaftliche Forschung ausgiebt, statt es wie du in Aktien anzulegen. (...) Du kannst nicht glauben, daß irgendwer, mit dem du an einem Tische aßest oder in einem Hause wohntest, eine große Leistung vollbringen kann. Deshalb waren alle großen Menschen einsam. In deiner Nähe läßt sich's nicht gut denken, kleiner Mann. Nur 'über' dich und 'um' dich läßt es sich denken. Nicht 'mit' dir. Denn du erstickst jeden großen, weiten Gedanken. (...) Aber wenn es in der Zeitung steht, kleiner Mann, dann glaubst du es, verstanden oder unverstanden. (...) Die großen Forscher und Dichter und Weisen flohen dich, weil sie ihr Glück besorgen wollten. In deiner Nähe, kleiner Mann, ist es leicht, Glück zu fressen, doch schwer, es zu besorgen! Du weißt nicht, was ich meine, kleiner Mann? Ich will es dir sagen: Der Entdecker arbeitet zehn, zwanzig, dreißig Jahre lang hart, ohne Unterlaß an seiner Wissenschaft, oder seiner Maschine, oder seiner sozialen Lehre. Er hat die schwere Last der Riesenneuigkeit ganz allein zu tragen. Er hat deine Dummheiten, deine falschen Ideechen und Idealchen zu erleiden, zu begreifen, zu zerdenken und schließlich durch seine Taten zu ersetzen. Du hilfst ihm nicht dabei, kleiner Mann! Ganz und gar nicht, im Gegenteil! (...) Dir ist deine Professorwürde, oder dein Geldsack ... wichtiger als Wahrheit und lernen. (...) Du glaubst es erst, wenn es in der Zeitung steht, denn deinen eigenen Augen und Sinnen traust du nicht."
Wilhelm Reich: 'REDE AN DEN KLEINEN MANN' (1946)
"Wer das sieht, diese gewisse charakteristische Wendung, / die man sich geben muß, / um ein Leben lang in Bildmitte zu erscheinen / (...) / d e r / setzt seinen Kopf lieber gar nicht mehr in Betrieb. / (...) / Ich tipp mir doch wirklich schon das Farbband / fusselig seit - wie soll ich sagen - / (...) / Ach du meine Fresse, die Welt! / (...) / Nein, mit büstenreifen Gestalten / darf man mir nicht mehr kommen. / Herrschaften, die immer nur auf Kosten der Zivilbevölkerung / über sich hinausgewachsen sind. / (...) / Diese Typen halten die Milchstraße sonst noch für ihre / privatkapitalistische Pißrinne: / Immer hoch mit dem lebensgefährlichen Dreck, (...)"
Peter Rühmkorf "Vom Einzelnen ins Tausendste" (1989): 'LYRIK NACH AUSCHWITZ? ADORNO UND DIE DICHTER' (1995/2006)
"Hat Lyrik noch eine Funktion innerhalb der Realität unseres modernen Lebens? Wenn ja, welche? (...) Lyrik lädt uns ein zu der einfachsten und schwierigsten aller Begegnungen, der Begegnung mit uns selbst. (...) Daher ist die Selbstbegegnung des Lyrikers zugleich einmalig und Modell von Begegnung überhaupt: mit den andern, mit der Wirklichkeit. Unwiederbringlicher Augenblick, Zeit außer der Zeit. Im Gedicht ist er eingefroren, auftaubar. Wirklicher als die Wirklichkeit: ihr jeweils neu und anders realisierbarer Potentialis."
Hilde Domin: 'WOZU LYRIK HEUTE? LYRIK UND GESELLSCHAFT' (1964)
"In mystischen Zuständen erlebte erhellende Einblicke in letzte Wirklichkeiten lassen sich in unserer Alltagssprache nicht adäquat wiedergeben. (...) Dies gilt besonders dann, wenn unsere Erfahrungen die letzten Probleme des Seins wie die Leere, das Absolute Bewußtsein und die Schöpfung zum Gegenstand haben. (...) Aus diesem Grund bedienten sich viele der großen Visionäre und religiösen Lehrer der Dichtung, wenn sie ihre metaphysischen Einsichten mitteilen wollten."
Stanislav Grof: 'KOSMOS UND PSYCHE' (The Cosmic Game, 1997)
"Betrachte die Dichter, die Komponisten, die Maler, die Menschen, deren innere Schau sich der Welt in majestätisch prächtigen Gebäuden offenbart hat. Dieses große Land der Phantasie könnte uns gehören. Auch die menschlichen Beziehungen könnten so schön sein wie ein lyrisches Gedicht. Viele erleben zuweilen, in der Liebe zwischen Mann und Frau, einen Anhauch dieser Möglichkeiten. Aber es besteht kein Grund, warum sich das auf enge Grenzen beschränken sollte. Es könnte, wie im Chorus der Symphonie, die ganze Welt umschlingen. Dies sind Dinge, die im Machtbereich des Menschen liegen. Läßt man ihm Zeit, werden vielleicht künftige Epochen sie verwirklichen."
Bertrand Russell: 'HAT DER MENSCH NOCH EINE ZUKUNFT' (1961/1963)
"Immer enger werden die Maschen des Ganzen nach dem Modell des Tauschakts geknüpft. Es läßt dem einzelnen Bewußtsein immer weniger Ausweichraum, präformiert es immer gründlicher, schneidet ihm a priori gleichsam die Möglichkeit der Differenz ab, die zur Nuance im Einerlei des Angebots verkommt. Zugleich macht der Schein der Freiheit die Besinnung auf die eigene Unfreiheit unvergleichlich viel schwerer, als sie im Widerspruch zur offenen Unfreiheit war, und verstärkt so die Abhängigkeit. (...) In dem Freiluftgefängnis, zu dem die Welt wird, kommt es schon gar nicht mehr darauf an, was wovon abhängt, so sehr ist alles eins."
Theodor W. Adorno: 'KULTURKRITIK UND GESELLSCHAFT' (1949/1951)
"...wer denkt, löst auf, hebt auf, katastrophiert, demoliert, zersetzt, denn Denken ist folgerichtig die konsequente Auflösung aller Begriffe (...) das heißt, über mich selbst und über Leichen von Philosophien geh’n, über die ganze Literatur, über die ganze Wissenschaft, über die ganze Geschichte, über alles..."
Thomas Bernhard: 'Ansprache bei der Verleihung des Georg-Büchner-Preises' (1970)
"Diese Enge des Vokabulars ließ offensichtlich bestimmte Aspekte der historischen, psychologischen und philosophischen Realität außer acht; da diese Aspekte an sich aber nicht feststanden und eher dem dumpfen Unbehagen im Bewußtsein der Massen oder des Individuums entsprachen als den wirklichen Faktoren des sozialen oder persönlichen Lebens, war man eher von der Trockenheit der Vokabeln, von der unveränderlichen Sauberkeit der Bezeichnungen überrascht als von deren Unzulänglichkeit. (...) Man muß nur feststellen, daß die grundlegende Arbeit an der Sprache synthetischer Natur ist und daß sie im Jahrhundert VOLTAIRES analytisch war: man muß in die Breite und in die Tiefe gehen, man muß Türen öffnen und eine Herde neuer Vorstellungen wohlkontrolliert hereinlassen. Das heißt ganz genau: man muß anti-akademisch sein. Unseligerweise wird unsere Aufgabe dadurch äußerst kompliziert, daß wir in einem Jahrhundert der Propaganda leben. (...) Die Funktion eines Schriftstellers besteht darin, eine Katze eben eine Katze zu nennen. Wenn die Wörter krank sind, dann ist es unsere Aufgabe, sie zu heilen. Statt dessen leben viele von dieser Krankheit. Die moderne Literatur ist vielfach ein Krebs der Wörter. (...) Unsere erste Schriftsteller-Pflicht ist also: die Würde der Sprache wiederherzustellen. Wir denken doch in Wörtern. Wir müßten Gecken sein, wenn wir glaubten, wir versteckten unsagbare Schönheiten, die auszudrücken das Wort nicht würdig sei. Außerdem mißtraue ich allem Nicht-Mitteilbaren, es ist die Quelle jeder Gewalt."
Jean-Paul Sartre: 'WAS IST LITERATUR?' (1958)
"Solche 'utopischen' Erziehungsmethoden werden sich erst dann durchsetzen, wenn . . . (...) Dann braucht man Bürger, die keine Roboter sind, die kreativ sind, statt lammfromm zu gehorchen, innovativ sind, Forscher in jedem Sinne dieses Wortes, und nicht beschränkte Kleingeister. (...) Die meisten Leute werden auch heute noch nicht gerade dazu angespornt, Intelligenz zu entwickeln, sondern ziemlich massiv dazu programmiert, verhältnismäßig dumm zu bleiben. Denn wenn man sich in die Mehrzahl traditioneller Jobs integrieren will, braucht man eine solche Programmierung. (...) Menschen, die wirklich wissen wollen, warum Beethoven nach der Neunten auf einmal nur noch Streichquartette schrieb, oder ob Kant Hume tatsächlich zufriedenstellend widerlegt hat, oder was die neuesten Quantentheorien in bezug auf Determinismus und freien Willen bedeuten, sind keine Massen, die sich ohne weiteres zu langweiliger, entmenschlichter Arbeit zwingen lassen."
Robert Anton Wilson (1932-2007): 'DER NEUE PROMETHEUS' (1983)
"Je größer der Wissenschaftler ist, je tiefer ist er von seiner Unkenntnis der Wirklichkeit beeindruckt und desto mehr erkennt er, daß seine Gesetze und Bezeichnungen, seine Beschreibungen und Erklärungen nur Erzeugnisse seines eigenen Geistes sind. Sie helfen ihm zwar, sich die Welt für seine eigenen Zwecke zurechtzuzimmern, nicht aber sie zu verstehen und zu erklären. Je mehr er das Weltall bis in unendliche Einzelheiten analysiert, je mehr findet er einzuordnen, und je mehr entdeckt er die Relativität jeder Einordnung. Das was er nicht weiß, scheint in geometrischer Progression zu dem, was er weiß, zu steigen. Stetig nähert er sich dem Punkt, wo das Unbekannte nicht nur eine Lücke in einem Gewebe von Worten ist, sondern ein Fenster im Denken, ein Fenster, dessen Name nicht Unwissenheit sondern Staunen ist. Der ängstliche Geist schließt dieses Fenster mit einem Knall und beschäftigt sich weder in Gedanken noch in Worten mit dem, was er nicht weiß, um umso mehr über das, was er zu wissen glaubt, zu schwatzen. Er füllt die unbekannten Lücken mit bloßer Wiederholung dessen, was bereits erforscht ist, aus. Der aufgeschlossene Geist jedoch weiß, daß auch die genauest erforschten Gebiete überhaupt nicht wirklich bekannt, sondern nur Tausende von Malen bezeichnet und ausgemessen sind. Und das erregende Geheimnis des 'was' es ist, das wir bezeichnen und messen, muß uns schließlich 'um den Verstand bringen', bis das Denken nicht mehr im Kreise geht und eigene Wege verfolgt, sondern gewahr wird, daß in diesem Augenblick zu s e i n das wahre Wunder ist."
Alan W. Watts: 'WEISHEIT DES UNGESICHERTEN LEBENS' (The Wisdom of Insecurity) (1951)